Storage-Konsolidierung

13 Speicher-Lösungen, mit denen Ihre Kunden Geld sparen

Dipl. Inform. Johann Baumeister blickt auf über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Softwareentwicklung sowie Rollout und Management von Softwaresystemen zurück und ist als Autor für zahlreiche IT-Publikationen tätig. Sie erreichen ihn unter jb@JB4IT.de

NetApp Fabric Attached Storage

Foto: Netapp

Das Konzept der Fabric Attached Storage von NetApp basiert auf dem Storage Controller des Herstellers. Dabei handelt es sich um eine physische Appliance, die sich ausschließlich um die Verwaltung kümmert. Hinter dem Storage Controller hängt ein Shelf mit den Platten. Diese können vom Typ Fibre Channel, SAS oder SATA sein. Dabei werden auch gemischte Umgebungen in einem Shelf unterstützt.

Die Anbindung zum Host passiert über iSCSI oder auch weitere Kommunikationsvarianten der Host-Anbindung wie etwa FC, NFS, FCOE oder auch SMB. Der Storage Controller bildet einen virtualisierten Pool über freie Speicherkapazitäten und stellt diese den Hosts zur Verfügung. Zu den weiteren unterstützten Funktionen gehört Snapshooting, die Spiegelung und Deduplication.

Die Spiegelung erfolgt über synchrone und asynchrone Techniken. Im RZ oder bei geringen Entfernungen (bis 100 km) wird auf die synchrone Spiegelung zurückgegriffen. Asynchrone Spiegelung über IP kommt für Außenstellen zum Einsatz. Mittels FlexShare erfolgt eine Priorisierung des vorhandenen Speichers in Zugriffsklassen. Ein Performance Acceleration Modul sorgt für beschleunigten Zugriff. Hierbei handelt es sich um einen SSD-Cache Speicher für langsame SATA-Platten.

Über die Plug-Ins des SnapManager integriert sich NetApp in VMware, Hyper-V und Citrix XenServer. Damit lassen sich Clones von virtuellen Maschinen erzeugen und verwalten. Durch den Rückgriff auf die Deduplizierungs-Techniken werden gleiche VMs nur einmal angelegt.

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