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Sicherheitsrisiko Drucker

150.000 Netzwerkdrucker von Hacker übernommen

09.02.2017
Von Michael Söldner
Ein Hacker konnte 150.000 netzwerkfähige Drucker kapern und auf ihnen Nachrichten ausdrucken.
Netzwerkfähige Drucker können ein Sicherheitsrisiko sein
Netzwerkfähige Drucker können ein Sicherheitsrisiko sein
Foto: hp.com

Durch eine Sicherheitslücke in internetfähigen Druckern konnte ein Hacker namens Stackoverflowin eine Vielzahl an Druckern von Brother, Canon, Epson, HP, Lexmark und Minolta übernehmen. Der Angreifer spricht von 150.000 Geräten, die er übernehmen und zum Ausdruck seiner Nachrichten bewegen konnte.

Finanzielle Absichten hegt Stackoverflowin aber offenbar nicht. Er will Nutzer auf die Sicherheitslücke im Drucker aufmerksam machen. Die Attacke erfolgte über den Port 9100. Dieser lässt sich im Router wieder schließen. Zudem empfiehlt es sich, die Konfigurationseinstellungen des netzwerkfähigen Druckers mit einem Kennwort zu versehen.

Die zugrundeliegende Sicherheitslücke wurde erst Anfang Februar von Forschern der Ruhruniversität Bochum offengelegt. Durch die Schwachstelle lassen sich die Druckaufträge der netzwerkfähigen Drucker über das Internet auslesen und manipulieren.

 

Veronika

Der Hacker mag vielleicht gute Absichten verfolgt haben, aber ob das die Endnutzer der Drucker auch so sehen, mag ich bezweifeln. Zumal, wenn die die Probleme haben, können die selbst ja nichts dran ändern... Beim nächsten Mal vielleicht einen Drucker kaufen, testen und den Hersteller daraufhinweisen. Manche Hersteller vergeben vllt. Testdrucker? Dann klappt's auch mit der zielgruppenorientierten Ansprache, lieber Hacker.

Zudem könnte der Hersteller den Hacker einstellen - gut und sicher für die Kunden, weil die Drucker sicherer werden und es gehen nicht so viele Druckkosten drauf für den Enduser und wenn sich der Kunde freut, dann wohl auch der Hersteller.

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