Auswirkungen der Corona-Krise

Kurzarbeit in der Expert-Zentrale



Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie  Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Wegen der Schließung der Expert-Fachmärkte im Zuge der Coronavirus-Pandemie wird in der Zentrale der Verbundgruppe Kurzarbeit eingeführt. Damit soll die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens in der Krise gewahrt werden.
In der Expert Zentrale in Langenhagen wird wegen der Corona-Krise Kurzarbeit eingeführt
In der Expert Zentrale in Langenhagen wird wegen der Corona-Krise Kurzarbeit eingeführt
Foto: Expert

In dem Zeitraum seit dem 23. März bis vorläufig dem 18. April 2020 führt die Expert-Zentrale Kurzarbeit ein. Die Verbundgruppe reagiert damit auf die bundesweiten Standortschließungen der 410 Fachmärkte und -geschäfte - ausgelöst durch die Verordnungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie. Durch den Einsatz dieser Maßnahme wird die Expert-Zentrale ihrer Verantwortung gegenüber den Expert-Gesellschaftern gerecht und schützt zudem die Gesundheit aller Mitarbeiter.

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Bedingt durch die Auswirkungen von COVID-19 auf das gesellschaftliche Leben, welche die Schließungen aller Standorte zur Folge haben, traf der Vorstand der Expert SE in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat die Entscheidung, Kurzarbeit zu beantragen und durchzuführen. Die Zusammenarbeit zwischen Gesellschaftern und Expert-Zentrale während dieser Phase ist durch einen Grundbetrieb in allen Fachbereichen gesichert.

"Kontrollierte Maßnahme"

Über den Onlineshop www.expert.de ist Expert unverändert für seine Kunden verfügbar und auf eine erhöhte Nachfrage eingestellt. Zudem können Kunden weiterhin das individuelle Serviceangebot der Fachmärkte und -geschäfte rund um Reparatur und Lieferung (Handwerkliche Leistung) wahrnehmen.

tefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE: "Im Zuge der Folgen von COVID-19 erleben wir ein Ausnahmesituation."
tefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE: "Im Zuge der Folgen von COVID-19 erleben wir ein Ausnahmesituation."
Foto: Matthias Hell

"Im Zuge der Folgen von COVID-19 erleben wir derzeit eine Ausnahmesituation. In dieser Phase nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Gesellschaftern sehr ernst. Deswegen fahren wir die Mitarbeiterzahl in der Zentrale kontrolliert herunter, um die Wirtschaftlichkeit und Liquidität des Unternehmens sicherzustellen", erklärt Stefan Müller, Vorstandsvorsitzender der Expert SE.

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"Es hat für uns - gleic nach der Verantwortung für die Gesundheit aller Mitarbeiter - oberste Priorität, die Beschäftigung und Einkommen aller Mitarbeiter zu sichern. Wir sind zuversichtlich, diese außergewöhnliche Situation - auch in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren Industriepartnern - zu bewältigen und unsere Kunden schnellstmöglich wieder in den Fachmärkten und -geschäfte begrüßen zu dürfen", so lautet die Marschroute des Expert-Chefs.

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