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Umfrage unter Windows-Usern

50 Prozent der Windows-10-Nutzer haben Probleme

13.06.2018
Von Denise Bergert
Einer Umfrage der Verbraucherschutzorganisation Which zufolge haben 50 Prozent der Windows-10-Nutzer Probleme mit Updates.
Windows-10-Updates machen bei vielen Nutzern Probleme.
Windows-10-Updates machen bei vielen Nutzern Probleme.
Foto:

Nach jedem großen Update für Windows 10 haben einige Nutzer Probleme mit dem Microsoft-Betriebssystem. Wie hoch genau der Prozentsatz der Nutzer ist, die nach einem solchen Update bestimmte Funktionen nicht mehr nutzen können, hat eine aktuelle Umfrage der britischen Verbraucherschutzorganisation Which ermittelt. Dazu hat Which mehr als 1.100 seiner Mitglieder befragt und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Nicht weniger als die Hälfte der Nutzer hatte in den vergangenen drei Jahren mit Windows-10-Problemen nach einem Update zu kämpfen. Diese Probleme reichen von kleinen Glitches bis hin zu schwerwiegenden Bugs, durch die der PC seinen Dienst versagt.

21 Prozent der Befragten klagten über Software-Kompatibilitätsprobleme. Dabei waren Apps nach dem Windows-Update nicht mehr lauffähig. Hardware-Probleme, in deren Rahmen beispielsweise Peripherie nicht mehr funktioniert, erlebten 16 Prozent der Umfrage-Teilnehmer. Ein geringerer Prozentsatz klagte über Geschwindigkeitseinbußen oder gar so schwerwiegende Fehler, dass ihr PC nach dem Update unbrauchbar wurde und beispielsweise nicht mehr booten konnte. 46 Prozent dieser Betroffenen gaben Geld für einen Reparaturdienst aus. Die durchschnittlichen Kosten lagen bei 67 Britischen Pfund (umgerechnet rund 76 Euro).

Passend dazu: Windows 10-Problemen gezielt auf die Spur kommen

Als Reaktion auf die Umfrage-Ergebnisse fordert die Verbraucherschutzorganisation Microsoft auf, die Verbraucherrechte mehr zu achten. Which schlägt eine finanzielle Entschädigung für alle Nutzer vor, die durch ein fehlerhaftes Windows-10-Update Daten oder Zeit verloren haben. Microsoft solle Nutzer außerdem besser über die Nachteile der großen Updates informieren und ihnen die Wahl lassen, ob sie diese installieren wollen oder nicht. Microsoft hat bereits auf die Forderungen reagiert und gelobt Besserung. In Zukunft wolle man noch genauer auf Kritik seitens der Nutzer hören und schneller reagieren.

Quelle: PC-WELT