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Optimierte und neue Features

8 Gründe, warum das iPhone 8 besser sein kann als das Galaxy S8

02.05.2017
Von Michael Simon und Peter Müller
Peter Müller ist der Ansicht, dass ein Apple täglich den Arzt erspart. Sei es iMac, Macbook, iPhone oder iPad, was anderes kommt nicht auf den Tisch oder in die Tasche. Seit 1998 beobachtet er die Szene rund um den Hersteller von hochwertigen IT-Produkten in Cupertino genau. Weil er schon so lange dabei ist, kennt er die Apple-Geschichte genau genug, um auch die Gegenwart des Mac-Herstellers kritisch und fair einordnen zu können. Ausgeschlafene Zeitgenossen kennen und schätzen seine Beiträge im Macwelt-Morgenmagazin, die die Leser werktags pünktlich um acht Uhr morgens in den nächsten Tag mit Apfel und ohne Doktor begleiten. Privat schlägt sein Herz für die Familie, den FC Bayern, sechs Saiten, Blues-Skalen und Triolen im Shuffle-Rhythmus.
Die achte Runde ist eröffnet, Samsung legt mit dem Galaxy S8 vor. Acht Dinge, die Apple mit dem iPhone 8 besser machten könnte.
Das Samsung Galaxy S8 hat den Fingerabdrucksensor ungünstig platziert.
Das Samsung Galaxy S8 hat den Fingerabdrucksensor ungünstig platziert.

Man muss kein großer Prophet sein, um vorauszusehen, dass das Galaxy S8 und das S8+ die großen Konkurrenten des kommenden iPhone 8 (Plus) sein werden. Unser Macworld-Kollege Michael Simon ist in seinem Test auch sehr von dem randlosen OLED-Display und anderen Features des Galaxy S8 begeistert. Das aktuelle iPhone 7 (Plus) sieht dagegen schon ein wenig alt aus, aber noch ist eine Weile hin, bis das iPhone 8 (oder iPhone Edition oder iPhone X) in den Handel kommt. Seit Wochen und Monaten kursieren bereits Spekulationen über Features, die denen des Samsung Galaxy S8 ähneln. Die Frage würde dann lauten, wer denn nun von Wem abgekupfert hat. Apple hat aber konkret acht Möglichkeiten, es anders und vor allem besser zu machen.

1. Die Kamera macht den Unterschied

Schon jetzt hat Apple seinen Vorsprung bei der Kamera behalten, Samsung hat mit der jüngsten Generation kaum etwas verbessert, während Apple etwa im letzten Herbst in das iPhone 7 Plus eine Dualkamera für zweifach optischen Zoom eingebaut hat. Dennoch bleibt Luft nach oben und somit die Möglichkeit, den Vorsprung auf diesem Feld auszubauen. Mehr Megapixel sind das eine, aber auch das zweite Objektiv der Dualkamera könnte eine optische Bildstabilisierung gut vertragen, vor allem beim Zoom sollte damit eine bessere Bildqualität möglich werden. Vor allem aber müsste Apple mit einem besseren CCD den ISO-Bereich ausweiten und somit beste Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen erreichen.

2. Augmented Reality statt Virtual Reality

Mit Galaxy Gear und dem S8 setzt Samsung verstärkt auf virtuelle Realität, während Apple stattdessen mehr auf AR oder erweiterte Realität setzt. Das iPhone 8 sollte hier den Durchbruch bringen. Der Hype um Pokemon Go im letzten Sommer hat gezeigt, dass die Leute es offenbar bevorzugen, ihre eigenen, um digitale Welten erweiterten Realitäten lieber über den Bildschirm ihres Smartphones wahrnehmen als eine klobige VR-Brille aufzusetzen und sich völlig von der echten Welt abzukoppeln. AR auf dem iPhone 8 könnte uns die Welt um uns herum in neuen, teils nützlichen, teils spaßigen Aspekten wahrnehmen zu lassen, ohne völlig aus ihr zu verschwinden.

3. Der Fingerabdrucksensor am richtigen Fleck

Das Galaxy S8 mag eines der besten Smartphones auf dem Markt sein, der Fingerabdruckscanner ist aber höchst unglücklich platziert: Auf der Rückseite des Geräts, in der Nähe der Kamera. Da tappt man beim Entsperren des Telefons nicht nur daneben, sondern trifft dann auch noch das Objektiv, das man auf diese Art und Weise verschmiert. Apple wird vermutlich ab dem iPhone 8 auf den Home-Button verzichten und hat daher zwei Optionen: Die Touch ID unter den gesamten Screen platzieren oder eben doch hinten. Ersteres wäre eine völlig neue Technik und könnte der Grund dafür sein, dass sich der Verkaufsstart des neuen Flaggschiffs um einige Wochen oder wenige Monate verzögern wird, für letzteres hat es angeblich erste Hinweise in Form geleakter Gehäuse-Desings gegeben. Wenigstens wäre in dem Fall die Touch ID recht zentral angebracht und nicht in gefährlicher Nähe zur Kamera, die mutmaßliche Aussparung für die Touch ID könnte aber auch eine solche für den Anschluss eines Induktionsladegerätes gewesen sein.

4. Siri muss noch mehr können

Jetzt setzt auch noch Samsung auf einen schlauen Sprachassistenten, Bixby genannt. Samsung geht mit dessen Integration weiter als Apple mit Siri, Amazon mit Alexa oder Google mit seinem Assistenten. Dummerweise funktioniert das noch nicht so recht, wie es sollte. Apple hätte hier die Gelegenheit, die interessanten Ideen wie der Wirkung eines Sprachassistenten auf App-Ebene aufzunehmen und mit Siri zu zeigen, wie das richtig funktioniert. Vorerst muss sich Siri vor Bixby aber nicht fürchten.

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