Jährlich 9 MW

Abwärme von Rechenzentrum beheizt Wohngebiet

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
In Großbritannien ist ein interessantes Projekt präsentiert worden, das die Abwärme von Datenzentren als Energiequelle für Wohnhäuser in der näheren Umgebung nutzen will. Erdacht wurde das innovative Konzept von dem international tätigen Technik- und Managementberatungskonzern WSP Group, der sich für die Umsetzung der Pläne mit dem Rechenzentrum-Betreiber Telehouse Europe zusammengetan hat. Angaben der beiden Initiatoren zufolge soll das Datenzentrum Telehouse West, dessen Fertigstellung für 2010 geplant ist, in puncto Nachhaltigkeit und Umweltschutz neue Maßstäbe setzen. So sollen durch das neuartige Konzept nicht nur die CO2-Emmissionen des neunstöckigen Gebäudes um rund 1.100 Tonnen pro Jahr gesenkt, sondern gleichzeitig auch an die neun Megawatt an Energie für das umliegende Wohnviertel produziert werden.

Abwärme von Data Center sinnvoll nutzen

In Großbritannien ist ein interessantes Projekt präsentiert worden, das die Abwärme von Datenzentren als Energiequelle für Wohnhäuser in der näheren Umgebung nutzen will. Erdacht wurde das innovative Konzept von dem international tätigen Technik- und Managementberatungskonzern WSP Group, der sich für die Umsetzung der Pläne mit dem Rechenzentrum-Betreiber Telehouse Europe zusammengetan hat.

Angaben der beiden Initiatoren zufolge soll das Datenzentrum Telehouse West, dessen Fertigstellung für 2010 geplant ist, in puncto Nachhaltigkeit und Umweltschutz neue Maßstäbe setzen. So sollen durch das neuartige Konzept nicht nur die CO2-Emmissionen des neunstöckigen Gebäudes um rund 1.100 Tonnen pro Jahr gesenkt, sondern gleichzeitig auch an die neun Megawatt (9 MW) an Energie für das umliegende Wohnviertel produziert werden.

"Das neue Telehouse-West-Datenzentrum wird einen innovativen Weg eröffnen, wie die entstehende Abwärme eingefangen und für andere Zwecke weiterverwertet werden kann", erklärt Bob Harris, Technical Services Director bei Telehouse Europe. Auf diese Weise könne das Unternehmen nicht nur die eigenen Energiekosten reduzieren, sondern den Umweltschutz und die lokale Community unterstützen. "Derartige Konzepte sind mittlerweile nicht mehr ganz neu.

Auch in Österreich gab es bereits Pläne, ein öffentliches Schwimmbad durch die Abwärme eines Datenzentrums zu beheizen", stellt Andreas Neuhold, Product Sales Lead, Systems Practice bei Sun Microsystems fest. Die Umsetzung der ambitionierten Idee sei letztendlich allerdings aufgrund des Protests der Anrainer gescheitert.

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