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Automatisiertes Preismanagement

Afterbuy stellt neues Repricing-Tool für Ebay vor

Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Wenn ein Artikel bei Ebay nicht verkauft wird, liegt das häufig am Preis. Um professionellen Händlern das Preismanagement zu erleichtern, bringt der Software-Anbieter Afterbuy nun ein spezielles Tool an den Start.
Auch Repricing wird mit dem neuen Tool von Afterbuy bewährt einfach möglich
Auch Repricing wird mit dem neuen Tool von Afterbuy bewährt einfach möglich

Afterbuy, die All-In-One-Lösung zur Prozessautomatisierung von Onlineverkäufen, verfügt ab sofort über ein eigenes Repricing-System. Dieses ist in der aktuellen Betaversion speziell auf eBay ausgerichtet und soll später auf weitere Plattformen adaptiert werden. Im ersten Schritt werden No-Seller über ein automatisiertes Pricing optimiert. Im nächsten Step folgen Margen- und Verkaufsoptimierung. Afterbuy legt mit dem System den Grundstein für neue Entwicklungen in Richtung Machine Learning und künstliche Intelligenz (KI).

Was das Repricing-Tool konkret macht: Produkte, die sich über einen bestimmten Zeitraum nicht verkauft haben, werden dabei so lange automatisch rabattiert, bis sie über den virtuellen Ladentisch gehen. Möglich macht dies ein intelligenter Algorithmus. Das Handling ist dabei so einfach wie möglich: Das Repricing wird mit "Ja/Nein" aktiviert, auf Artikelebene oder für mehrere Artikel gleichzeitig. Dann folgt die Definition der Untergrenze - beispielsweise: der Preis darf nicht unter 80 Prozent des ursprünglichen Verkaufspreises fallen. Das Repricing lässt sich auch einfach zurücksetzen und kann bei Bedarf von vorne beginnen.

Nächster Schritt Margenoptimierung

Die No Seller-Optimierung ist ab sofort in der Betaversion verfügbar. Zudem wird das Afterbuy-Repricing-Tool um weitere Funktionalitäten ausgebaut. Geplant ist zum einen die Margenoptimierung: Mit Hilfe von Verkaufs- und Marktdaten wird über Regressionen und Optimierungsverfahren der gewinnmaximale Preis ermittelt. Eine aggressivere Preisstrategie als bei der Margenoptimierung verfolgt zum anderen die Verkaufsoptimierung: Hier stehen die Abverkaufszahlen im Vordergrund. Dabei gilt es, so viel wie möglich zu verkaufen und preislich immer attraktiver als die durchschnittlichen Mitbewerber im Markt anzubieten.

"Das Repricing-Tool stellt für uns eine ganz entscheidende Entwicklung dar. Es ist der Auftakt für smarte Afterbuy-Module, die auf Machine-Learning und künstlicher Intelligenz basieren. Damit wollen wir den Online-Händlern die digitale Transformation und einen Wettbewerbsvorsprung erleichtern. Denn im Handelsgeschäft der Zukunft weiß der Händler bereits heute, was der Kunde morgen kaufen möchte - und zu welchem Preis. Dies erfordert intelligente, automatisierte Analyse- und Optimierungstools", erklärt Daliah Salzmann aus der Geschäftsleitung der ViA-Online GmbH. (mh)

Lesetipp: Warum heißt eBay eigentlich eBay?