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Rabatte für arme US-Bürger

Amazon macht Walmart Konkurrenz

07.06.2017
Amazon verschärft den Konkurrenzkampf mit dem Shopping-Riesen Walmart durch Sonderangebote für arme US-Bürger. Der Onlinehandels-Konzern stellte am Dienstag eine Rabattaktion für Kunden vor, die im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme mit Lebensmittelmarken versorgt werden.
Amazon bietet armen US-Bürgern eine vergünstigte Prime-Mitgliedschaft an, mit der sie kostenlose Vesandoptionen erhalten.
Amazon bietet armen US-Bürgern eine vergünstigte Prime-Mitgliedschaft an, mit der sie kostenlose Vesandoptionen erhalten.
Foto: pixinoo - shutterstock.com

Pro Monat verlangt Amazon von armen US-Bürgern lediglich 5,99 Dollar für seine Prime-Mitgliedschaft, die Zugang zu Musik- und Video-Streaming sowie kostenlose Versandoptionen und andere Vorteile bietet. Normalerweise kostet der Service in den USA 10,99 Dollar pro Monat oder 99 Dollar für ein Jahresabo.

Vor dem Hintergrund, dass Amazon mit Lieferdiensten für Lebensmittel zunehmend Supermärkten Konkurrenz macht, stellt die Aktion eine weitere Attacke auf den klassischen Einzelhandel dar. Vor allem der ohnehin schon unter dem harten Wettbewerb im US-Markt ächzende Branchenführer Walmart, der sich mit seinen niedrigen Preisen traditionell an Geringverdiener wendet, gerät damit weiter unter Druck. Amazon hatte bereits zu Jahresbeginn bekanntgegeben, sich mit anderen Lieferdiensten an einem staatlich geförderten Pilotprogramm für Bezieher von Essensmarken zu beteiligen. (dpa/ib)

 

wsxedc

Dass Amazon Wal-Mart nicht schlucken oder bedrohen kann halte ich für wahrscheinlich (ähnliches gilt auch in Deutschland für Edeka, Aldi, Lidl,...) und es stimmt wohl auch, dass sich nicht viele arme Menschen eine prime-Mitgliedschaft leisten können.

Aber die Lieferzeiten sind in den USA zwar höher, aber 5-6 Werktage sind eigentlich auch schnell genug, da man bei Amazon meist Artikel kauft, die man jahrelang benutzt. Als Lebensmittelhandel können sie so natürlich nicht agieren (jedenfalls nicht als Vollsortimenter, sondern nur für Konserven und andere länger haltbare Lebensmittel), allerdings hat Wal-Mart nicht nur Lebensmittel, sondern auch sehr viel anderes Zeugs.

Außerdem gibt es von Amazon schon Versuche, in Großstädten frische Lebensmittel
auzuliefern innerhalb weniger Stunden. Mit Wal-Mart können sie da trotzdem nicht konkurrieren, weil Wal-Mart ist soviel ich weiß hauptsächlich am Land vertreten.

Allerdings müssten sie wohl auch die Preispolitik ändern, Amazon[dot]com ist zwar für deutsche Verhältnisse (jedenfalls bei Elektronik etc.) billig (wobei das eventuell auch nur so scheint, weil die Preise wohl ohne Steuern angegeben sind), in den USA gelten sie aber als eher teuer. Ich glaub eher, dass Amazon selbst bei seinem bisherigen Stammkundensegment bleibt (also obere Mittelschicht und aufwärts) und die billigen Angebote Marketplace überlassen, aber sie könnten eventuell einen firmeneigenen Marketplacehändler gründen.

wsxedc

Ich halte das für eine reine Marketingaktion, um sich als sozial zu repräsentieren. Jemand, der auf Lebensmittelmarken angewiesen ist, wird sich kaum eine prime-Mitgliedschaft leisten können, auch nicht um $5,99/Monat.

wsxedc

Dass Amazon Wal-Mart nicht schlucken oder bedrohen kann halte ich für wahrscheinlich (ähnliches gilt auch in Deutschland für Edeka, Aldi, Lidl,...) und es stimmt wohl auch, dass sich nicht viele arme Menschen eine prime-Mitgliedschaft leisten können.

Aber die Lieferzeiten sind in den USA zwar höher, aber 5-6 Werktage sind eigentlich auch schnell genug, da man bei Amazon meist Artikel kauft, die man jahrelang benutzt. Als Lebensmittelhandel können sie so natürlich nicht agieren (jedenfalls nicht als Vollsortimenter, sondern nur für Konserven und andere länger haltbare Lebensmittel), allerdings hat Wal-Mart nicht nur Lebensmittel, sondern auch sehr viel anderes Zeugs.

Außerdem gibt es von Amazon schon Versuche, in Großstädten frische Lebensmittel auzuliefern innerhalb weniger Stunden. Mit Wal-Mart können sie da trotzdem nicht konkurrieren, weil Wal-Mart ist soviel ich weiß hauptsächlich am Land vertreten.

Allerdings müssten sie wohl auch die Preispolitik ändern, Amazon ist zwar für deutsche Verhältnisse (jedenfalls bei Elektronik etc.) billig (wobei das eventuell auch nur so scheint, weil die Preise wohl ohne Steuern angegeben sind), in den USA gelten sie aber als eher teuer. Ich glaub eher, dass Amazon selbst bei seinem bisherigen Stammkundensegment bleibt (also obere Mittelschicht und aufwärts) und die billigen Angebote Marketplace überlassen, aber sie könnten eventuell einen firmeneigenen Marketplacehändler gründen.

Hans-Joachim Fitzek

Wer mal in den USA in einem Walmart war, weiß, dass Amazon diesen Riesen nicht schlucken kann, und wahrscheinlich auch nicht bedrohen kann. Und das ist gut so. Walmart ist dort überlebenswichtig, Amazon braucht eigentlich kein Mensch, die liefern nur nach Hause gegen Gebühr... Und Amazon kann mit seinem vermeintlich guten Angebot auch nicht punkten, da "arme" Bürger, wie Sie das nennen, sicherlich nicht 5,99 US Dollar (plus Tax?) für Luxus von Amazon über haben. Auch die Lieferzeiten sind fernab des deutschen Standards ( aufgrund der Größe des Landes), daher als Lebensmittelhändler nach meiner Meinung ungeeignet.

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