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Umfrage von Avast

Angst vor Cyber-Angriffen vor der Bundestagswahl 2017

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die Berichte über Hackerangriffe und Manipulationen durch Fake News während der letzten US-Präsidentenwahl verunsichern auch hier zu Lande viele Menschen. Eine Studie von Avast geht den Sorgen auf den Grund.

Nur wenige Wochen vor der nächsten Bundestagswahl am 24. September machen sich viele Deutsche Sorgen wegen befürchteter Cyber-Angriffe, Fake News und einer möglichen Beeinflussung durch soziale Medien. So rechnen mehr als 85 Prozent laut einer von Avast durchgeführten Umfrage damit, dass Parteien oder einzelne Politiker das Ziel von Hackern werden könnten.

Bundestagswahl 2017: Angst vor Hackerangriffen
Bundestagswahl 2017: Angst vor Hackerangriffen
Foto: pipapur - shutterstock.com

Fast 78 Prozent gehen davon aus, dass mögliche Daten-Leaks die öffentliche Meinung und damit die Wahl beeinflussen könnten. Etwas mehr als jeder vierte rechnet zudem damit, dass sich seine politischen Überzeugungen durch Kommentare anderer Nutzer in sozialen Netzwerken ändern könnten. Knapp die Hälfte geht nicht davon aus, während der Rest mit "vielleicht" antwortete.

Wenig Vertrauen in die anderen

Fast zwei Drittel sind zudem überzeugt, dass andere Menschen durch Kommentare in sozialen Netzen zu einer veränderten Meinung gebracht werden können. Immerhin drei von vier Befragten sprachen sich gegen die Einführung elektronischer Wahlsysteme aus. Unabhängige Organisationen wie der Chaos Computer Club (CCC) sind seit Jahren gegen Wahlcomputer.

"Die Ergebnisse spiegeln die Vorsicht der Deutschen wider und zeigen, wie misstrauisch die Befragten Nachrichten in sozialen Netzwerken gegenüberstehen", kommentiert Thomas Wespel, Geschäftsführer von Avast Deutschland. Für ermutigend hält er es allerdings, dass "viele Menschen den Einfluss der sozialen Medien richtig einschätzen und die Gefahr potenzieller Cyber-Angriffe nicht unterschätzen".

Nach Angaben von Avast wurden für die Studie 2.000 Menschen befragt.