Erfolg für britischen Elektronikversender

AO verkauft zweimillionstes Gerät in Deutschland



Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie  Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Der Onlinehändler AO.de hat in diesem Monat sein zweimillionstes Gerät in Deutschland verkauft. Zusammen mit den nach oben zeigenden Geschäftszahlen steht der Meilenstein dafür, dass sich der britischen Elektronikversender hierzulande etabliert hat.
Ein Zwei-Personen-Team von AO bei der Lieferung des zweimillionsten Gerätes
Ein Zwei-Personen-Team von AO bei der Lieferung des zweimillionsten Gerätes
Foto: AO

Zwei Millionen Geräte hat der britische Elektronikversender AO in Deutschland inzwischen verkauft. Das Jubiläumsgerät, ein amerikanischer Side-by-Side mit InstaView von LG, hat diesen November seine Reise aus der deutschen Zentrale des Unternehmens in Bergheim bei Köln zu seiner neuen Besitzerin angetreten. AO hat diesen Meilenstein als Fotostrecke festgehalten.

"Der Verkauf unseres zweimillionsten Gerätes hat in diesem Jahr einen besonderen Symbolwert für uns", sagt Christian Thieme, General Manager bei AO Deutschland. "Das Wachstum, das wir bei AO Deutschland in den vergangenen 12 Monaten beobachten konnten, ist enorm und da ist es natürlich auch für unsere Kolleginnen und Kollegen schön zu sehen, wie sich das in konkreten Ereignissen manifestiert. Zudem sind gerade innovative Hersteller wie LG besonders wichtig für unseren weiteren Erfolg und unsere Entwicklung." Die AO Gruppe hat kürzlich die Halbjahresergebnisse des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht und konnte in Deutschland erhebliches Wachstum verzeichnen.

Optimistisch ins Jahresendgeschäft

Nicht nur der Meilenstein von zwei Millionen in Deutschland verkauften Geräten, auch die Geschäftszahlen von AO deuten darauf hin, dass sich der Online-Händler in Deutschland etabliert hat. So hat auch der Online-Boom infolge der Corona-Krise AO in Deutschland in den vergangenen sechs Monaten ein Umsatzplus von 83 Prozent beschert. Damit hat der britische Elektronikversender sein selbstgestecktes Rentabilitätsziel so gut wie erreicht.

"Die Fortschritte, die wir in Deutschland gemacht haben, geben uns die Voraussetzungen und das Vertrauen, um weiter zu wachsen. Wir bleiben von den vor uns stehenden Chancen begeistert und sind ehrgeizig, diese zu realisieren." Zwar bleibe das Wirtschaftsklimas, verursacht durch die Pandemie und den Brexit weiterhin unsicher. "Doch AO ist auf dem richtigen Weg und gut aufgestellt für unsere bisher größte Spitzenhandelsperiode in Großbritannien und Deutschland", so AO-Chef John Roberts.