CovApp

App der Berliner Charité hilft beim Coronavirus

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Eine Webapp der Berliner Charité gibt Entscheidungshilfe zu Arztbesuch und Coronavirus-Test und informiert, wie Sie das Infektionsrisiko beim Coronavirus reduzieren.

Die Berliner Charité hat in Zusammenarbeit mit Data4life die Webapp CovApp zum Coronavirus online gestellt. Unter covapp.charite.de können Sie ermitteln, wie groß das Risiko ist, dass Sie mit SARS VoV-2 infiziert sind und bekommen zudem Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus.

Die Webapp (wahlweise auf Deutsch oder Englisch) soll keinen Arztbesuch ersetzen, sie gibt aber eine Entscheidungshilfe bezüglich Arztbesuch oder Coronavirus-Test. Das ist wichtig, damit Ärzte und Teststellen nicht von Menschen überlaufen werden, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. So können sich die Ärzte und die Teststellen auf die tatsächlichen Verdachtsfälle vorbereiten.

Die Webapp funktioniert als Fragebogen, Sie klicken sich also einfach durch alle Fragen. Das dauert nur wenige Minuten. Danach zeigt Ihnen die App an, ob Sie gefährdet sind und sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen sollten beziehungsweise einen Arzt aufsuchen sollten. Außerdem fasst die App die wichtigsten Ratschläge zur Vermeidung einer Infektion leicht verständlich zusammen. Dabei geht es nicht nur um den erforderlichen Mindestabstand zu anderen Personen und um das richtige Husten/Niesen, sondern auch um das richtige Händewaschen.

Der Fragebogen ist anonym, er fragt keine persönlichen Daten ab. Der Fragebogen wird nur auf Ihrem Endgerät (z.B. Mobiltelefon) bearbeitet und gespeichert. Ihre Antworten werden nicht an die Charité oder an Dritte übertragen.

Professor Christian Drosten, der das Institut für Virologie an der Charité leitet, ist derzeit in den Medien als gefragter Ratgeber zum Thema Coronavirus omnipräsent. Unter anderem durch eine Podcastreihe des NDR, die auch auf Youtube erreichbar ist.

Coronavirus: So gefährlich sind Türklinken, Griffe, Handys, & Hauptplatinen

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