Lexmark

App soll gefälschte Tintenpatronen erkennen

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Gefälschte Tintenpatronen sind ein Ärgernis für Hersteller, Händler und Kunden. Selbst bei seriösen Bezugsquellen sind schon Fälschungen aufgetaucht. Mit einer App für Smartphones und Tablet-PCs will Druckerhersteller Lexmark mehr Sicherheit beim Vertrieb und Kauf von Verbrauchsmaterial schaffen.
Die Lexmark ID App erfasst die Seriennummer von Tintenpatronen und gleicht sie mit einer Datenbank ab. So sollen Fälschungen erkannt werden.
Die Lexmark ID App erfasst die Seriennummer von Tintenpatronen und gleicht sie mit einer Datenbank ab. So sollen Fälschungen erkannt werden.

Gefälschte Tintenpatronen sind ein Ärgernis für Hersteller, Händler und Kunden. Selbst bei seriösen Bezugsquellen sind schon Fälschungen aufgetaucht. Mit einer App für Smartphones und Tablet-PCs will Druckerhersteller Lexmark mehr Sicherheit beim Vertrieb und Kauf von Verbrauchsmaterial schaffen.

Laut Lexmark sind neben kompletten Fälschungen auch illegal wiederbefüllte Tintenpatronen in wieder verwendeten Originalpackungen im Umlauf. Da die Verbrauchsmaterialien eine Seriennummer besitzen, soll die App Alarm schlagen, wenn Unregelmäßigkeiten auftauchen-

Damit verhindert Lexmark aber auch, dass Originalpatronen, die für andere Märkte bestimmt sind, illegal über die Grenzen gebracht werden. So kann der Hersteller unterschiedliche Preise für die Ware in verschiedenen Regionen realisieren. Damit will der Hersteller den bei Supplies blühenden Graumarkt eindämmen.

Um die Tintenpatronen zu überprüfen, scannt der Anwender einfach den Barcode, der sich auf der Verpackung, der Hülle oder direkt auf der Patrone befindet. Die Seriennummer wird automatisch an die Datenbank gesendet und sofort verifiziert. Kunden, die kein Smartphone oder Tablet besitzen, können unter Lexmark.com/identify die Seriennummer der Tintenpatrone eingeben, um sie überprüfen zu lassen.

Ob die Seriennummern aber nur beim Verlassen der Produktionsstätte oder auch in der Handelskette getrackt werden, konnte Lexmark bisher allerdings nicht beantworten. So könnte es durchaus möglich sein, dass gefälschte Barcodes oder illegal wiederbefüllte Patronen nicht erkannt werden.

Die Lexmark ID App steht ab sofort kostenlos für Android, Apple oder Blackberry zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter Lexmark.com/identify. (awe)

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