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Neu für Entwickler

Apple gestattet Vorbestellungen und Abo-Einführungspreise in App Stores

Seit 2002 schreibt Thomas Hartmann als freier Autor Artikel für die Macwelt. Schwerpunkte sind News über aktuelle Mac-Nachrichten und neue Programme sowie Recherchen zu Hintergrundthemen. Gern sieht er sich neuere Bildbearbeitungsprogramme unterhalb der Photoshop-Ebene an und berichtet regelmäßig über Spiele, die auf der Mac-Plattform erscheinen. Auch kleinere Tests von Mac-Programmen gehören zu seinem Repertoire. Dass er auch zu anderen Plattformen eine Affinität hat, zeigt seine frühere Windows-Kolumne auf Macwelt.de. Und um sich auch auf anderen mobilen Betriebssystemen auszukennen, nutzt er neben seinem iPad ein Android-Smartphone.
Um Entwicklern von iOS- und Mac-Software das Leben leichter und Kunden attraktivere Angebote machen zu können, hat Apple sich für diverse Geschäftsveränderungen geöffnet.
Entwickler von Apps sollen nun auch kostenlose, aber zeitlich begrenzte Probezeiten für ein Abo in App Stores anbieten können.
Entwickler von Apps sollen nun auch kostenlose, aber zeitlich begrenzte Probezeiten für ein Abo in App Stores anbieten können.
Foto: Denys Prykhodov - shutterstock.com

So besteht seitens der Entwickler nun die Möglichkeit, für Software für Apple-Geräte Vorbestellungen anzubieten, welche bei Verfügbarkeit innerhalb von 24 Stunden automatisch auf Mac, iPhone und iPad oder Apple TV landet. Dies gilt aber nur für neue Apps und Programme sowie auf den derzeit aktuellsten Betriebssystemen. Die avisierten Apps sollen innerhalb von 2-90 Tagen erscheinen, sobald die Vorbestellung angeboten wurde. Dies berichten die Kollegen von " Mac&i". Für diese Vorbestellungsphase gilt optional ein niedrigerer Preis, und Nutzer können jederzeit von der Pre-Order zurücktreten. Der Preis wird erst bei Download berechnet.

Ebenso gibt es nun Einführungspreise für Software-Abos. Auch kostenlose, aber zeitlich begrenzte Probezeiten für ein Abo sollen Entwickler nun anbieten können. Dabei unterscheidet Apple neben dem ”Free Trial” für eine begrenzte gebührenfreie Phase die Option ”Pay as you go” mit einem Einführungspreis für jede Rechnungsperiode, als Beispiel nennt Apple 1,99 US-Dollar pro Monat drei Monate lang für ein Abo mit einem Normalpreis von 9,99 US-Dollar pro Monat. Hiermit möchte man preisbewusste Nutzer locken.

Und es gibt ”Pay up front”, wobei neue Abonnenten einen einmaligen Einführungspreis für eine begrenzte Dauer bezahlen, beispielsweise 9,99 US-Dollar für sechs Monate statt knapp 40 US-Dollar für ein ganzes Jahr. Auf diese Weise können Nutzer die Software besonders gut kennenlernen. Um dies im iTunes Store per In-App-Kauf umzusetzen, sollen Entwickler sogenannte StoreKit APIs einsetzen. (Macwelt)