Campus-Netzwerke

Arista Networks stellt Unified Edge Suite vor



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz will Arista Networks die Verwaltung und Sicherung von heterogenen Campus-Netzen vereinfachen, die sowohl kabelgebundene als auch Mobilfunk-Verbindungen nutzen.
Arista CloudVision soll die Verwaltung von Campus-Netzen erleichtern.
Arista CloudVision soll die Verwaltung von Campus-Netzen erleichtern.
Foto: Arista Networks

Moderne Enterprise-Netze sind nicht mehr nur auf die Firmenzentrale beschränkt. Immer häufiger müssen entfernte Niederlassungen, Mitarbeiter im Homeoffice, Anwendungen in der Cloud sowie verteilte IoT-Geräte (Internet of Things) zuverlässig und sicher angebunden werden. Dabei werden meist eine Kombination aus privaten und öffentlichen Netzwerkverbindungen genutzt. In ihrer Gesamtheit werden diese Strukturen auch als Campus-Netzwerke bezeichnet, ein Gebiet auf das sich der amerikanische Netzwerkhersteller Arista Networks spezialisiert hat.

"Campus-Netzwerke sind ein dynamischer Bereich mit einer Mischung aus Remote-Arbeitsbereichen, IoT-Geräten und unzähligen Anwendungen mit hoher Bandbreite und niedriger Latenztoleranz", erklärt Brandon Butler, IDC Senior Research Analyst für den Bereich Enterprise Networks. Arista will nun mit "Cognitive Campus Edge" die erforderliche Architektur vereinfachen sowie sicherer gestalten und zudem Verbesserungen für Telearbeiter an entfernten Standorten ermöglichen, indem etwa die Anwendung P-Tracer zur Kontaktverfolgung enthalten ist. Sie soll unter anderem Maßnahmen gegen eine Verbreitung von Covid-19 erleichtern.

Daten sammeln in Echtzeit

Mit CloudVision lassen sich Campus-Netze mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) leichter analysieren und verwalten. Dabei kommt auch die von Arista entwickelte Lösung NetDB zum Einsatz, die auf Basis von standardisierten APIs (Application Programming Interfaces) Daten in Echtzeit sammelt. Arista nennt als Vorteile die proaktive Erkennung und Behebung von Fehlern, gesicherte Arbeitsabläufe, mehr Transparenz über die vorhandenen IoT-Geräte, über die Benutzer unabhängig von ihrem Standort sowie über die von ihnen verwendeten Clients. Neu ist zudem die Lösung IoTVision. Sie bietet ein Dashboard, in dem die gesammelten Daten der überwachten Endpunkte gesammelt und aufbereitet werden können.

Darüber hinaus bringt Arista Networks mit den Modellen C-230/E sowie O-235/E zwei neue Wifi-6-APs (Access Points) auf den Markt. Sie sind nach Angaben des Herstellers ab sofort verfüg- und lieferbar. Die Handelsvergleichsplattform ITscope hat sie bislang aber noch nicht gelistet. Die Unified Edge Suite soll noch im Q4 dieses Jahres erscheinen.

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