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Internet-Security-Pakete für Windows 10

AV-Test stellt 20 Windows-Schutzpakete auf den Prüfstand



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Das Magdeburger AV-Test Institut hat rund 20 Internet-Security-Suiten in den Bereichen Schutzwirkung, Systemlast und Benutzbarkeit getestet. Sieben Produkte erreichten dabei Bestnoten.

Viele Windows-Nutzer suchen nicht einfach nur einen Virenscanner, der sie vor allem vor neuer Malware schützt. Stattdessen wünschen sie sich Komplettpakete, die zusätzliche Funktionen enthalten, um sie vor weiteren Bedrohungen aus dem Internet zu bewahren. Dazu zählen unter anderem Ransomware, Phishing-Mails, Drive-by-Downloads und das heimliche Ausspionieren privater Daten. Das AV-Test Institut hat die Probe aufs Exempel gemacht und rund 20 Internet-Security-Suiten für Windows 10 getestet.

AV-Test hat 20 Internet-Security-Suiten für Windows 10 getestet.
AV-Test hat 20 Internet-Security-Suiten für Windows 10 getestet.
Foto: Rawpixel.com - shutterstock.com

Zahlreiche Gewinner

Die maximale Zahl von 18 Punkten erreichten bei den Tests nur die Schutzpakete von Kaspersky Lab, McAfee und VIPRE Security. Knapp dahinter lag mit 17,5 Punkten die Software von AhnLab, Avira, Bitdefender und Trend Micro. Sie alle wurden mit dem Prädikat "Top Produkt" ausgezeichnet. 17 Punkte erreichten die Lösungen von AhnLab und Avira, 16,5 Punkte die von F-Secure, Microworld sowie Symantec und 16 Punkte die von Bullguard und Comodo. Knapp dahinter liegen G DATA, K7 Computing, Microsoft, Panda und PC Pitstop mit 15,5 Punkten. Schlusslicht ist das Paket von Eset mit 15 Punkten.

Bei den Untersuchungen wurden nach Angaben von AV-Test knapp 11.000 Schädlinge eingesetzt. Ein Teil bestand aus aktueller, erst wenige Stunden alter Malware. AV-Test nennt dies den "Real-World-Test". Beim so genannten "Referenz-Set" wurden dagegen bereits bekannte und maximal zwei Wochen alte Schädlinge verwendet. Die Tests wurden zudem im Abstand von einem Monat wiederholt, so dass jedes Produkt insgesamt vier Mal auf seine Wirksamkeit gegen Computerviren überprüft wurde.

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Rund sieben der getesteten Internet-Security-Suiten erkannten laut AV-Test in allen vier Tests ausnahmslos alle Angreifer: AhnLab, Bitdefender, Comodo, F-Secure, McAfee, Symantec und Trend Micro. Bei den besonders wichtigen Real-World-Tests schlugen sich auch die Scanner von Avast, AVG und Panda Security wacker. Sie erkannten ebenfalls alle Schädlinge. Nur beim Referenz-Set übersahen sie einzelne Viren.

Positiv hebt AV-Test die Ergebnisse des Windows Defenders von Microsoft hervor. Auch wenn er ein wenig bei den Real-World-Tests patzte, war er doch beim Referenz-Set fehlerfrei. Damit schlägt er sich nach Angaben der Tester weit besser als noch früher, wo er sich oft "am Ende der Testtabelle" befunden habe.

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