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Spezialisten für Schul-IT akquiriert

Bechtle übernimmt Comformatik und deren Vorstände

Karl-Erich Weber, Jahrgang 1959, ist Kaufmann, Autor, freier Journalist und Redakteur. Hauptberuflich seit 1991 mit ITK und Unterhaltungselektronik befasst, schreibt er seit 1998 für unsere Redaktion. Seine ITK-Lieblingsthemen sind die News, Analysen und Projektionen aus Wirtschaft, Markt und Fachhandel sowie die Hersteller mit ihren Produkten. Zudem bloggt, kritisiert und kommentiert er leidenschaftlich Medien und Politik. 
Der Systemhauskonzern mit Hauptsitz in Neckarsulm hat einen Spezialisten für digitale Bildung gekauft. Digitalpakt der Bundesregierung führe zu höherer Nachfrage.

Die Bechtle AG akquiriert die Comformatik AG aus Villingen-Schwenningen. Das 1991 gegründete Unternehmen aus dem östlichen Schwarzwald beschäftigt derzeit 28 Mitarbeiter und ist auf Schul- sowie Industrie-IT spezialisiert. Die bisherigen Vorstände Rainer Rättig, Michael Schill und Matthias Birkefeld werden auch in leitender Funktion für Bechtle tätig sein.

Alfred Neidhard, Bereichsvorstand der Bechtle AG, setzt auf Know-how und die Fördergelder des sogenannten Digitalpakts.
Alfred Neidhard, Bereichsvorstand der Bechtle AG, setzt auf Know-how und die Fördergelder des sogenannten Digitalpakts.
Foto: Bechtle

Wie Bechtle weiter ankündigt, werde Comformatik vollständig in das Bechtle IT-Systemhaus integriert. Der Zukauf soll die Positionierung im Bereich der digitalen Bildung stärken. Im Geschäftsjahr 2016 erzielten die Badener einen Umsatz von 3,1 Millionen Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Comformatik hatte Kunden aus dem Mittelstand sowie öffentliche Auftraggeber, insbesondere Bildungseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die klassischen Handlungsfeldern eines IT-Systemhauses sowie die Beratung und Konzeption zur schulischen IT-Organisation und Medienplanung samt der Installation und Inbetriebnahme der erforderlichen Datennetze.

Martin Seeger, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhaus Konstanz mit Standort im Nachbardorf Villingen, freut sich auf den Kompetenzzuwachs aus Schwenningen.
Martin Seeger, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhaus Konstanz mit Standort im Nachbardorf Villingen, freut sich auf den Kompetenzzuwachs aus Schwenningen.
Foto: Bechtle

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Comformatik ein exzellentes Spezialisten-Team für den wichtigen Bereich der schulischen IT-Lösungen gewinnen konnten. Die Kompetenzen ergänzen unser Angebot perfekt. Wir können nun noch zielgerichteter Schulen und Schulträger beraten und optimal unterstützen", sagt Martin Seeger, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses Konstanz mit den Standorten Radolfzell und Villingen-Schwenningen.

"Das neue Team am südbadischen Standort ergänzt mit seinem Know-how zudem unternehmensweit unsere Kollegen, die im Bereich der öffentlichen Auftraggeber tätig sind. Seit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka im vergangenen Oktober den Digitalpakt angekündigt hat, bemerken wir einen erhöhten Informationsbedarf bei Schulen", sagt Alfred Neidhard, Bereichsvorstand, Bechtle. Im Rahmen des Digitalpakts sollen in den kommenden fünf Jahren deutschlandweit fünf Milliarden Euro für die digitale Bildung ausgegeben werden.

Rainer Rättig, Vorstand und Entwicklungsleiter Schul-IT der Comformatik AG, bleibt auch bei Bechtle in leitender Funktion tätig.
Rainer Rättig, Vorstand und Entwicklungsleiter Schul-IT der Comformatik AG, bleibt auch bei Bechtle in leitender Funktion tätig.
Foto: Bechtle

"Für die komplexen Herausforderungen bei Planung, Implementierung und Betrieb der schulischen Netze ist es im Interesse der Schulen und Schulträger, dass sich starke, leistungsfähige und zukunftsorientierte Partnerschaften bilden. Bei Bechtle findet die Schul-IT der Comformatik AG eine optimale Erweiterung und Ergänzung zur Fortführung unserer erfolgreichen Projekte", erklärt Rainer Rättig, Vorstand und Entwicklungsleiter Schul-IT bei Comformatik. (KEW)

Lesetipp: Warum heißt Bechtle eigentlich Bechtle?