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Whatsapp Pay

Bezahlen per Whatsapp soll 2019 starten

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Whatsapp will seinen neuen Bezahldienst Whatsapp Pay noch 2019 starten. Zunächst aber nur in einem einzigen Staat.
Der beliebte Messenger soll bald einen Bezahldienst bieten.
Der beliebte Messenger soll bald einen Bezahldienst bieten.
Foto: WhatsApp

Der Smartphone-Bezahldienst Whatsapp Pay soll noch 2019 starten. Das berichtet Business Today. Zunächst soll man über Whatsapp Pay aber nur in Indien bezahlen können.

Whatsapp testet seinen Bezahldienst demnach bereits seit 2018. In Indien hat Whatsapp 400 Millionen Nutzer, weltweit sind es laut Business Today 1,5 Milliarden Nutzer. Für einen Bezahldienst ist das ein gigantischer Markt. Sofern bei den Nutzern das Vertrauen in Whatsapp als Zahlungsdienstleister da ist.

Dieses Vertrauensproblem muss ja auch der Whatsapp-Mutterkonzern Facebook lösen, wenn er seine eigene Kryptowährung Libra (mit Calibra als Wallet und der Libra Association im Rücken) zum Erfolg führen will. Da Libra eine Kryptowähnung sein soll, kann Facebook diese Währung nicht in Indien anbieten. Denn in Indien sind Kryptowährungen grundsätzlich verboten. Whatsapp Pay soll dagegen den Richtlinien der Reserve Bank of India (Zentralbank von Indien) entsprechen.

Mit Whatsapp Pay soll sich Geld so einfach wie eine Nachricht verschicken lassen. Wenn der Start in Indien erfolgreich über die Bühne geht, will Whatsapp seinen neuen Zahlungsdienst auch in anderen Ländern anbieten.

Weder Facebook noch Whatsapp haben den Bericht kommentiert.