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Thermodirekt statt Tinte

Brother löst über 10.000 mobile Tintenstrahldrucker ab

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der Büromaschinenspezialist Brother rüstet 10.500 Außendienstmitarbeiter von Debeka mit mobilen Thermodirekt-Druckern aus. Vorher waren Tintenstrahldrucker eines Mitbewerbers im Einsatz.

Die Debeka Versicherungsgruppe hat im Zuge einer Erneuerung der IT-Ausstattung für den Außendienst die bisherigen portablen Drucker auf Tintenstrahlbasis ausgemustert und als Ersatz mobile Thermodirekt-Drucker des Typs PJ-763 vom japanischen Hersteller Brother angeschafft. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Handvoll Geräte: Rund 10.500 Mitarbeiter sollen die neuen Printer im Außeneinsatz verwenden.

Die mobilen Drucker der PJ-700 Reihe von Brother benötigen wenig Platz und sind so gut für den Einsatz im Außendienst geeignet.
Die mobilen Drucker der PJ-700 Reihe von Brother benötigen wenig Platz und sind so gut für den Einsatz im Außendienst geeignet.
Foto: Brother

Welche Marke durch Brother abgelöst worden ist, will der Hersteller nicht sagen, doch viele Hersteller gibt es nicht, die mobile Tintenstrahldrucker in dieser Größenordnung vertreiben. Und die Ablösung schlägt nicht nur bei der Hardware ins Kontor: "Durch den Umstieg von mobilen Tintenstrahldruckern auf den Brother PJ-763 konnten wir den Verbrauch an Tintenpatronen von rund 80.000 Stück pro Jahr auf null reduzieren, erläutert Andreas Laux, Projektleiter Endgerätemanagement der Debeka Versicherungsgruppe. Er sieht darin "einen erheblichen Beitrag zur Nachhaltigkeit" seines Unternehmens.

Weniger Platzbedarf, Gewicht und Störanfälligkeit

Allerdings muss spezielles Thermopapier eingesetzt werden. Das ist gegenüber Standard-Büropapier teurer und birgt auch gewisse Nachteile bei der Archivierung. Laut Brother kommt beim Debeka-Projekt ein Papier eines Drittherstellers zum Einsatz, das bereits als Formular bedruckt ist. Dieses Papier soll mindesten zwölf Jahre haltbar sein und die Voraussetzungen für die Dokumentenechtheit besitzen.

Außer dem Umstand, dass außer dem Spezialpapier kein weiteres Verbrauchsmaterial benötigt wird, führt der Hersteller weitere Vorteile ins Feld: Das Druckverfahren ermöglicht eine äußerst kompakte Bauweise, was den Platzbedarf, das Gewicht und die Störanfälligkeit reduziert.

Ergänzend zur Hardware hat Brother die Geräte-Software an die Bedürfnisse des Kunden angepasst. "Wir haben es geschafft, diese anspruchsvolle Lösung in enger Abstimmung mit der Debeka Versicherungsgruppe und unserem Partnernetzwerk in kürzester Zeit umzusetzen und zu implementieren", freut sich Matthias Schach, Direktor Vertrieb, Marketing & Unternehmenskommunikation bei Brother. Zudem könne man über die dreijährige Garantie einen unkomplizierten und reibungslosen Aftersales Service bieten.