Platz für Hassia Mineralquellen

Brother zieht um

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Weil das Nachbarunternehmen Hassia Mineralquellen mehr Platz benötigt, wird Brother eine neue Deutschlandniederlassung beziehen. Der Büromaschinenspezialist bleibt aber dem Standort Bad Vilbel treu.

Schon seit 1974 hat Brother seine Deutschlandniederlassung in der Straße mit dem wohlklingenden Namen "Im Rosengarten" im hessischen Bad Vilbel nördlich von Frankfurt. Da der unmittelbare Nachbar Hassia Mineralquellen expandieren will, hat man sich nun bei Brother entschlossen, den Standort zu verlegen.

Gute Nachbarn: Hassia-Senior-Chef Günter Hinkel und Brother-Geschäftsführer Matthias Kohlstrung unterzeichnen den Vertrag. Nun kann Hassia Mineralquellen ein neues Lager bauen und Brother bekommt einen Firmensitz in einer „modernen und repräsentativen Immobilie“.
Gute Nachbarn: Hassia-Senior-Chef Günter Hinkel und Brother-Geschäftsführer Matthias Kohlstrung unterzeichnen den Vertrag. Nun kann Hassia Mineralquellen ein neues Lager bauen und Brother bekommt einen Firmensitz in einer „modernen und repräsentativen Immobilie“.
Foto: Brother

Hassia plant ein neues automatisches Regallager und hat daher von Brother drei Grundstücke mit insgesamt 23.000 Quadratmetern erworben. Es soll 25 Meter hoch werden und Raum für 30.000 Palettenstellplätze bieten. Zusätzlich entstehen ein Leergutlager sowie Parkplätze für LKW und PKW. "Der Bebauungsplan ist bereits eingereicht, wir hoffen, dass es mit einem Baustart noch in diesem Jahr klappt", erklärt Dirk Hinkel, Geschäftsführender Gesellschafter bei Hassia Mineralquellen.

Neuer Sitz in Dortelweil

Brother hat nach eigenen Angaben in den letzten Jahren kontinuierlich "erhebliche Summen" in Modernisierung und vor allem auch in die energetische Optimierung investiert. Trotzdem standen nun "neue kostspielige Maßnahmen" bei dem schon etwas in die Jahre gekommenen Standort an. "Bei Gesprächen mit der Familie Hinkel, mit der uns eine lange und sehr gute Nachbarschaft verbindet, stellte sich dann heraus, dass dort Bedarf an zusätzlicher Fläche für Logistik und Interesse an einem Kauf des Brother Geländes bestand," erzählt Brother Geschäftsführer Matthias Kohlstrung. Man wollte aber "auf jeden Fall weiter in Bad Vilbel bleiben".

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Die Standverwaltung unterstützte Brother bei der Suche nach einem neuen Firmensitz. In der Konrad-Adenauer-Allee im Teilort Dortelweil nur gut einen Kilometer vom alten Standort entfernt wurde man in einer "moderne und repräsentative Immobilie" fündig. "Deshalb haben wir beschlossen, dorthin zu ziehen und einen langfristigen Mietvertrag abzuschließen", erläutert der Brother-Chef. Im Gebäude in Dortelweil befindet sich unter anderem auch die Deutschlandzentrale von JVC Kenwood. Der Umzug soll noch in diesem Sommer über die Bühne gehen.

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