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Rückendeckung für Online-Händler

Burda übernimmt Cyberport vollständig

Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Wegen hoher Kosten gab es in den letzten Jahren wiederholt Gerüchte, Burda wolle sich von Cyberport trennen. Nun hat der Medienkonzern die verbleibenden zwei Prozent an Cyberport übernommen und demonstriert damit Rückendeckung.
Gehört jetzt zu 100 Prozent zu Burda: Der Online-Händler Cyberport
Gehört jetzt zu 100 Prozent zu Burda: Der Online-Händler Cyberport
Foto: Cyberport

Hubert Burda Media übernimmt die verbleibenden zwei Prozent der Geschäftsanteile der Cyberport GmbH vom bisherigen Mitgesellschafter Olaf Siegel. Damit ist Burda von nun an alleiniger Eigentümer der Cyberport GmbH.

Burda ist seit 1999 - damals noch als Risikokapitalgeber - an Cyberport beteiligt, im Jahr 2000 übernahm das Technologie- und Medienunternehmen dann die Mehrheit der Anteile. Zusammen mit seinem Bruder Jörg hat Olaf Siegel Cyberport 1998 gegründet - gemeinsam mit Jörg Holzmüller. Siegel war fast 15 Jahre Geschäftsführer von Cyberport und ist anschließend in den Beirat gewechselt. Cyberport ist mit einem Umsatz von rund 750 Millionen Euro in 2016 heute einer der größten deutschen Online-Händler.

Burda bekräftigt Bedeutung von Cyberport

Vor allem der Ausbau des Store-Netzwerks auf zeitweise 15 stationäre Filialen führte bei Cyberport zu stark gestiegenen Kosten und brachte das Unternehmen in die Verlustzone. Seit einiger Zeit tauchen deshalb regelmäßig Gerüchte auf, Burda wolle sich von dem Elektronikversender trennen, die der Medienkonzern allerdings nie bestätigte. Zur vollständigen Übernahme von Cyberport heißt es nun, die Anteilsübernahme sei Teil eines längerfristig geplanten Übergabeprozesses gewesen.

"Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Entwicklung von Cyberport", erklärt Aliz Tepfenhart, Beiratsvorsitzende von Cyberport und Geschäftsführerin der Burda Digital Holding, weiter. Die Anteilsübernahme verdeutliche auch nochmals die Bedeutung und Rolle des Unternehmens für Burda. "Unser besonderer Dank gilt dabei Olaf Siegel für die langjährige unternehmerische und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wesentlich für die Erfolgsgeschichte von Cyberport war", so Tepfenhart. (mh)

Lesetipp: Cyberport-Chef Helmar Hipp: "Heute würden wir kleinere Flächen eröffnen"

 

HHeinz

Ich war erst die Tage wieder mal im Cyberport Store München. Ein leerer Laden, 5 Verkäufer rund um eine Kasse versammelt beim angeregten Meinungsaustausch.

Aber ich wurde trotzdem zügig und freundlich bedient. Auch dass meine zuvor im Internet reservierte Ware sofort abholbereit war hat mir gefallen (sonst hätte ich dort auch nicht gekauft). Hier hat das Multi-Channel Konzept mal gut funktioniert.
Auch der Store wirkte aufgeräumt und war gut bestückt.

Cyberport hat also vieles richtig gemacht und trotzdem scheint das Konzept an diesem Standort nicht zu funktionieren. Die Lage des Stores ist einfach eine absolute Katastrophe (nicht für mich, sondern eher allgemein gesprochen) und anstatt diesen Fehler zu korrigieren zieht Cyberport das anscheinend einfach durch.

Die Kollegen von nbb haben in München zwar die bessere Lager allerdings kaum Ware vor Ort. Mit Wehmut denke ich manchmal an den erste hoh Store in Westendorf bei Augsburg zurück.

Mitten im Nirgendwo, aber das Geheimnis war das riesige Lager mit hoher Verfügbarkeit und großer Auswahl zu knackigen Preisen. Das würde heute sicherlich nicht mehr so funktionieren da der Internethandel schneller geworden ist aber was dort an der Abholung teilweise los war hat mich manchmal echt umgehauen.

Ich wünsche Cyberport ein paar neue gute Ideen und viel Erfolg.

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