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Joachim Brandt und Heinz Mäurer

Centrify stellt Vertrieb neu auf

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Mit seiner Kombination aus IDaaS, EMM und Privileged Access Management (PAM) will Centrify den deutschsprachigen Raum verstärkt angehen.

Centrify hat den Vertrieb in der DACH-Region neu aufgestellt. Dabei übernimmt Joachim Brandt die Rolle des Regional Sales Manager DACH. Heinz Mäurer kümmert sich ab sofort als Strategic Account Manager um die strategischen Großkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Bedient werden sollen aber alle Kunden schlussendlich über den Channel. Der Hersteller betont im Zuge der Personalmeldung noch einmal seine hundertprozentige Ausrichtung auf den indirekten Vertrieb. Als Beleg führt er mit Controlware einen Neuzugang in den Reihen seiner Channel-Partner an.

Joachim Brandt verantwortet als Regional Sales Manager DACH den Vertrieb von Centrify in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Joachim Brandt verantwortet als Regional Sales Manager DACH den Vertrieb von Centrify in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Foto: Centrify

Das neue Vertriebsteam bringt langjährige Erfahrung im IT-Sicherheitsbereich mit. Heinz Mäurer arbeitete zuvor für Cyberark, wo er als Key Account Manager für große Kunden zuständig war. Joachim Brandt besetzt bei Centrify die Position, die bei dem Anbieter Anfang 2018 durch den Weggang von Michael Neumayr nach drei Jahren frei geworden ist.

Brandt war zuletzt bei Thales beschäftigt. Teil dieses Unternehmens wurde er durch den Aufkauf von Vormetric durch Thales im März 2017. Frühere Stationen von Brandt bei IT-Security-Anbietern waren Tenable, der 2017 von Open Text übernommenen Forensik-Spezialist Guidance Software und Tripwire.

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"Cyber-Angreifer haben mit gestohlenen Log-in-Daten leichtes Spiel. Unser Ansatz der 'Zero Trust Security' geht deshalb davon aus, dass Benutzer in einem Netzwerk nicht vertrauenswürdiger sind als solche außerhalb des Netzwerks", erklärt Andy Heather, der seit August 2016 als Vice President und General Manager für das Geschäft von Centrify in Europa zuständig ist. Centrify überprüft alle Benutzer, validiert deren Geräte und verwaltet Zugriffs- und Nutzerberechtigungen.

"Mobiles Arbeiten, der wachsende Einsatz von Cloud-Anwendungen und die Vielfalt unterschiedlicher Endgeräte tragen alle dazu bei, dass traditionelle IT-Sicherheitsparameter sich auflösen", erklärt Andy Heather, Vice President und General Manager bei Centrify.
"Mobiles Arbeiten, der wachsende Einsatz von Cloud-Anwendungen und die Vielfalt unterschiedlicher Endgeräte tragen alle dazu bei, dass traditionelle IT-Sicherheitsparameter sich auflösen", erklärt Andy Heather, Vice President und General Manager bei Centrify.
Foto: Centrify

Möglicherweise riskantes Verhalten soll mittels Maschinenlernen entdeckt werden. Die Nutzbarkeit der zur Verfügung gestellten IT-Ressourcen verspricht Centrify durch seinen Ansatz nicht zu beeinträchtigen.

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Zu den Wettbewerbern von Centrify gehören im Bereich Identity Management etwa Spezialisten wie Okta, Ping Identity, One Login und SailPoint, aber auch die Generalisten Microsoft, IBM und Salesforce. Im Bereich Access Management zählen neben Okta, Ping Identity und One Login ebenfalls wieder Microsoft und IBM, aber auch CA Technologies, Oracle und ForgeRock zu den härtesten Centrify-Konkurrenten. Aber auch HPE Aruba könnte mit seinem noch jungen Angebot 'IntroSpect' bald dazugehören. Als Differenzierung zum Wettbewerb führt Centrify vor allem die nur bei sich vorhandene Kombination aus Identity-as-a-Service (IDaaS), Enterprise Mobility Management (EMM) und Privileged Access Management (PAM) ins Feld.

Eigenen Angaben zufolge konnte das Unternehmen in Europa zuletzt um 40 Prozent jährlich wachsen. Bedarf für seine Lösungen sieht es vor allem in besonders stark regulierten Branchen sowie in Firmen, die einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen ausgesetzt sind. Dabei denkt der Anbieter an Unternehmen in den Bereichen Telekommunikation, Finanzdienstleistungen und in der Fertigung.

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