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Ausbau der Partnerlandschaft geplant

Christian Stanford leitet EMEA-Channel bei Bitdefender

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Stanford soll die Channel-Aktivitäten in Europa vereinheitlichen und optimieren. Der 45-jährige Brite sammelte bei RSA und McAfee Erfahrung im europäischen IT-Channel.

Bitdefender hat Christian Stanford als Senior Director EMEA Channels geholt. Stanford berichtet an Joe Sykora, Vice President of Global Sales and Channels bei Bitdefender. Der sieht die Verpflichtung des 45-jährigen Briten Stanford als Teil der Investitionen in den Channel und als Beleg für das anhaltende Wachstums des Unternehmens: Sowohl die Zahl der Mitarbeiter (derzeit rund 1600) als auch der Umsatz hätten sich in den vergangenen fünf Jahren weltweit mehr als verdreifacht.

Christian Stanford ist ab sofort Senior Director EMEA Channels bei Bitdefender.
Christian Stanford ist ab sofort Senior Director EMEA Channels bei Bitdefender.
Foto: Bitdefender

"Ich freue mich darauf, die Partnerlandschaft in den einzelnen Regionen auszubauen und Methoden und Strategien zu entwickeln, unsere Partner in ihrem kontinuierlichen Wachstum zu unterstützen", erklärt Christian Stanford. Er lobt vor allem das umfassende Portfolio an Produkten für den Geschäftskundenbereich. "Ich sehe hier große Chancen, besonders auch, weil Bitdefender nun über eine Verhaltensanalyselösung verfügt, die den Endpoint ergänzt. Eine solche Analyse- und Erkennungstechnologie ist in meinen Augen der nächste entscheidende Schritt für einen ausgereiften Sicherheits-Lifecyle."

Stanford war die vergangenen zwei Jahre bei ExtraHop, einem Anbieter von Lösungen für die Analyse von Netzwerk-Traffic, europaweit für den Channel verantwortlich. Davor kümmerte er sich von 2013 bis 2017 bei RSA um den Channel-Vertrieb in Europa. Frühere Stationen waren die Stelle als Distribution Channel Manager für Nordeuropa bei McAfee und als Manager für den mehrstufigen Vertrieb bei Check Pont Software in Großbritannien und Irland. Seine Laufbahn in der IT begann Stanford 1998 bei Citrix, wo er zuletzt als Distribution Manager für Großbritannien und Irland tätig war.

Lesetipp: Bitdefender startet im Channel neu durch

Auf Europaebene arbeitet Stanford mit Kevin Percy, EMEA Distribution Director bei Bitdefender, und dem vor einem Jahr an Bord gekommenen Andrew Philpott, VP Enterprise Sales EMEA, zusammen. Damit ist das Europa-Management des aus Rumänien stammenden Unternehmens nun überwiegend in britischer Hand. Ausnahme ist EMEA Inside Sales Director Simona Tosun. Sie hat diese Position seit Herbst 2017 inne und kann dafür auf langjährige Erfahrungen auf Europa-Ebene bei Oracle und als Channel-Betreuerin für Zentralosteuropa bei HP zurückgreifen.

Die DACH-Region leitete seit Frühjahr 2018 Frank Charvet. Der gebürtige Franzose war in seiner Funktion als Enterprise Regional Sales Director zugleich auch für Frankreich und die Maghreb-Staaten zuständig. CHarvet verließ das Unternehemn jedoch Ende 2018. In Deutschland unterstützten ihn die beiden Channel Account Manager Markus Zand und Michael Dreesbach bei der Betreuung der fast 500 aktiven Bitdefender-Partner.

An der im Herbst 2018 im Gespräch mit ChannelPartner vom weltweiten Channel-Chef Joe Sykora ausgegebenen Strategie, bei neuen Partnerschaften vor allem gezielt nach Managed Security Service Providern und nach Resellern Ausschau zu halten, die sich in der Cloud wohl fühlen, dürfte sich durch die Ernennung von Stanford nicht viel ändern. Um seine Ziele im MSSP-Bereich zu erreichen, hat der Anbieter Technologie-Partnerschaften mit Unternehmen wie Citrix, VMware und Nutanix geschlossen. Mit den Hyperscalern (AWS, Microsoft, Google und Oracle) arbeitet man ebenfalls zusammen.