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Channel-Kompass 2018

Cloud Angebote? Haben wir!

Matthias Zacher ist Senior Consultant bei IDC.
Cloud ist beim Channel längst angekommen. Nun geht es um die Verfeinerung der Angebote und um deren Orchestrierung.

Der Einsatz von Cloud Computing schreitet mit großen Schritten in Unternehmen in Deutschland voran. Das gilt nicht nur für große Firmen. Auch der Mittelstand legt seine Bedenken mehr und mehr beiseite. IDC erwartet eine zügige Ausweitung der weithin sichtbaren Cloud-Initiativen.

Cloud ist beim Channel längst angekommen. Nun geht es um die Verfeinerung der Angebote und um deren Orchestrierung.
Cloud ist beim Channel längst angekommen. Nun geht es um die Verfeinerung der Angebote und um deren Orchestrierung.
Foto: ChannelPartner

Es ist keine Überraschung, dass viele Organisationen immer stärker Geschmack an Cloud Services und Cloud-Technologie finden. Knapp ein Fünftel der Unternehmen setzt mittelfristig sogar auf einen „Cloud- First“-Ansatz. Das heißt, sie prüfen zunächst, ob es für den jeweiligen Case eine Public Cloud Lösung gibt.

Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass Anbieter ihre Lösungen immer häufiger als Cloud-Angebot vermarkten und Unternehmen früher oder später gezwungen sind, sich für die Cloud-Option zu entscheiden.

Die Chancen der Cloud für Systemhäuser sind in den vergangenen Monaten hinreichend diskutiert worden. Unsere aktuelle Umfrage zeigt erneut auf, dass immer mehr Systemhäuser Lösungen für die Cloud und aus der Cloud anbieten. In fünf von acht abgefragten Segmenten ist die Zahl der Häuser, die eine Lösung anbieten, gestiegen.

Am häufigsten stehen Infrastructure-as-a-Service (Rechenzentrumsleistungen; 77 Prozent der Systemhäuser) und Security-as-a-Service (66 Prozent der Systemhäuser) in den Angebotslisten. Beide Segmente weisen die größten Zuwachsraten unter den Angeboten auf.

Die Top-5-Nennungen werden mit Software-as-a- Service (63 Prozent der Systemhäuser), Platform-asa- Service (62 Prozent der Systemhäuser) und Storage- as-a-Service (46 Prozent der Systemhäuser) komplettiert. Storage ist eines der Themen, das einige wenige Systemhäuser nicht mehr explizit nennen. Ein wesentlicher Grund dürfte darin liegen, dass die Angebote in Infrastructure-as-a-Service einfließen.

Neben den bereits genannten Themen entwickelt sich Workplace-as-a-Service zu einer interessanten Option, die immer mehr Systemhäuser aufgreifen, um ihren Kunden automatisiert compliance-konforme und rollenbasierte Workplaces anbieten zu können. 43 Prozent der Systemhäuser sind hier bereits aktiv und immerhin ein weiteres Viertel der Befragten will in diesem Segment Angebote platzieren.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Märkte noch lange nicht gesättigt sind. Die Cloud bietet Systemhäusern in allen aufgezeigten Bereichen nach wie vor sehr gute Chancen, unabhängig davon, ob sie ihre langjährig vorangetriebenen Technologien und Lösungen in die Cloud bringen oder sich neuen Themen widmen.

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