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Im "Happylab" in Berlin

Conrad eröffnet Popup-Shop für Maker



Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Das Happylab Berlin ist ein Freiraum für Maker, Entwickler, Designer und private Tüftler. Nun hat Conrad Electronic, das seit mehreren Jahren dieses Kundensegment adressiert, dort einen Pilot-Popup-Shop eröffnet.
Der Popup-Shop von Conrad im Happylab Berlin
Der Popup-Shop von Conrad im Happylab Berlin
Foto: Conrad

Kreativen Köpfen eine offene Werkstatt bieten, in der sie ihre innovativen Ideen verwirklichen können - Das ist die Idee hinter dem Happylab Berlin, das in der Demminer Straße 3 allen Makern, Entwicklern, Designern, Startups, Studenten und privaten Tüftlern seit September 2016 Raum und Maschinen zur Verfügung stellt. "Ideen sind die Triebfedern unserer Gesellschaft. Oft scheitert ihre Umsetzung aber am fehlenden Zugang zu den benötigten Geräten", davon ist Daniel Schindler, Manager des Happylab in Berlin, überzeugt. Das Happylab ist deshalb eine offene Werkstätte, die allen technisch Kreativen die Möglichkeit bietet, auch aufwändige Projekte mit Laser-Cutter, 3D-Drucker, CNC-Fräse oder Schneideplotter umzusetzen.

Seit Januar ist Conrad Electronic als Kooperationspartner mit im Boot und liefert mit einem Popup-Shop direkt vor Ort das erforderliche Zubehör für die Umsetzung der Projekte. Conrad hat die Entwicklung der Maker-Szene von Anfang an begleitet und unterstützt. Auch Florian Ebner, Senior Expert Business Development im Conrad Technology Centre (CTC), ist selbst leidenschaftlicher Entwickler und weiß: "Wenn man gerade mittendrin steckt in einem Projekt hat man keine Lust durch die ganze Stadt zu fahren oder auf ein Paket zu warten, wenn ein wichtiges Bauteil fehlt". Mit dem neuen Popup-Shop im Happylab Berlin macht Conrad damit Schluss und bietet allen Berliner Tüftlern und Bastlern einen einfachen und direkten Zugriff auf Baustoffe, Equipment und Zubehör direkt vor Ort, um ihre Projekte noch schneller und reibungsloser fertigzustellen.

Kunden sollen helfen, das Angebot weiterzuentwickeln

Die rund 100 angebotenen Artikel reichen vom Singel Board Computer wie Raspberry Pi und Arduino über verschiedene Makerfactory Produkte (DC-DC Wandler, RFID, etc.) bis hin zu Verbrauchsmaterialien wie Kabel, elektronische Bauteile und Klebstoffe. Alle Produkte werden im eigens für diesen Zweck entwickelten Popup-Verkaufsregal präsentiert. Der Verkauf selbst und die Bezahlung in bar erfolgt dann direkt im Lab über eine eigene interne Kasse.

Für Conrad stehen auch bei dieser Kooperation die Anforderungen und Bedarfe der Zielgruppe im Mittelpunkt. Und deshalb hat Florian Ebner vom Conrad Technology Center vor allem einen Wunsch: "Genial wäre, wenn die Happylab-Nutzer nicht nur in unserem Popup-Shop einkaufen, sondern sich direkt mit uns in Verbindung setzen und ihre individuellen Artikelwünsche einbringen. Denn dieses Feedback ermöglicht es uns, als Anbieter künftig noch gezielter auf die Bedürfnisse der Maker und Entwickler einzugehen."