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SVA, MediaLine und MR Systeme

Das sind die besten Systemhäuser Deutschlands 2019

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Was ihre Beliebtheit bei den Kunden betrifft – da belegen die Systemhäuser SVA, Medialine und MR Systeme in ihren Umsatzklassen jeweils den ersten Platz. Sonderpreise gingen dieses Jahr an Magellan, MediaLine sowie an Schneider & Wulf.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie dynamisch der hiesige Systemhausmarkt ist. So haben es dieses Jahr immerhin zehn Unternehmen geschafft, neu in das Ranking der kundenfreundlichsten Systemhäuser Deutschlands aufgenommen zu werden. Das ist eine beachtliche Rate an Neulingen von 19,5 Prozent.

Um die Zufriedenheit der Kunden mit ihren Systemhäusern zu erfassen, hat IDG Business Research Services im Auftrag der COMPUTERWOCHE knapp 1.000 Anwenderunternehmen zu ihren Erfahrungen mit ihren IT-Dienstleistern befragt. Die Web-gestützte Umfrage war vom 21. Februar bis zum 15. Mai 2019 im Feld. Dabei haben die knapp 1.000 IT-Verantwortlichen und IT-Entscheider exakt 3.666 IT-Projekte, und damit auch die Leistungen der darin involvierten Systemhäuser und IT-Dienstleister, bewertet.

Und das Urteil der Kunden fällt überwiegend positiv aus. Die 52 in die Bewertung aufgenommenen Systemhäuser erhielten im Schnitt eine 1,66 als Note. Auch die mittlere Weiterempfehlungsrate ist mit über 90 Prozent als äußerst positiv zu werten.

Alle Ergebnisse der COMPUTERWOCHE-Umfrage

Dabei variieren die Durchschnittsnoten stark je nach Projektkategorie. Während klassische PC-Projekte mit sehr gut (1,5) bewertet werden, fallen die Noten bei Software-Projekten erfahrungsgemäß etwas schlechter aus (1,9).
Das ist auch nicht verwunderlich, denn Hardware-Projekte basieren meist auf Standardkomponenten, deren Zusammenarbeit untereinander meist gesichert ist.
Bei Software-Modulen ist das leider nicht immer der Fall - zu unterschiedlich sind die Wünsche der Kunden und die Kompatibilität der Software-Komponenten kann nicht immer im Voraus getestet werden. Das ergibt sich unter Umständen erst im Projektverlauf. Das steigert natürlich nicht immer die Kundenzufriedenheit.

Die besten großen Systemhäuser

Die Zahl der Systemhäuser, die pro Jahr mehr als einen Viertelmilliarde Euro pro Jahr umsetzen, wächst - bedingt durch die in diese Umsatzklasse aufsteigenden IT-Dienstleister.
Dieses Jahr rückte die Datagroup SE in die Riege der Systemhäuser jenseits der Umsatzviertelmilliarde auf und ist damit eine zweifache Aufsteigerin: Denn nur ein anderes Systemhaus konnte seine Bewertung im Vergleich zum Vorjahr noch stärker verbessern als Datagroup.
Für die Schwaben ging es gleich um mehr als eine halbe Note (von 2,52 auf 1,98) hoch hinauf. Für einen Platz auf dem Siegertreppchen reichte es zwar nicht ganz, aber immerhin konnte Datagroup 2019 den sechsten Platz im Ranking der bei Kunden beliebtesten Systemhäuser mit Jahresumsätzen jenseits Viertelmilliarde Euro erringen.

Von all diesen IT-Dienstleistern hat - wie im Vorjahr - die SVA System Vertrieb Alexander GmbH im Anwenderurteil am besten abgeschnitten. Und diese gute Performance bei Kunden gelang dem 1997 gegründeten IT-Dienstleister trotz eines massiven Wachstumsschubs im vergangenen Jahr (30 Prozent mehr Umsatz, mittlerweile über 1.100 Mitarbeiter).

Vom dritten auf den zweiten Rang - was die Beliebtheit eines Systemhauses bei Kunden betrifft - ist ACP aufgestiegen. Das deutsch-österreichische Systemhaus hat in der DACH-Region rund 550 Millionen Euro umgesetzt, damit 17 Prozent mehr als im Vorjahr, und dabei im Kundenurteil mit einer hervorragenden Durchschnittsnote 1,5 (sehr gut, im Vorjahr: 1,62, gut) abgeschnitten.

Der Ratiodata GmbH gelang mit der Gesamtnote 1,50 ebenfalls der Sprung auf Platz zwei unter den großen Systemhäusern. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen den Umsatz im vergangenen Jahr um knapp 12 Prozent auf 296 Millionen Euro zu steigern.

Den dritten Rang hat sich in dieser Umsatzklasse Cancom zurückerobert - mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 1,60 (Vorjahr: 1,82) - und damit den vierten Rang an Axians Deutschland weitergegeben.
Cancom wird seit Herbst 2018 nicht mehr vom Firmengründer Klaus Weinmann geführt, sondern von dem erst Ende 2017 zu dem Münchner Systemhaus dazugestoßenen Thomas Volk.
Umsatzseitig hat Cancom hierzulande zum zweiten Mal hintereinander Cancom die Umsatzmilliarde geknackt und ist dabei auch noch um 14,6 Prozent gewachsen.

Nicht ganz so stark ist Axians Deutschland an gewachsen (plus 6,8 Prozent). Im Kundenurteil hat das Systemhaus mit französischer Mutter um zwei Zehntelpunkte (1,77 statt 1,57) schlechter abgeschnitten als 2018 und ist daher im Kundenbeliebtheitsranking von zweiten auf den vierten Platz gerutscht.

Alle Ergebnisse der COMPUTERWOCHE-Umfrage