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Interview mit Noteboksbilliger.de-Gründer Arnd von Wedemeyer

"Das Ziel der Fusion mit Medimax ist Wachstum"



Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Im Zuge der Fusion mit Medimax kehrt Notebooksbilliger.de-Gründer Arnd von Wedemeyer an die Spitze des Unternehmens zurück. Im Exklusiv-Interview mit ChannelPartner spricht er über seine Pläne und erklärt, was das Joint Venture besser machen will als der Wettbewerb.
 
  • Arnd von Wedemeyer ist wieder da!
  • Was das Joint Venture aus Noteboksbilliger.de und Medimax einzigartig macht
  • Welche Vertriebskanäle für welche Marken sinnvoll sind
  • Unterschiede zu MediaMartk/Saturn
Notebooksbilliger.de-Gründer Arnd von Wedemeyer wird das Joint Venture mit Medimax gemeinsam mit EP-Vorstand Michael Haubrich leiten
Notebooksbilliger.de-Gründer Arnd von Wedemeyer wird das Joint Venture mit Medimax gemeinsam mit EP-Vorstand Michael Haubrich leiten
Foto: notebooksbilliger.de

channelpartner.de: Die Familie Haubrich ist bereits seit 2012 an Notebooksbilliger.de beteiligt. Lange hieß es, Notebooksbilliger.de solle - anders als Sparhandy - selbstständig bleiben. Warum kommt es ausgerechnet jetzt zum Joint Venture?

Arnd von Wedemeyer: Für mich ist und war es immer wichtig, dass ich als Unternehmer frei agieren kann. Das war immer so und es hat sich nicht geändert. Die Familie Haubrich hat sich als sehr guter Minderheitsaktionär gezeigt, die einen Unternehmer Unternehmer sein lässt. Der Begriff Fusion ist vielleicht etwas unglücklich gewählt, wir haben nicht vor, die Unternehmen zu verschmelzen, sondern wollen in beiden Unternehmen die jeweiligen Handelsformen sinnvoll nutzen und natürlich im Einkauf und Marketing vor Allem effizient zusammen arbeiten. Wir haben gemeinsam seit etwa anderthalb Jahren gesprochen und verhandelt und glauben, dass für beide Unternehmen hier ein wichtiger und richtiger Schritt vollzogen wurde.

channelpartner.de: Schon vor einem Jahr wurden auf der Facebook-Seite von Notebooksbilliger.de NBB-Sortimente bei Medimax präsentiert - warum hat es dann noch so lange gedauert bis zur jetzt erfolgten Bekanntgabe des Joint Ventures?

Arnd von Wedemeyer: Das war damals nur für eine wesentlich weniger umfangreiche Zusammenarbeit der Prelaunch. Und das Verhandlungen sich manchmal hinziehen können, liegt in der Natur der Sache.

channelpartner.de: Das erklärte Ziel hinter dem Joint Venture ist es, Sortiments- und Kompetenzschwerpunkte zusammenzuführen. Notebooksbilliger.de hat aber nach eigener Aussage schon seit vielen Jahren "alles, was einen Stecker hat" im Angebot. Hat Medimax da überhaupt noch so viel zu bieten?

Arnd von Wedemeyer: Medimax hat Stärken in vielen Bereichen, so haben wir zum Beispiel keine Haushaltskleingeräte im Sortiment. Kernaufgabe wird es aber grundsätzlich sein, frequenzstarke Bereiche wie Multimedia und Telekommunikation in den Medimax-Standorten massiv auszubauen. Aber natürlich werden wir auch prüfen, inwieweit wir in den Bereichen braune und weiße Ware gemeinsam vorteilhaft agieren können.

channelpartner.de: 2019 soll das Joint Venture von Notebooksbilliger.de und Medimax einen Umsatz von zwei Milliarden Euro erreichen. Notebooksbilliger.de lag zuletzt 2016 bei 885 Millionen Euro - wie realistisch sind die zwei Milliarden?

Arnd von Wedemeyer: Ich glaube fest daran, dass wir gemeinsam Gas geben und erfolgreich sein werden. Ich merke ein unglaublich positives Momentum bei den Mitarbeitern und kriege überall tollen Input. Da ist eine krasse Dynamik zu spüren. Daher bin ich überhaupt nicht pessimistisch, dass wir unser Ziel erreichen werden. Aber natürlich müssen wir erstmal auf die Freigabe der Kartellbehörden warten.

Notebooksbilliger.de mit fünf stationären Geschäften fusioniert mit Medimax mit 130 Standorten
Notebooksbilliger.de mit fünf stationären Geschäften fusioniert mit Medimax mit 130 Standorten
Foto: EP/Fotomontage

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