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Modularität ist entscheidend für Edge-RZ

Data Center Group schaut über den Rand hinaus

Karl-Erich Weber, Jahrgang 1959, ist Kaufmann, Autor, freier Journalist und Redakteur. Hauptberuflich seit 1991 mit ITK und Unterhaltungselektronik befasst, schreibt er seit 1998 für unsere Redaktion. Seine ITK-Lieblingsthemen sind die News, Analysen und Projektionen aus Wirtschaft, Markt und Fachhandel sowie die Hersteller mit ihren Produkten. Zudem bloggt, kritisiert und kommentiert er leidenschaftlich Medien und Politik. 
Der Geschäftsführer der Rechenzentrumsspezialisten aus dem Westerwald beschreibt die Vorteile modular aufgebauter regionaler Rechenzentren für den Mittelstandskunden.

Die DC-Datacenter-Group GmbH aus Wallmenroth plant, baut und betreut als Komplettanbieter für physikalische IT-Infrastrukturen komplette Rechenzentren. Das Unternehmen erklärt, dem Trend auf immer stärkere Automatisierung folgen größere Anforderungen an Datenspeicher und Rechenleistung.

Thomas Sting, Geschäftsführer und Mitgründer der Data Center Group, ist von Edge Computing als Cloud-Alternative überzeugt.
Thomas Sting, Geschäftsführer und Mitgründer der Data Center Group, ist von Edge Computing als Cloud-Alternative überzeugt.
Foto: DataCenterGroup

Hier seien regionale Dienstleistungsrechenzentren, sogenannte Edge-RZ, gerade für den Mittelstand eine interessante Lösung. Laut Thomas Sting, Geschäftsführer der Data Center Group können so Technologien wie das IoT effizient genutzt und gleichzeitig zusätzliche Kostenbelastungen vermieden werden. Die Betreiber dieser RZ müssen höchste Sicherheits- und Hochverfügbarkeitsstandards mit einem modularen technischen Konzept anbieten und flexibel auf Kundenwünsche eingehen können, wenn sie den Anforderungen von dezentralen oder herstellenden Betrieben gerecht werden wollen.

"Sicherlich werden Edge-Rechenzentren eine große Bedeutung für die Automobilindustrie einnehmen", erläutert Sting. "Der Aufbau geeigneter, dezentraler Hochverfügbarkeitsrechenzentren wird jedoch allgemein eine elementare Voraussetzung. Denn: Zur Minimierung der Datenübertragungszeiten und Kosten werden kleinere Edge-Rechenzentren möglichst nahe beim Nutzer entstehen müssen. Sie werden zum Beispiel auch im großen Stil in produzierende Unternehmen einziehen."

Apps und HMIs steigern Datenmenge

"Maschinenstraßen werden im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung daher immer mehr Rechenleistung benötigen", erklärt Thomas Sting zur zunehmenden Interaktion von Bediener und Maschine. "Neben Sicherheit und Hochverfügbarkeit kommt als weitere wichtige Eigenschaft damit auch die Modularität, respektive Anpassungsfähigkeit auf sich ändernde Kundenanforderungen auf Edge-RZ hinzu."

Für den Diplom-Kaufmann und CEO steht fest, dass "Edge" und "RZ" gleichermaßen gewährleistet sein müssen. Zunehmende Abhängigkeiten und steigende Anforderungen an die Sicherheit erfordern die Steuerung des Datenvolumens durch immer schnellere und bessere Rechner, da die Notwendigkeit nach Ausfallsicherheit, Energieeffizienz, Klimatisierung und nicht zuletzt der Rechenleistung selbst steigt.

Rechenleistung muss kaskadierfähig sein

Unternehmen können bei einer kaskadierfähiger Rechenleistung von Anfang mit einer wachsenden oder auch schrumpfenden IT-Infrastruktur kalkulieren, um in allen Fällen den laufenden Betrieb zu sichern. Hier sei eine modulare Bauweise sehr hilfreich, erklärt die Data Center Group.

"Es wird kaum möglich sein, heutige Strukturen von Cloud-Rechenzentren zu nutzen", ist Sting überzeugt. "Das Edge-Computing-Modell entstand geradezu als Antwort auf Probleme wie kurze Latenzzeiten und Hochverfügbarkeit. Globale Cloud-Rechenzentren können zwar bezüglich der Leistung relativ unkompliziert an den Bedarf angepasst werden. Allerdings sind sie in riesigen Server-Farmen angesiedelt, irgendwo, weltweit. Inklusive aller Nachteile der länderspezifischen Datenschutzrechte respektive staatlichen Kontrollen." (KEW)

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