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UBL Informationssysteme aus dem Rhein-Main-Gebiet

Datagroup übernimmt Managed Service Provider

Dr. Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Weitere Fusion in der deutschen Systemhausszene: Datagroup kauft weiter zu, dieses Mal in Hessen.

Die Nummer 20 im Ranking der größten Systemhäuser Deutschlands, Datagroup SE (Jahresumsatz 223,1 Millionen Euro, über 2.000 Mitarbeiter), übernimmt zu einem unbekannten Preis den Managed Service Provider (MSP) UBL Informationssysteme GmbH aus Neu-Isenburg bei Frankfurt/Main. Mit über 70 Mitarbeitern setzte der IT-Dienstleister 2018 mehr als 20 Millionen Euro um und erzielte eine zweistellige EBITDA-Marge. Mit den jüngsten Akquisitionen dürfte es Datagroup 2019 unter die Top 15 der größten Systemhäuser Deutschlands schaffen.

Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber: "Die Übernahme der seit 30 Jahren erfolgreich am Markt agierenden UBL liefert signifikante Mehrwerte für unsere Kunden, Mitarbeiter undInvestoren."
Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber: "Die Übernahme der seit 30 Jahren erfolgreich am Markt agierenden UBL liefert signifikante Mehrwerte für unsere Kunden, Mitarbeiter undInvestoren."
Foto: Datagroup

UBL wird voraussichtlich rückwirkend zum 1. April 2019 in die Datagroup SE integriert. Der im Rhein-Main-Gebiet agierende MSP gilt als Spezialist in den IT-Segmenten Infrastruktur und Software und bedient damit größere mittelständische Unternehmen. Das Unternehmen hat sich auf das Bereitstellen kundenindividueller Dienstleistungen von der Architektur bis zum Betriebskonzept in der Cloud spezialisiert. Ein besonderer Fokus liegt hier auf IBM Infrastrukturen. UBL betreibt zudem zwei Rechenzentren mit direkter redundanter Anbindung an das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz Rhein-Main. Die beiden UBL-Geschäftsführer Nils Wulf und Uwe Schneider bleiben auch unter dem neuen Konzerndach an Bord, und sie sollen ihren Kundenstamm weiterhin betreuen.

Lesetipp: Deutschlands kundenfreundlichste Systemhäuser

Beide freuen sich schon auf ihre neuen Aufgaben: "Wir werden der Erfolgsweg beider Unternehmen künftig gemeinsam fortführen", so Nils Wulf. Sein Co-Geschäftsführer Uwe Schneider wird da schon deutlicher: "Das Zusammengehen beider Gesellschaften heißt, dass wir unseren Kunden ab sofort ein noch umfassenderes Leistungsportfolio mit hohem Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanspruch bieten können. Gleichzeitig bietet die Zugehörigkeit zur Datagroup für unsere Mitarbeiter ein vielversprechendes Entwicklungspotenzial."

Managed Services mit Container-Technologie

Ähnlich wie die Datagroup SE bietet UBL IT-Outsourcing-Dienstleistungen mit langfristigen Vertragslaufzeiten - meist als Managed Services. Die Mitarbeiter haben die Erfahrung aus zahlreichen Rechenzentrums- und Cloud-Projekten sowie im Erstellen und Umsetzen von Migrationskonzepten für den Übergang vom Eigenbetrieb zur Nutzung von Managed Services. Das sind laut der Datagroup-Verantwortlichen die besten Voraussetzungen für eine schnelle Eingliederung. Für UBL ergeben sich auch Synergie-Effekte: Zusätzlich zu ihrem bestehenden Dienstleistungen können die Hessen nun auf das standardisierte und zertifizierte Dienstleistungskonzept von Datagroup zugreifen. "UBLs Kompetenz in der Container-Technologie ergänzt zudem unser Spektrum im Bereich IT-Solutions und bildet damit ein neues Know-how-Zentrum", meint Datagroups Chief Production Officer (CPO) Andreas Baresel.

Datagroups Chief Production Officer (CPO) Andreas Baresel: "UBLs Kompetenz in der Container-Technologie ergänzt unser Spektrum im Bereich IT-Solutions."
Datagroups Chief Production Officer (CPO) Andreas Baresel: "UBLs Kompetenz in der Container-Technologie ergänzt unser Spektrum im Bereich IT-Solutions."
Foto: Datagroup

Sein Chef, Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber, ergänzt: "UBL ist eine perfekte Ergänzung für uns, angefangen beim komplementären Kundenportfolio, über den Standort in einer der wirtschaftlich wichtigsten Regionen in Deutschland, bis hin zu den Kompetenzen im Bereich Plattformen für containerisierte Software-Lösungen. Darüber hinaus passt das Unternehmen von der Service-Philosophie, der strategischen Ausrichtung sowie der nachhaltigen, wertschätzenden Unternehmenskultur optimal zu uns. Die Übernahme der seit 30 Jahren sehr erfolgreich am Markt agierenden UBL liefert somit signifikante Mehrwerte für unsere Kunden, die Mitarbeiter und für unsere Investoren", so Max H.-H. Schaber abschließend.