Internetsicherheit

Deutsche wollen informiert werden

28.08.2008
Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland: "Der Schutz der Privatsphäre muss an die Spitze der Agenda."
Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland: "Der Schutz der Privatsphäre muss an die Spitze der Agenda."
Foto: xyz xyz

Der Kinderschutz ist das nächste große Problemfeld: Im Vergleich zum Vorjahr gaben nur noch knapp der Hälfte der befragten Eltern an, ihren Kindern unter 14 Jahren Zugriff auf einen Computer im Haushalt zu gewähren. Dies sei ein deutlicher Rückgang um fast zehn Prozent. Von denjenigen Eltern, deren Kinder Zugriff besitzen, verwenden dagegen nur ebenfalls knapp die Hälfte Prozent spezielle Software oder Browsereinstellungen zum Kinderschutz. Dies entspricht zwar einem Anstieg von fünf Prozent. Der Anteil der Eltern, die überhaupt keine Regeln bei der Computernutzung für ihre Kinder aufstellen, mit beträgt allerdings nur drei Prozent. Tendenziell lasst die persönliche Kontrolle durch die Eltern jedoch nach, so Microsoft. So beobachten nur noch 60 Prozent, etwa 20 Prozent weniger als im Vorjahr, die Zeit, die ihre Kinder vor dem PC verbringen.

"Unsere Sonderstudie zum Thema Sicherheit verzeichnete in diesem Jahr einen erfreulichen Aufwärtstrend beim Sicherheitsbewusstsein. Das Interesse der Internetnutzer am Thema Datenschutz hat sich im Jahrestrend fast verfünffacht. Das ist ein deutliches Signal für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Der Schutz der Privatsphäre muss an die Spitze der Agenda. Das Thema Sicherheit im Internet bleibt also ein Dauerbrenner", so Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. (aro)

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