Deutscher Notebook-Markt 2001: Gewinner und Verlierer

06.02.2002
Nach Recherchen von ComputerPartner konnten die Notebook-Hersteller in 2001 ein Plus von sechs Prozent in den Abverkaufszahlen des deutschen Marktes erreichen. Während im Jahr 2000 insgesamt 1.052.470 Notebooks über die Ladentheken gingen, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 1.124.539 an. Trotz des aggressiven Markteinstiegs des B-Brands Gericom konnte Toshiba seine Position als Platzhirsch behaupten. Mit 16,2 Prozent Marktanteil steht der A-Brand um 5,0 Prozent besser da als der Wettbewerber. Dennoch konnte Toshiba 16,9 Prozent weniger verkaufen als noch im Jahr zuvor. Währenddessen konnte Gericom den Marktanteil von 4,0 Prozent in 2000 auf 11,2 Prozent im vergangenen Jahr fast verdreifachen. Noch im vorderen Feld konnten sich außerdem Compaq und IBM halten, obwohl beide Hersteller ein Minus im Vergleich zum vorangegangenen Jahr hinnehmen mussten. Mit 9,4 Prozent rangiert Compaq auf Platz drei und 4,1 Prozent weniger verkauften Notebooks als im Jahr zuvor. Über ein Drittel (minus 37,4 Prozent) weniger verkaufte Stückzahlen konnte der Viertplatzierte, IBM, im Gesamtjahresvergleich vorweisen. Der Absturz von 15 auf 8,9 Prozent Marktanteil spiegelt somit deutlich den Rückzug Big Blues aus dem Consumer-Markt wider. Auch die Zielgruppe von Fujitsu Siemens Computers (FSC) scheint klar zu sein. Während sich die Bad Homburger im allgemeinen deutschen Notebook-Ranking laut Marktanalysten Gartner Dataquest (siehe ComputerPartner Ausgabe 5/02, Seite 24) auf dem zweiten Platz behaupten, müssen sie sich nach den abverkauften Stückzahlen mit Platz 5 zufrieden geben. Ein Rückgang von 11,9 Prozent an verkauften Notebooks bescherte FSC einen Marktanteil von 7,6 Prozent. Sony (6. Platz) und Hewlett Packard (7. Platz) waren neben Gericom die einzigen Hersteller, die ihre Stückzahlen im Gesamtjahr 2001 steigern konnte. Mit fast einem Viertel mehr verkaufter Notebooks (24,6 Prozent) steigerte Sony seinen Marktanteil von 5,5 Prozent in 2000 auf 6,5 Prozent im Jahr darauf. HP konnte den Marktanteil von 4,9 Prozent auf 6,2 Prozent verbessern und verkaufte 32,9 Prozent mehr Notebooks als in 2000. Direktanbieter Dell ist trotz einer Verbesserung der Marktanteile von 1,7 auf 2,1 Prozent und 31,5 Prozent mehr verkaufter Geräte, auf Platz 12 zu finden. (Mehr dazu lesen sie in der ComputerPartner Ausgabe 06/02) (bw)

Nach Recherchen von ComputerPartner konnten die Notebook-Hersteller in 2001 ein Plus von sechs Prozent in den Abverkaufszahlen des deutschen Marktes erreichen. Während im Jahr 2000 insgesamt 1.052.470 Notebooks über die Ladentheken gingen, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 1.124.539 an. Trotz des aggressiven Markteinstiegs des B-Brands Gericom konnte Toshiba seine Position als Platzhirsch behaupten. Mit 16,2 Prozent Marktanteil steht der A-Brand um 5,0 Prozent besser da als der Wettbewerber. Dennoch konnte Toshiba 16,9 Prozent weniger verkaufen als noch im Jahr zuvor. Währenddessen konnte Gericom den Marktanteil von 4,0 Prozent in 2000 auf 11,2 Prozent im vergangenen Jahr fast verdreifachen. Noch im vorderen Feld konnten sich außerdem Compaq und IBM halten, obwohl beide Hersteller ein Minus im Vergleich zum vorangegangenen Jahr hinnehmen mussten. Mit 9,4 Prozent rangiert Compaq auf Platz drei und 4,1 Prozent weniger verkauften Notebooks als im Jahr zuvor. Über ein Drittel (minus 37,4 Prozent) weniger verkaufte Stückzahlen konnte der Viertplatzierte, IBM, im Gesamtjahresvergleich vorweisen. Der Absturz von 15 auf 8,9 Prozent Marktanteil spiegelt somit deutlich den Rückzug Big Blues aus dem Consumer-Markt wider. Auch die Zielgruppe von Fujitsu Siemens Computers (FSC) scheint klar zu sein. Während sich die Bad Homburger im allgemeinen deutschen Notebook-Ranking laut Marktanalysten Gartner Dataquest (siehe ComputerPartner Ausgabe 5/02, Seite 24) auf dem zweiten Platz behaupten, müssen sie sich nach den abverkauften Stückzahlen mit Platz 5 zufrieden geben. Ein Rückgang von 11,9 Prozent an verkauften Notebooks bescherte FSC einen Marktanteil von 7,6 Prozent. Sony (6. Platz) und Hewlett Packard (7. Platz) waren neben Gericom die einzigen Hersteller, die ihre Stückzahlen im Gesamtjahr 2001 steigern konnte. Mit fast einem Viertel mehr verkaufter Notebooks (24,6 Prozent) steigerte Sony seinen Marktanteil von 5,5 Prozent in 2000 auf 6,5 Prozent im Jahr darauf. HP konnte den Marktanteil von 4,9 Prozent auf 6,2 Prozent verbessern und verkaufte 32,9 Prozent mehr Notebooks als in 2000. Direktanbieter Dell ist trotz einer Verbesserung der Marktanteile von 1,7 auf 2,1 Prozent und 31,5 Prozent mehr verkaufter Geräte, auf Platz 12 zu finden. (Mehr dazu lesen sie in der ComputerPartner Ausgabe 06/02) (bw)

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