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Mimecast-Umfrage

Deutschland bei Cyber-Resilienz schlecht aufgestellt

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Im Auftrag von Mimecast hat das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne 1.025 IT-Entscheider weltweit zu ihrer E-Mail-Sicherheitsstrategie befragt.
E-Mail-Security gehört laut einer von Mimecast durchgeführten Umfrage zu den wichtigsten Elementen einer wirksamen Cyber-Resilienz-Strategie.
E-Mail-Security gehört laut einer von Mimecast durchgeführten Umfrage zu den wichtigsten Elementen einer wirksamen Cyber-Resilienz-Strategie.
Foto: Mimecast

Unter den Ländern, in denen Mimecast die Befragung durchführte, befand sich auch Deutschland, so dass die IT-Sicherheitslage hier zu Lande mit der Situation in den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Australien, Südafrika und in den Vereinigten Arabischen Emiraten verglichen werden kann. Demnach ist Deutschland ist in Sachen Cyber-Resilienz ein Nachzügler.

Unternehmen hier zu Lande seien im Umgang mit Angriffen schlechter aufgestellt, als der Rest der sieben in Betracht gezogenen Länder, glauben die Experten von Mimecast. Nur 14,3 Prozent der befragten deutschen Unternehmen war es möglich, nach einer erfolgreichen Ransomware-Attacke wie gewohnt weiterzuarbeiten. Weltweit könnten dagegen 27,4 Prozent aller Firmen den Betrieb ihrer IT auch nach einer Ransomware-Attacke aufrechterhalten. Damit sind deutsche Organisationen durch Ausfälle deutlich verwundbarer. Hinzu kommt, dass sie ebenfalls länger brauchen, um sich von einem Angriff zu erholen. 64 Prozent aller deutschen Opfer hatten zwei bis fünf Tage ausfallbedingten Stillstand. International dauert es hingegen bei weniger als 54 Prozent so lange.

Deutsche Firmen gehören zu den bevorzugten Zielen der Cyber-Gangster.
Deutsche Firmen gehören zu den bevorzugten Zielen der Cyber-Gangster.
Foto: Mimecast

Das ist bedenklich, denn deutsche Firmen gehören zu den bevorzugten Zielen der Cyber-Gangster. 60 Prozent der befragten deutsche IT-Verantwortlichen gaben zu, in den vergangenen zwölf Monaten Ziel einer Ransomware-Attacke gewesen zu sein. Ähnlich häufig wurden nur US-amerikanische Unternehmen angegriffen (61 Prozent) und Firmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (62 Prozent).

Nur 37,3 Prozent der befragte deutschen IT-Verantwortlichen gaben an, eine entsprechende Cyber-Resilienz-Strategie entwickelt zu haben. Im globalen Durchschnitt sind es immerhin schon 46,2 Prozent. Bei der Implementierung von Cyber-Resilience-Strategien fällt auf, dass Unternehmen in Deutschland eher dazu neigen, wichtige Elemente zu vernachlässigen. In den Bereichen E-Mail-Sicherheit, Backup und Recovery sowie Archivierung schneiden deutsche Organisationen deutlich schlechter ab (66,2 Prozent) als der internationale Durchschnitt (74,1 Prozent).

Hier geht's zu den vollständigen Ergebnissen der Mimecast-Umfrage.

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