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Rundum-Lösung für Smart Home

Devolo Home Control im Test

Wolfgang Emmer arbeitet als Digital Marketing Manager bei Esri Deutschland.
Von der Alarmanlage bis zum Heizkörperthermostat - Devolo bietet ein breites Portfolio für die Automation der eigenen vier Wände. Wir haben Devolo Home Control getestet und verraten, wie es sich in der Praxis schlägt.
Devolo Home Control im Test: Rumdum-Lösung für Smart Home
Devolo Home Control im Test: Rumdum-Lösung für Smart Home

„Smart Home zum Selbermachen“ - mit diesem Versprechen möchte Devolo auch weniger Technik-affine Smart-Home-Fans gewinnen. Wir nahmen für Sie Devolo Home Control ausgiebig unter die Lupe und verraten, wie einfach die Installation wirklich ist.

Doch zuerst zum System selbst: Devolo Home Control ist modular aufgebaut. Vom Bewegungssensor bis zum Heizungsthermostat - Komponenten für die Automatisierung der eigenen vier Wände bietet Devolo reichlich, doch ohne die zentrale Steuereinheit Devolo Home Control Zentrale geht nichts.

Devolo Home Control Zentrale: Die Zentrale verbindet die einzelnen Komponenten miteinander und öffnet ihnen das Tor zum Internet.
Devolo Home Control Zentrale: Die Zentrale verbindet die einzelnen Komponenten miteinander und öffnet ihnen das Tor zum Internet.

Für die Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten setzt Devolo auf den energiesparenden Z-Wave-Standard. Noch immer gibt es keinen einheitlichen Standard unter den verschiedenen Smart-Home-Systemen und so bleibt dem User die Qual der Wahl.

Startersets

Zum schnellen Start bietet Devolo verschiedene Starterkits an: Für rund 180 Euro erhält man beispielsweise Zentrale, Funksteckdose und Türkontaktsensor.Das ist ein ambitionierter Preis, zum Vergleich: Das Homematic IP Starterset Sicherheit Plus kostet knapp 110 Euro, umfasst aber neben Steuerzentrale, Funksteckdose und Türkontakt auch noch eine Sirene und einen Bewegungsmelder mit Dämmerungssensor.

Devolo Home Control Starter Kit: Zentrale, Türkontaktsensor und Funksteckdose - nur eine Variante von verschiedenen Starterkits.
Devolo Home Control Starter Kit: Zentrale, Türkontaktsensor und Funksteckdose - nur eine Variante von verschiedenen Starterkits.

Schon beim ersten Auspacken fällt auf, dass es Devolo dem User einfach machen will. Die Geräte sind bereits zusammengebaut, Batterien eingelegt und die Bedienungsanleitung fasst die wesentlichen Informationen zusammen.

Kein Kabelgewirr, aber eine zusätzliche Basisstation

Auch Kabelsalat gibt es bei Devolo nicht. Die Zentrale steckt man einfach neben dem Router in eine Steckdose und verbindet sie mit diesem über ein LAN-Kabel. Dank Powerline-Unterstützung lässt sich die Zentrale auch in ein bestehendes dLAN-Netzwerk integrieren. Ähnlich wie bei Bosch Smart Home oder Homematic IP ist also eine Basisstation für das Smart Home erforderlich und damit ein zusätzliches Gerät neben dem Router.

Einrichtungsassistent begleitet die Installation

Hängt die Home Control Zentrale im eigenen Netznetzwerk, geht es an den Rechner. Die Konfiguration der Komponenten erfolgt wahlweise im Browser (wie bei AVM) oder per App (wie bei Homematic IP oder Bosch Smart Home). Über die URL in der Bedienungsanleitung gelangt der User direkt zum Einrichtungsassistenten. Im Test haben wir uns für die Inbetriebnahme über das Webfrontend entschieden.

Benutzerkonto erforderlich

Wichtig: Für den Betrieb ist ein Devolo Account notwendig – ähnlich wie bei Bosch Smart Home, aber anders als bei Homematic IP,wofür Sie kein weiteres Benutzerkonto benötigen. Dieses lässt sich - nach Einwilligung der Datenschutzerklärung - mit wenigen Klicks erstellen.

Ein Einrichtungsassistent erklärt die nächsten Schritte und gibt wertvolle Tipps.
Ein Einrichtungsassistent erklärt die nächsten Schritte und gibt wertvolle Tipps.

Bevor die erste Smart-Home-Komponente hinzugefügt werden kann, muss der Anwender die Zentrale registrieren. Dies klappte in unserem Test erst im zweiten Anlauf: Nachdem wir wie gewünscht im Assistenten die Seriennummer eingegeben hatten (hier hat Devolo mitgedacht, die Nummer ist auf der Bedienungsanleitung abgedruckt), installierte die Zentrale erstmal rund zehn Minuten die aktuelle Firmware (das war aber auch bei Bosch Smart Home oder Homematic IP der Fall). Die Vorfreude auf das Menü hielt allerdings nur kurz. Nach dem Update wurde die Zentrale nicht mehr gefunden. Die Seriennummer sollte erneut eingegeben werden. Diesmal ohne Erfolg. Schließlich half nur ein Browserwechsel von Safari auf Firefox und eine Wiederholung des Vorgangs.

Tipp: Mit der Devolo-Home-Control-App lassen sich neue Komponenten später auch mit dem Smartphone hinzufügen.

Neue Komponenten hinzufügen

Für den Test haben wir uns gut eingedeckt: Von der Alarmanlage über Bewegungsmelder, Heizkörperthermostat und Fernbedienung bis hin zum Rauchmelder. Doch zuerst ging es an die beiden Komponenten des Starter Kits: Türkontaktsensor und Funksteckdose.

Im Home Control Zentrum lässt sich browserbasiert das komplette System verwalten. Praktische Tipps auf der übersichtlich geratenen Oberfläche machen hier dem Anwender die ersten Schritte einfach. Dazu kommt ein Einrichtungsassistent, der mit eingebundenen Youtube-Videos einfach erklärt, was beim Hinzufügen eines bestimmten Gerätes zu beachten ist.

So weit so gut. Den Türkontaktsensor haben wir also ausgepackt und ordnungsgemäß auf Haustür und Rahmen befestigt. Fehlerquellen werden hier dank der kurzen Videos des Einrichtungsassistenten von Vornherein auf ein Minimum reduziert.

Kurze Videos erklären die ordnungsgemäße Installation der Geräte.
Kurze Videos erklären die ordnungsgemäße Installation der Geräte.

Bis das Gerät im Dashboard auftauchte dauerte es zwar ein bisschen, aber, voilà, nach weniger als fünf Minuten war das erste Smart-Home-Gerät in Betrieb. Und es funktionierte: Tür auf, und schon erschien die Statusaktualisierung in Echtzeit im Browser.

Trotz des Versatzes von Sensor und Magnet arbeitet der Türkontaktsensor zuverlässig.
Trotz des Versatzes von Sensor und Magnet arbeitet der Türkontaktsensor zuverlässig.

Neue Komponente, gleiches Prozedere - zumindest in der Theorie. Nachdem im Dashboard das zweite Smart-Home-Gerät des Starter Kits, die Funksteckdose, ausgewählt wurde, lies die Geräteerkennung allerdings auf sich warten. Im zweiten Anlauf klappte es schließlich und das angeschlossene Nachtlicht ließ sich mit einem Klick im Dashboard an- und ausschalten.

Einmal im Koppelrausch ging es an die restlichen Komponenten. Individuelle Einrichtungstutorials für Rauchmelder, Bewegungssensor, Alarmanlage und Fernbedienung lassen keine Wünsche offen. Wenn alles glatt läuft, dauert das Auspacken sogar länger als das Hinzufügen neuer Geräte.

Tipp: Hausbesitzer sollten unbedingt zuerst die Reichweite testen, bevor Sie Löcher für Alarmanlage, Feuermelder und Co. bohren. Sprich: Ob das jeweilige Gerät von seinem geplanten Standort zuverlässig mit der Devolo Zentrale kommunizieren kann.

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