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Laut Faronics

Die 8 teuersten Hackerangriffe

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Security-Experten Faronics erklärt die größten Hackerskandale der vergangenen zehn Jahre. Die unmitttelbaren Schäden gingen dabei in Millionenhöhe.
Hacker greifen Unicredit Bank Austria an (c) iStockphoto.com/seewhatmitchsee
Hacker greifen Unicredit Bank Austria an (c) iStockphoto.com/seewhatmitchsee
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Security-Spezialist Faronics hat jetzt die größten Hackerskandale der vergangenen zehn Jahre zusammengefasst und deckt die versteckten Folgen auf, die diese Cyberangriffe mit sich brachten:

  1. 700.000 US-Dollar: Soviel musste das US-Verteidigungsministerium für die McKinnon-Aktion 2002 aufbringen. Gary McKinnon ist ein Hacker mit dem Asperger-Syndrom. Er war von der Idee fixiert, nach UFO-Technologien der Regierung zu suchen.

  2. 20 Millionen Daten gab AOL 2006 durch einen technischen Fehler frei - die Informationen von über rund 20 Millionen Stichwortsuchen. Dazu gehörten vertrauliche Daten von 650.000 Nutzern.

  3. 134 Millionen Kundendaten stahlen Cyberkriminelle 2009 mithilfe einer Spionagesoftware. Sie lasen die Kreditkartendaten von 134 Millionen Kunden des amerikanischen Unternehmens Heartland Payment Systems.

  4. 12.800 Menschen wurden 2011 während des Abhörskandals der "News of the World" in Großbritannien vorsätzlich abgehört, darunter tausende prominente Persönlichkeiten und Politiker.

  5. 860.000 Benutzernamen und E-Mail Adressen haben Hacker während eines Angriffs auf die US-Sicherheitsberater von Stratfor gestohlen und die Kundendaten anschließend im Netz veröffentlicht. Ein Link enthielt 75.000 Namen, E-Mail-Adressen, Kreditkartennummern sowie Passwörter von Stratfor-Kunden. Zusätzliche 860.000 Daten waren Benutzernamen und E-Mail-Adressen von registrierten Nutzern auf der Stratfor-Website.

  6. 77 Millionen Gamer waren 2011 von der Sicherheitslücke des Sony Playstation- Netzwerks betroffen.

  7. 17 Millionen Follower hatte Lady Gagas Twitter-Account, als dieser 2011 gehackt wurde.

  8. 12 Million iOS Daten klaute 2012 die Hackergruppe Antisec dem FBI. Darunter veröffentlichte das Hackerkollektiv über eine Million iOS-IDs, die auch persönliche Angaben zu den Besitzern enthielten.

Wie bösartige Hacker vorgehen

Die Folgen eines Hackerangriffs sind beträchtlich und deutlich schwerwiegender als reine Geldeinbußen. Neben dem Verlust von Kunden und Partnern bringen Sicherheitsvorfälle, wie die in den genannten Beispielen, immense Reputationsverluste mit sich, so die Einschätzung der Experten von Faronics. Auch die Akquise von von Neukunden wird nach deratigem Vertrauensverlus teurer und schwieriger. "Oftmals unterschätzen Unternehmen die potentiellen Gefahren und Schäden, die ein Hacker-Angriff mit sich bringt. Vor allem Großunternehmen verfallen dabei dem Irrglauben, dass ihre Investitionen in Security-Technologien bestimmt ausreichend seien. Die resultierenden Kosten und Reputationsschäden von Hackerangriffen werden von Konzernen manchmal nicht richtig eingeschätzt", kommentiert Andreas Ressle, Channel Manager bei Faronics. Er fügt hinzu: " Diese Fehleinschätzung hält Unternehmen davon ab, in die notwendige Sicherheitssoftware oder das unabdingbare Wissen zu investieren."

Zahlreiche Hacker-Angriffe sind laut Faronics auf Sicherheitslücken zurückzuführen. Mit einer mehrschichtigen Sicherheitssoftware aus Antivirenschutz, Anwendungs-Whitelisting und Funktionen für die sofortige Systemwiederherstellung werden solche Risiken abgewendet und gewährleisten Unternehmen ein hohes Maß an Sicherheit. Neben der Profitierung von einem optimalen Rundumschutz reduziert eine mehrschichtige Sicherheitssoftware auch die sonst verursachten IT-Kosten durch einen Angriff.

Denn Cyberkriminalität trifft Privatpersonen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie auch Großkonzerne. "Vor allem Global Player, Ministerien oder staatliche Institutionen sind sich der immensen Gefahren oftmals noch nicht bewusst. Sie denken, dass ihre derzeitigen Sicherheitstechnologien ausreichen würden", warnt Heman Mehta, Head of Productmanagement bei Faronics. (rw)