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Haussteuerung per Smartphone

Die besten Smart-Home-Lösungen für Einsteiger

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.


Florian beschäftigt sich mit vielen Themen rund um Technologie und Management. Daneben betätigt er sich auch in sozialen Netzen.

MyGekko: Das zentralisierte Smart Home

Die Südtiroler Ekon GmbH setzt mit ihrer Smart-Home-Produktlinie myGekko auf Zentralisierung: Über die Steuereinheit "Slide" - eine Art "Wand-Tablet" - sollen alle Systeme im smarten Heim gesteuert werden. Ein PC ist dazu nicht mehr notwendig, denn das myGekko Slide kombiniert Hard- und Software und kommt mit Multi-Touch-.Support, Audio-Interface sowie zusätzlichen Tasten und Funktionen, die alle Einstellungs-Fanatiker zufrieden stellen dürften. Dank einer zusätzlich integrierten USB-Schnittstelle gestalten sich auch Sicherungen oder Updates simpel.

Selbstverständlich hat der Hersteller auch Applikationen für iOS- und Android-Devices im Angebot, mit denen das Smart Home gesteuert und kontrolliert werden kann. Funktionsseitig gestaltet sich das myGekko-Angebot mehr als vielseitig: Licht, Rollos, Lüftungen, Heizungen, Klimaanlagen, Zeitschaltuhren, Thermostate, Solaranlagen, Pumpen, Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Fernzugriff, Analysen, Alarmmeldungen und vieles mehr ist möglich. Dabei ist das myGekko-System dank offener Standards mit vielen Produkten und Technologien kompatibel.

Was das Preisgefüge angeht: Mit dem Online-Konfigurator können Sie sich auf Basis Ihrer individuellen Wünsche und Ansprüche ein maßgeschneidertes Angebot erstellen lassen.

Lupusec: Security First

Das deutsche Familienunternehmen Lupus Electronics hat sich ebenfalls dem Smart Home verschrieben. Aber nicht nur in Sachen Automatisierung und Bequemlichkeits-Steigerung, sondern auch - und vor allem - in punkto Sicherheit. Der in Landau in der Pfalz ansässige Mittelständler bietet derzeit zwei verschiedene Smart-Home-Zentralen an. Die XT1 und XT2 genannten Geräte fungieren als Alarmanlage und Geräte-Hub und unterstützen maximal bis zu 160 Sensoren in zwei voneinander getrennten Schaltkreisen (XT2). Letzteres ist besonders praktisch, wenn Sie etwa Ihre Büroräume getrennt absichern möchten.

Im hauseigenen Shop verkauft Lupus Electronics verschiedene Starterpakete. Das "Luxus"-Paket mit XT2-Plus-Zentrale kostet derzeit (Stand: Dezember 2017) 599 Euro, das XT1 Starter Pack kostet derzeit 359 Euro. Natürlich gibt es auch zahlreiche Smart-Home-Gadgets mit Lupusec-Siegel, etwa Funksteckdosen, Lichtschalter, Thermostate, Rauchmelder und Überwachungskameras. Darüber hinaus hat Lupusec mit der XT3-Zentrale auch ein Smart-Home-Alarmsystem im Angebot.

Und wer keine Lust - oder Zeit - hat, unterwegs ständig auf sein Smartphone oder Tablet zu starren, um den Status des smarten Zuhauses zu überwachen, der kann auf den Lupusec 24-Alarmservice zurückgreifen. Diesen bietet Lupus Electronics in Kooperation mit dem Wachschutz-Dienstleister Stadtritter an. Gegen monatliche Gebühren zwischen 19,90 Euro und 49 Euro wird das Lupusec-System in diesem Fall an die Überwachungszentrale der Wachschutz-Firma gekoppelt, um einen Rund-um-die-Uhr-Schutz gewährleisten zu können.

Homematic: IoT-Readiness dank IPv6

Die Firma eQ-3 aus dem ostfriesischen Leer hat unter der Bezeichnung Homematic ebenfalls ein ausgedehntes, modulares Smart-Home-Portfolio in petto. Über 80 verschiedene Devices - von der Rollladensteuerung bis hin zum Funk-Wassermelder - sind erhältlich und können nahezu beliebig miteinander kombiniert werden. Zur Orchestration sämtlicher Geräte dient eine Smart-Home-Zentrale (ca. 100 Euro) - die Steuerung erfolgt dann über ein lokales Netzwerk oder das Internet. Die Smart-Home-Gerätschaften kommunizieren per Funk (bidirektional) miteinander - laut Hersteller gewährleistet der Einsatz des 868-Mhz-Funkbandes sowohl hohe Reichweiten, als auch Störsicherheit. Einen weiteren Fokus legt eQ-3 auf das Thema Sicherheit, weswegen die Kommunikation der Devices mit der AES-128-Technologie verschlüsselt wird.

Die aktuelle Generation der Homematic-Produktlinie wird durch den Namenszusatz "IP" ergänzt. Auf der technischen Seite fallen die Veränderungen hingegen gewichtiger aus: Die neuen Devices lassen sich per Smartphone-App (iOS, Android) steuern und setzen auf das IPv6-Protokoll. Eine automatische Konfiguration aller Geräte ist nun per Cloud-Service möglich - die hierfür nötigen Server werden übrigens ausschließlich in Deutschland betrieben. Momentan bedient Homematic IP lediglich die Bereiche Raumklima und Sicherheit - Devices für andere Zwecke sind aber bereits in Vorbereitung.

Im Handel sind sowohl für die Homematic-, als auch für die Homematic IP-Produktlinie verschiedene Starter-Sets zu Preisen ab circa 120 Euro erhältlich.

Loxone: Miniserver gegen Cloud-Angst

Das relative junge Unternehmen Loxone (gegründet 2009) wurde für seine gleichnamige Smart-Home-Lösung bereits mehrfach ausgezeichnet - unter anderem von der Beratungs-Institution Ernst & Young. Das Herzstück der Loxone Hausautomatisierungslösung bildet ein Miniserver. Dieser ist in zwei Varianten erhältlich: Bei Neubauten kommt der grüne Kasten direkt in den Schaltschrank - Ein- und Ausgänge für die smarten Gerätschaften sind bereits integriert. Kostenpunkt: knapp 500 Euro. Wer renoviert, saniert oder modernisiert, greift auf den Miniserver Go mit Funktechnologie zurück (circa 360 Euro). Über Erweiterungsmodule lassen sich jederzeit weitere Einsatzzwecke erschließen. Laut Hersteller liegt der wesentliche Vorteil gegenüber cloud-basierten Smart-Home-Lösungen in einem Mehr an Sicherheit, da sämtliche Daten ausschließlich lokal auf dem Server gespeichert werden.

Hat der Server seinen Platz gefunden, kann ein Konglomerat von Smart-Home-Gerätschaften integriert und gesteuert werden - über ein Web-Interface oder per Smartphone und Tablet (Android, iOS). Das Loxone-Portfolio umfasst beispielsweise Rauchmelder, Dimmer, diverse Stellmotoren und Sensoren. Sogar ein Musikserver ist im Angebot. Dabei gilt wie so oft: Je "extravaganter" die Wünsche, umso tiefer muss man in die Tasche greifen. Besagter Music-Server schlägt beispielsweise mit circa 3330 Euro zu Buche, eine Gegensprechanlage kostet rund 1000 Euro. Bewegungsmelder und Stellantriebe gibt es bereits ab 80 Euro.

Nest: Offiziell in Deutschland erhältlich

Nest ist auf Smart-Home-Appliances spezialisiert und seit Anfang 2014 Teil des Google-Konzerns. Die Smart-Home-Geräte von Nest gehören weltweit zu den beliebtesten ihrer Art - seit Februar 2017 sind sie nun auch offiziell in Deutschland, Österreich und einigen weiteren europäischen Ländern erhältlich. Zum Produkt-Portfolio gehören derzeit ein smartes Thermostat (UVP: 249 Euro), ein Rauch- und Kohlenmonoxid-Melder (UVP: 119 Euro), sowie eine Indoor- und eine Outdoor-Überwachungskamera (UVP: jew. 199 Euro). Sämtliche Geräte lassen sich auch über die entsprechende Smartphone-App (iOS, Android) steuern. Wer von seiner Nestcam Alerts erhalten möchte - beispielsweise wenn die Kamera Personen erkennt - der braucht ein Nest Aware-Abo. Das kostet mit Zugriff auf den Videoverlauf der letzten 10 Tage entweder 10 Euro pro Monat oder 100 Euro im Jahr. Wer gerne auf die Aufnahmen der letzten 30 Tage zugreifen möchte, bezahlt 30 Euro im Monat oder 300 Euro im Jahr. Im deutschsprachigen Raum hat sich Nest mit der Generali Gruppe (Cosmos Direkt) zusammengetan.