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Software

Die besten Tipps für WhatsApp-Nutzer

30.10.2017
Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Sandra Ohse ist seit 2013 Teil der PC-WELT-Redaktion. Sowohl online als auch in den Printausgaben der PC-WELT sowie AndroidWelt informiert sie über die neuesten Hardware-Produkte in den Kategorien Smartphones und Gadgets. Auch Ratgeber und Tipps zum Themenbereich Mobile sowie Tests von Fitnesstrackern und Kopfhörern gehören zu ihrem Aufgabenbereich.
Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Redakteur bei PC-Welt
Wenn Dennis nicht gerade ein Smartphone testet oder ein Youtube-Video abdreht, ist er im Fitnessstudio oder in den Alpen beim Motorradfahren (Sommer) oder Snowboarden (Winter) zu finden – Sport gehört für ihn einfach zum Leben dazu. Nicht zu vergessen ist seine Reiseleidenschaft, er fühlt sich vor allem in den USA gut aufgehoben – zumindest für eine gewisse Zeit.
Schnell, einfach und kostenlos: Mit WhatsApp verschickte Nachrichten laufen der SMS den Rang ab. Hier die besten WhatsApp-Tipps.
Die besten Tipps für WhatsApp-Nutzer
Die besten Tipps für WhatsApp-Nutzer
Foto: mirtmirt - shutterstock.com

So funktioniert WhatsApp

Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.
Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur.

Einzige Voraussetzung: Sender und Empfänger müssen WhatsApp installiert haben. Der Dienst hinter der App basiert auf einer Client-Server-Struktur. Damit der Nachrichtensofortversand darüber funktioniert, melden sich die Clients, also Ihr Smartphone, an einem Server an, der die gesamte Kommunikation abwickelt. Der Server verwaltet alle Nutzer sowie Kontakte und überträgt Statusinformationen und Dateianhänge. Statt anzurufen oder eine SMS zu senden, sehen Sie auf einen Blick, wer gerade online ist. Kontakte, die ihr Handy ausgeschaltet haben oder die ihren Präsenzstatus nicht verraten, erhalten ihre Mitteilungen, sobald das Gerät wieder ins Netz eingebucht ist.

Große Plus gegenüber speziellen Chat-Diensten wie Apples iMessage: Mitteilungen lassen sich zwischen den einzelnen Betriebssysteme versenden, ohne dass Sie als Nutzer sich darüber Gedanken zu machen brauchen.

WhatsApp mit neuer Status-Funktion

Zum achten Geburtstag am 24. Februar 2017 spendiert Facebook seinem WhatsApp-Messenger eine neue Status-Funktion. Diese stellen wir Ihnen in diesem Beitrag ausführlich vor.

Mit WhatsApp Call gratis telefonieren

Kostenlos telefonieren können Sie mit WhatsApp über die in der App integrierte Funktion WhatsApp Call, die in Deutschland für Android, iPhone, Windows Phone und BlackBerry 10 verfügbar ist. Auch dabei verwendet WhatsApp die Internet-Verbindung des mobilen Geräts.

In den WhatsApp-Einstellungen können Sie unter Benachrichtigungen unter anderem den Klingelton festlegen, der bei eingehenden WhatsApp-Call-Gesprächen erklingen soll. Bei der Gelegenheit sollten Sie in den Einstellungen auch unter "Chats und Anrufe" einen Haken bei "Reduzierter Datenverbrauch" unter "Anruf-Einstellungen" setzen. Diese Funktion reduziert den Datenverbrauch während WhatsApp-Anrufen.

Wichtig in dem Zusammenhang: Notrufnummern sind über WhatsApp Call nicht erreichbar!

WhatsApp wirklich kostenlos?

Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.
Abgesehen von der Jahrespauschale außerhalb von iOS fallen fürs Senden und Empfangen keine Kosten an.

WhatsApp gibt es für Android, iOS, BlackBerry OS, Symbian und Windows Phone. Die App selbst und die Nutzung ist seit Januar 2016 vollkommen gratis. WhatsApp hat die in der Vergangenheit geltende Jahresgebühr in Höhe von 0,89 Euro abgeschafft. Die Nutzer wurden von WhatsApp darüber informiert. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie überprüfen können, ob WhatsApp für Sie immer gratis ist.

Nach der Installation von WhatsApp müssen Sie Ihre Telefonnummer einmalig über eine automatisch versandte SMS verifizieren.

Damit fallen bei der Nutzung von WhatsApp keinerlei Kosten an, solange Sie ein WLAN benutzen oder eine Datenflatrate besitzen. Die App läuft mit dem gleichen Datentarif, den Sie zum Surfen und für Mails verwenden. Sie werden also nicht von anfallenden Kosten erschlagen, wenn Sie Hunderte oder gar Tausende von Botschaften, Fotos und Videos im Monat austauschen. Im Ausland kann Datenroaming die Kosten allerdings in die Höhe treiben. Ohne Datenflatrate ist die Nutzung von WhatsApp nicht empfehlenswert.

WhatsApp: Das sind die Sicherheitsbedenken

Bis heute haftet WhatsApp ein großer Makel an: die mangelnde Sicherheit. Damit WhatsApps funktioniert, greift der Dienst auf das komplette Adressbuch des Smartphones zu und übermittelt dessen Inhalt und Änderungen an den Einträgen an einen US-amerikanischen Server. Als Nutzer verraten Sie dem hinter WhatsApp stehenden Unternehmen - also Facebook - damit Details zu Ihrem persönlichen Umfeld. Unklar ist, ob und wie die Daten ausgewertet, archiviert und zu personenbezogenen Profilen zusammengeführt werden. Außerdem kann die Nutzung eines in den USA beheimateten Anbieters bedeuten, dass sämtliche gespeicherte Daten von US-Behörden gelesen werden können, ohne dass Sie es mitbekämen. Abschalten können Sie das Auslesen des Telefonbuchs übrigens nicht, ansonsten funktioniert die App nicht mehr.

Seit Ende September/Anfang Oktober 2016 liefert WhatsApp nach einer Änderung der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen die Telefon- und Nutzungsdaten an Facebook weiter. Diese Daten nutze Facebook, so heißt es, um die "Facebook-Werbung und Produkterlebnisse" der Nutzer zu verbessern. Wer seine Whatsapp-Daten nicht mit Facebook teilen möchte, soll das Häkchen in dem Auswahlkästchen unter den Nutzungsbestimmungen entfernen. Aber auch wenn Sie das Häkchen hier entfernen, Ihre Telefonnummer sowie die Nutzungszeiten gibt Whatsapp in jedem Fall an Facebook weiter.

Nachholbedarf hat WhatsApp auch in Sachen Verschlüsselung. Das einfach gestrickte Kommunikationsprotokoll des Dienstes bietet mangels einer umfassenden und als sicher nachgewiesenen Verschlüsselung nur unzureichenden Schutz gegen Ausspähung und Missbrauch. Zumindest innerhalb eines WLANs lassen sich Übertragungen belauschen und unter Umständen nachvollziehen. Zwar ist in den derzeitigen Versionen von WhatsApp eine Verschlüsselung der übermittelten Informationen enthalten, allerdings lassen erfolgreiche Hackerangriffe Zweifel an der Wirksamkeit der Chiffrierung aufkommen.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommt bisher nur bei der Kommunikation zwischen Android-Geräten zum Einsatz. Für iOS wollen die WhatsApp-Macher die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erst demnächst anbieten.

Solange die Sicherheit des Dienstes nicht nachgewiesen ist, sollten Sie daher keine vertraulichen Inhalte über WhatsApp verschicken. Außerdem empfiehlt es sich, das Smartphone-Adressbuch nicht zum Speichern von Kennwörtern und PINs zu verwenden.

Auch Spammer haben WhatsApp für sich entdeckt: Nehmen Sie daher keine Links von Personen an, die Sie nicht kennen.