Vorsicht Vorstellungsgespräch

Die fiesesten Fangfragen für Bewerber

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 20 Jahren. Langweilig? Nein, sie entdeckt immer neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und im eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisiert.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Diese Frage ist offiziell nicht zulässig, aber wird häufig gestellt. Geben Sie ein, zwei Aktivitäten an und wählen Sie diese sorgfältig aus. Also keine unfallträchtigen Sportarten oder Aktivitäten wie Motorradfahren. Die Hobbys sollten nicht im Widerspruch zum Job stehen und auch nicht so zeitaufwändig sein, dass Sie etwa keinerlei Überstunden oder Geschäftsreisen machen könnten. Pluspunkte kann man mit Freizeitbeschäftigungen sammeln, die der Regeneration und der Pflege sozialer Kontakte dienen.

Wie gehen Sie mit Kritik um?

Wer hier antwortet, dass er sich über Kritik freut und Sie gern annimmt, stellt sich als Musterschüler dar und ist wenig glaubwürdig.

Außergewöhnliche Antwort: "Grundsätzlich freut mich Kritik nicht besonders, schließlich bedeutet sie ja, dass etwas besser hätte laufen können. Ich habe aber gelernt, dass Kritik sehr hilfreich und lehrreich ist und dadurch künftige Fehler vermieden werden können. (Pause) Vielleicht sollte man das Wort Kritik gegen Feedback tauschen. Jeder braucht die Information, ob die Dinge in Ordnung sind und ob in Zukunft etwas anders getan werden muss."

Kritikfähigkeit gehört übrigens mit zu den wichtigsten Soft Skills, auf die Personaler achten. Weitere wichtige weiche Fähigkeiten sind:

Erzählen Sie mal von Ihren Schwächen.

Die Frage nach den Schwächen ist in Wirklichkeit eine Frage nach dem Umgang mit den Schwächen. Wie nehmen Sie sie wahr? Wie wirken sie sich auf das Tagesgeschäft aus?

Außergewöhnliche Antwort: "Ich stecke mir selbst gern hohe Ziele und erwarte das auch von anderen. Ich weiß aber auch, dass es Situationen geben kann, in denen diese Eigenschaft zu einer Schwäche wird und Misserfolg oder unnötiges Warten mich dann enttäuschen. Heute gewinne ich erst einmal etwas Abstand und erledige eine andere kleine Aufgabe. Gestärkt durch das Erfolgsgefühl kann ich mich dann wieder dem aktuellen Projekt widmen. Mit dieser Strategie erledige ich in der zeit, in der ich früher nicht so produktiv gewesen wäre, eine ganz andere Aufgabe nebenbei."

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