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Digital Leader Award

Digital Leader Award 2017

Die Gewinner des Digital Leader Award sind gekürt

Florian Kurzmaier ist ein klassischer Quereinsteiger: Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften in München landete er zunächst bei der CW-Schwesterpublikation Gamepro, dann als Volontär bei der Macwelt. Inzwischen verantwortet er als Editorial Lead – Events, Platforms and Innovation alle inhaltlichen Aspekte unserer Veranstaltungen – beispielsweise auch den Wettbewerb des Digital Leader Award. Privat bloggt er auf Adams Apfel, sportlich gehört sein Herz dem FC Bayern und den Green Bay Packers.

Die Jury hat entschieden: Sechs Kategorie-Sieger und vier Sonderpreisträger durften ihre Trophäen in den Berliner Nachthimmel stemmen. Wer die glücklichen Gewinner sind, erfahren Sie hier.

Im Wettbewerb Digital Leader Award 2017 von Dimension Data Deutschland und der IDG Business GmbH sind am gestrigen Abend in Berlin im Rahmen einer festlichen Gala die Preise vergeben worden. Während draußen das Unwetter tobte, waren die über 250 Gäste im AXICA-Gebäude unweit vom Brandenburger Tor bestens gelaunt: Schließlich wurden die ambitioniertesten Digitalprojekte Deutschlands gekürt.

Unter den insgesamt 96 Bewerbern hatte es zuvor ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen um die begehrten Trophäen gegeben. Große Konzerne, Mittelständler und etliche Startups hatten sich von ihrer besten Seite gezeigt. War die Qualität der eingereichten Projekte schon im Vorjahr hoch, so wurde sie 2017 noch einmal übertroffen.

Nachdem die Jury einen Monat Zeit gehabt hatte, um die Einreichungen durchzuarbeiten, standen die Finalisten schließlich fest. In den vergangenen Tagen haben wir diese Top-Projekte hier auf computerwoche.de ausführlich vorgestellt, ohne natürlich zu verraten, wer in den jeweiligen Wettbewerbskategorien die oberste Stufe des Treppchens erklommen hat. Zudem haben wir diese und weitere wegweisende Einreichungen in unserem Sonderdruck DIGITAL50 vorgestellt. Nach der Jury-Bewertung stand fest: Einige der Sieger konnten sich in ihren Kategorien mit deutlichem Vorsprung durchsetzen, manchmal wurde es aber auch richtig knapp.

Und das sind die Gewinner

Etwa 400 Entwickler aus 30 Ländern bauen bereits Lösungen auf Basis der Lufthansa Open API.
Etwa 400 Entwickler aus 30 Ländern bauen bereits Lösungen auf Basis der Lufthansa Open API.
Foto: Lufthansa

Kategorie Create Impact: Lufthansa Innovation Hub GmbH mit "Lufthansa Open API"

Die Lufthansa Open API ist eine offene Schnittstelle, über die Dritte (Startups, App-Entwickler etc.) standardisiert Daten der Lufthansa Group in ihre Anwendungen integrieren können. Dazu gehören Flugauskünfte jeder Art (wie z.B. zu Strecken oder Preisen) sowie die Möglichkeit, Flugbuchungen direkt auszulösen. Die Besonderheit des Projektes liegt in der Fülle der Datenquellen: Von Flughafenlounges über Flugzeugsitzpläne bis hin zu Preisinformationen laufen nahezu alle Fäden des Flugbetriebs in dem Projekt zusammen.

Technologisch fußt die API auf einer Management-Plattform (Tipco Mashery) sowie auf dem RESTful-Standard. Die Management-Plattform ist bereits bei anderen Fluggesellschaften im Einsatz und passt zur heterogenen Backend-Landschaft der LH Group. Zusätzlich entschied man sich im Rahmen der API-Einführung für die Datenbereitstellung auf dem Quasi-Standard JSON, für den Autorisierungsstandard OAUTH2 sowie für die Bereitstellung von einer SWAGGER Open API Definition für die automatisierte Integration der Schnittstelle.

Ebenfalls auf's Treppchen schafften es die Robert Bosch GmbH mit der "Bosch IoT Cloud" und die HOYER GmbH mit ihrem "Smart Tankcontainer".

Vorwerk ist es gelungen, in Millionen von Haushalten das Kochen, eine der ältesten und wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit, digital zu begleiten.
Vorwerk ist es gelungen, in Millionen von Haushalten das Kochen, eine der ältesten und wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit, digital zu begleiten.
Foto: Vorwerk

Kategorie Shape Experience: Vorwerk International mit dem "Thermomix Digital Ecostem"

Mit der Einführung des Thermomix TM5 leitete Vorwerk im Jahr 2014 die Digitalisierung des Kochens ein. Rezepte können auf dem TM5 dank "Geling-Garantie" und Guided-Cooking von jedermann nachgekocht werden. Vorwerk-Kunden steht mit Cookidoo nun auch ein Internet-Portal zur Verfügung, um aus einer Auswahl von mehr als 17.000 Rezepten persönliche Favoriten und Rezept-Sammlungen für den Thermomix zusammenzustellen. Die Rezepte sind dabei sowohl in einem günstigen Abo-Modell als auch als Rezept-Kollektionen auf der Plattform zu erwerben.

Für den Thermomix TM5 sind seit Produktlaunch digitale Rezepte auf Rezept-Chips erhältlich, die an der Schnittstelle des Gerätes angelegt werden und so neue Inhalte auf das Gerät bringen. Dank des internetfähigen Cook-Key wird der Thermomix zum vollwertigen IoT-Device. Die Infrastruktur wird in einer hybriden Struktur aus Private- und Public-Cloud betrieben. Die Synchronisierung der pseudonymisierten Rezeptlisten auf den TM5 erfolgt über die Amazon Cloud. So wird weltweit eine schnelle Verbindung zwischen Thermomix TM5 und Cookidoo gewährleistet.

Die Plätze 2 und 3 gehen an Miles & More GmbH mit der "WorldShop Discover App" und an die wdv-Gruppe "Das lebendige Reisemagazin".

Renz adressiert mit seinen Anlagen ein immer wichtiger werdendes Bedürfnis der digitalen Gesellschaft: sicher ausgelieferte Pakete aus dem Online-Handel.
Renz adressiert mit seinen Anlagen ein immer wichtiger werdendes Bedürfnis der digitalen Gesellschaft: sicher ausgelieferte Pakete aus dem Online-Handel.
Foto: Erwin Renz Metallwarenfabrik

Kategorie Invent Markets: Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG mit "Paketkastenanlage digital & sicher"

Der Postkastenhersteller Renz widmete sich 2015 der Entwicklung einer intelligenten Postkastenanlage, die es ermöglicht, unkompliziert Pakete zu versenden und zu empfangen - auch wenn man nicht zu Hause ist. Die Lösung vernetzt Paketdienstleister sowie die Hausverwaltung und die Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Der Funktionsumfang umfasst die Paketkastenanlage, eine App für den Endkunden sowie zusätzlich ein Portal zu Verwaltung der Anlagen. Gleichzeitig werden alle bauseitigen Zugangssysteme eingebunden.

Eine Herausforderung bestand darin, die passenden Komponenten für die Anlage zu finden: Panel-PC, Schlösser, Schloss-Steuerungen, Netzteile, Reader und ähnliches. Als technologische Grundlage hat sich Renz für die im Markt etablierten Standardprodukte Microsoft und Red Hat entschieden. Hiermit will das Unternehmen gewährleisten, dass eine einfache Anbindung und Nutzung der Anlage möglich ist. Bei der App-Entwicklung wurde die gleiche Vorgehensweise gewählt und die Applikation für alle Plattformen entwickelt (iOS, Android und Windows).

Das "Stockerl" der Kategorie komplettieren auf Platz 2 die VTG Aktiengesellschaft mit "make rail easy" und die tilbago AG mit "Rechtliches Inkasso: Disruptive Innovation mit tilbago".

Die Monteure und Bauleiter bei der Montage von Verteilnetzen befreit die IT durch ihr Digitalisierungsprojekt von administrativen Aufgaben.
Die Monteure und Bauleiter bei der Montage von Verteilnetzen befreit die IT durch ihr Digitalisierungsprojekt von administrativen Aufgaben.
Foto: SPIE SAG

Spark Collaboration: SPIE SAG Group AG mit Field Service Management (FSM)

Die internen Abläufe im Service des Service- und Systemlieferanten für energietechnische Infrastruktur, der SPIE SAG, waren durch einen hohen manuellen Anteil bei der Auftragserfassung, Disposition, Auftragsrückmeldung und Rechnungsstellung geprägt. Im September 2015 startete das Projekt "Field Service Management", das die Bauleiter und Monteure bei allen Arbeitsprozessen mit innovativen Lösungen unterstützt. Mit der umfassenden Digitalisierung des kompletten Auftragsmanagement-prozesses, inkl. Kundensystemintegration, Customer Care Center und mobilem Applikationszugriff, wird eine Minimierung der administrativen Aufgaben und eine Optimierung des Service für den Kunden erreicht.

"FSM" bietet mit der kompletten Integration mehrerer Software-Komponenten der SPIE SAG (insbesondere SAP FI/CO, MM, ETM, CS und SAP Mobile Portal als Backbone der gesamten abgebildeten Prozesse, Scanview als DMS für die Dokumentenablage und Archivierung, NEO Mobile Suite von Fritz & Macziol, jetzt Axians IT Solutions, für die mobile Auftragsausführung, MABI von der CeGIT für die Arbeitsvorbereitung, AWFM von der CeGIT für das Customer Care Center und die Anbindung von Kundensystemen, PTV-Tourenplanung für die automatische Disposition sowie eMail-, Navigations-, Foto-, Dokumenten-, Office-, Print- und Zeichnungs-Apps auf Tablets) viele Möglichkeiten, um Prozesse zu optimieren und neue Services anzubieten. Zur Softwareauswahl wurden die Sollprozesse mit Aris (BPMN 2.0) modelliert, eine detaillierte Funktionsliste erstellt und 13 Anbieter mit gewichteter Entscheidungsmatrix und Reifegradmodell bezüglich Funktionen, Innovationsfähigkeit, Marktdurchdringung, Kosten, Service/Support, Datensicherheit und Referenzen bewertet. Als Projektmethodik kam Scrum mit 7 Sprints zum Einsatz. Product-Backlog und Sprints wurden in Jira dokumentiert. Sharepoint diente als Kommunikations- und Projektplattform.

Auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Eissmann Automotive Deutschland GmbH mit "iRoom - Eissmann Lieferanten-Plattform as a Service (PaaS)" und EOS Serviceline GmbH mit "WIN WIN".

Continental hat sich vom Reifenhersteller zum internationalen Player für Autozubehör und -technik entwickelt. Entsprechend gewaltig sind die Datenmengen, die tagtäglich zur Entscheidungsfindung herangezogen werden.
Continental hat sich vom Reifenhersteller zum internationalen Player für Autozubehör und -technik entwickelt. Entsprechend gewaltig sind die Datenmengen, die tagtäglich zur Entscheidungsfindung herangezogen werden.
Foto: Continental

Empower People: Continental AG mit "Big Data als Self Service Analytics für Business User"

Daten sind auch bei Continental im Überfluss vorhanden und werden tagtäglich in unterschiedlichen Bereichen zur Entscheidungsfindung herangezogen. Die Besonderheit des Projektes ist es, genau diese Lücke zu adressieren und typische Nicht-ITler zu Big-Data-Analysen zu befähigen. Auf der Basis der Advanced-Analytics-Plattform KNIME schult das Unternehmen interessierte Business-Anwender ohne Programmierkenntnisse, damit sie mehr aus ihren Daten machen und Analysemethoden anwenden können.

Bei der Auswahl einer Advanced Analytics-Plattform fiel die Wahl auf KNIME - aufgrund der Verfügbarkeit der unbeschränkt nutzbaren Grundversion als Open Source und der guten Integrierbarkeit, zum Beispiel in Bezug auf R und Spark. Als Cloud-Umgebung für größere Analysen werden Amazon Web Services genutzt. Diese wurden nicht speziell für das Projekt selektiert, sondern als primäre Cloud-Umgebung für die gesamte IT gewählt, da sie umfangreiche Services für verschiedene Anwendungsfälle bieten.

Das Podium komplettieren die Daimler AG mit "Coding meets Strategy: DigitalLife Campus - die globale Hackathon-Reihe von DigitalLife@Daimler" und die InterFace AG mit "Das hauseigene Innovationslabor: IF-Lab".

1.100.000 Registrierungen liefen seit Juni 2016 über das System. Dabei konnten 370.000 Personentage bei der Registrierung von Flüchtlingen eingespart werden. Die gemittelte Dauer einer Registrierung wurde von drei Stunden auf 20 Minuten reduziert.
1.100.000 Registrierungen liefen seit Juni 2016 über das System. Dabei konnten 370.000 Personentage bei der Registrierung von Flüchtlingen eingespart werden. Die gemittelte Dauer einer Registrierung wurde von drei Stunden auf 20 Minuten reduziert.
Foto: Jazzmany - shutterstock.com

Digitize Society: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit "Integriertes Identitätsmanagement"

In den Jahren 2014 und 2015 stieg die Anzahl der einreisenden Flüchtlinge deutlich an. In diesem Kontext gab es einige Herausforderungen in Zusammenhang mit dem bestehenden Registrierungssystem: doppelt erfasste Daten, mangelnder Informationsaustausch und ein verzögerter Abgleich der erfassten Flüchtlingsdaten. Um die Probleme zu lösen, wurde ein digitales integriertes Identitätsmanagementsystem (IDM) konzipiert und eingeführt. Dabei werden Pässe, Fingerabdrücke und Bilder digital erfasst und in einer zentralen Datenbank gespeichert. Heterogene Technologien der beteiligten Systeme (Java, Java EE und Oracle Middleware, .NET, C#, REST-Services, Web-Services) wurden durch Schnittstellendefinition in einer frühen Phase adressiert. Die Plattform selbst wurde mit bewährten Oracle Middleware-Produkten und Java EE-Services umgesetzt. Die Architektur innerhalb der Plattform basiert auf modernsten Paradigmen der Microservices-Architektur. Dadurch können einzelne Systemkomponenten in der Entwicklung separat verändert und im laufenden Betrieb bereitgestellt werden.

Mit "Von der Spitzenforschung in die Regelversorgung: Etablierung eines Entscheidungsunterstützungssystems in der Onkologie" landete die Molecular Health GmbH auf Platz 2, während Urban Software Institute GmbH sich mit "[ui!] UrbanPulse oder wie ein Eisbär auf einer Eisscholle und die Bewohner von Köln Informationen über ihre Stadt erhalten" Platz 3 sichern konnte.

Ein neuer Newsroom entstand 2013/14. Seitdem erstellen alle Redakteure ihre Artikel für die digitalen Angebote, keine mehr extra für die Tageszeitung. Dadurch gelang es außerdem, neue digitale Talente anzuziehen.
Ein neuer Newsroom entstand 2013/14. Seitdem erstellen alle Redakteure ihre Artikel für die digitalen Angebote, keine mehr extra für die Tageszeitung. Dadurch gelang es außerdem, neue digitale Talente anzuziehen.
Foto: Martin Lengemann/Axel Springer

Sonderpreis First Mover: Axel Springer SE, WeLT GmbH und upday GmbH mit "Von der Transformation der WeLT oder: Wie eine einst traditionelle Tageszeitung mit "online to print" zum internationalen Vorbild der Digitalisierung wurde"

Die Idee des Projektes war die Transformation einer traditionellen Tageszeitung zu einer multimedialen Medienmarke, in deren Fokus das Digitale stehen sollte, kurz gesagt: die Digitalisierung des Journalismus. Bereits 2012 setze die WeLT das Konzept "online to print" um. Alle Geschichten werden für die digitalen Angebote erstellt, keine mehr extra für die Tageszeitung. So wurde die WeLT zur ersten Redaktion aus der klassischen Print-Welt, die alle Prozesse auf die Nutzungsgewohnheiten in einer digitalen Welt umgestellt hat.

Für die Digitalisierung der analogen Tageszeitung suchte die WeLT besonders digitale Talente. So wurden 2015 insgesamt 40 Videoreporter, Social-Media-Redakteure und Daten-Journalisten für neue Aufgabenfelder eingestellt. Zudem wurde für die Redaktion ein neues Content-Management-System (CMS) gebaut und 2013/14 ein neuer Newsroom eröffnet. Diese radikale Transformation war nur möglich, weil sich das digitale Denken in der Redaktion etabliert hat: Nach einer INMA-Studie hatten 2012 schon 94 Prozent der WeLT-Redakteure ein "digital mindset".

10 Minuten dauert der vollautomatisierte Scan einer bis zu 50 Kilogramm schweren Skulptur.
10 Minuten dauert der vollautomatisierte Scan einer bis zu 50 Kilogramm schweren Skulptur.
Foto: Fraunhofer IGD

Sonderpreis Innovation: Fraunhofer-Institut für grafische Datenverarbeitung IGD mit "Scantechnologie CultLab3D"

Die 3D-Digitalisierung von Artefakten und Prototypen ist noch immer mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Um den Bedarf nach einem optimierten Verfahren zu decken, entwickelte das Fraunhofer-Institut einen neuen Ansatz zur 3D-Massendigitalisierung (CultLab3D). Das Ziel ist es, Objekte wie am Fließband zu digitalisieren und die Geschwindigkeit dieses Prozesses stark zu beschleunigen. Dies erfolgt unter der Verwendung der neuesten Generation autonomer Roboter und optischer Scan-Technologie. Der gesamte Scanvorgang beträgt dadurch nur noch fünf Minuten pro Objekt.

Die Digitalisierstraße von CultLab3D besteht aus einem Förderband, das die Objekte automatisch zu zwei Scanstationen transportiert. Während die erste Station (CultArc3D) einen ersten, groben Scan vom Objekt macht, dient die zweite Station (CultArm2D) der Feinbearbeitung und schließt automatisch die identifizierten Datenlücken. Für die Scanmodule verwendet CultLab3D Industriekameras als Aufnahmesensoren, die an Leichtbauroboterarmen und an Aluminiumbögen angebracht sind, sowie diffuse Tageslichtbeleuchtung.

Krebserkrankungen sind meist langwierig, schmerzhaft und kostspielig. Umso wertvoller erscheinen Initiativen wie das digitale Entscheidungsunterstützungssystem, das der Medizintechnik-Hersteller Molecular Health mit der Berliner Charité und der Techniker Krankenkasse auf die Beine gestellt hat.
Krebserkrankungen sind meist langwierig, schmerzhaft und kostspielig. Umso wertvoller erscheinen Initiativen wie das digitale Entscheidungsunterstützungssystem, das der Medizintechnik-Hersteller Molecular Health mit der Berliner Charité und der Techniker Krankenkasse auf die Beine gestellt hat.
Foto: Mopic - shutterstock.com

Sonderpreis Disruption: Molecular Health GmbH mit "Von der Spitzenforschung in die Regelversorgung: Etablierung eines Entscheidungsunterstützungssystems in der Onkologie"

Molecular Health möchte den Nutzen der Software Molecular Health Guide™ (MH Guide) nun auch gesetzlich versicherten Patienten zur Verfügung stellen. Die Software ist ein klinisches Entscheidungsunterstützungssystem für die personalisierte Krebsbehandlung. Sie ermöglicht es, ein digitales Abbild des Tumors mit einer umfassenden biomedizinischen Wissensdatenbank abzugleichen. So werden Wirkstoffe mit dem genetischen Profil eines Patienten abgeglichen und als effektiv, ineffektiv oder toxisch ausgewiesen. Damit kann der Arzt die für den Patienten effektivere und nebenwirkungsärmere Therapien auswählen und die Heilungschancen erhöhen.

Die Software MH Guide wurde für die Nutzung im klinischen Alltag optimiert. Dazu wurde das User Interface grundlegend überarbeitet und in die "SAP HANA"-Technologie implementiert. Komplexes medizinisches Wissen wird stetig durch Kuratoren in Texte überführt, um dem Arzt einen einfachen Zugang zum medizinischen Wissen zu ermöglichen und auf diese Weise fundierte Therapieentscheidungen treffen zu können. Schwierig in Menge und Struktur zu erfassendes medizinisches Wissen wird so konkret auf den einzelnen Patienten und sein Krankheitsbild bezogen dargestellt.

„Wir bieten einem Fan in Japan morgens auf einem Smartphone einen anderen Content an als einem Fan nachmittags in Brasilien, der gerade per Desktop surft“ sagt Stefan Mennerich, Direktor Medien, Digital und Kommunikation beim FC Bayern.
„Wir bieten einem Fan in Japan morgens auf einem Smartphone einen anderen Content an als einem Fan nachmittags in Brasilien, der gerade per Desktop surft“ sagt Stefan Mennerich, Direktor Medien, Digital und Kommunikation beim FC Bayern.
Foto: FC Bayern München

Sonderpreis Customer Centred: FC Bayern München mit "Digital 4.0"

Unter der Projektbezeichnung Digital 4.0 werden sämtliche Projekte zur Digitalisierung des FC Bayern München zusammengefasst. Das aktuelle Projekt resultiert in weiten Teilen aus den Kernelementen der IT-Strategie, die von 2013 bis 2014 entwickelt wurde. Das Ziel: Sämtliche Services sollen Kunden und Fans in einem internationalen Kontext mit hoher Performance und einer hohen Verfügbarkeit bereitgestellt werden. Zudem soll der Content des FCB personalisiert sowie kontextspezifisch und individuell ausgespielt werden.

Der FCB versteht seine digitalen Lösungen als ständige Beta-Lösungen ("ewige Beta-Welt") und bringt damit zum Ausdruck, dass die Lösungen permanent und fortlaufend für die Fans und Partner optimiert sowie an deren Bedürfnissen und den Entwicklungen am Markt ausgerichtet werden. Die technologische Basis stellt das Backend auf der Grundlage von SAP dar. Spezifische Anwendungen, wie beispielsweise Mitglieder- und Fanclubverwaltung oder die Verwaltung von Abos und der Arena Card, hat der FCB über Integrationsszenarien in die Backendsysteme integriert.

Danke für Ihre Bewerbungen!

Die Veranstalter IDG Deutschland und Dimension Data Germany danken allen Bewerbern für ihre Einreichungen, der Jury für viel Geduld mit der Bewertung, den Partnern und Sponsoren für die unschätzbare Unterstützung und den Teilnehmern der Gala für einen tollen Abend in Berlin!

(mit Material von LoeschHundLiepold Kommunikation)

Die 50 besten Digitalprojekte - jetzt herunterladen!

Allianz, BMW, Springer, Conti, Daimler - am Wettbewerb "Digital Leader Award" haben viele der größten deutschen Konzerne teilgenommen. In der aufwändig produzierten, kostenpflichtigen Sonderpublikation "Digital 50" haben wir die spannendsten Projekte für Sie beschrieben. Wir halten wahlweise die Print-Ausgabe oder einen PDF-Download für Sie bereit!

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