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25.07.2017 - 

Zusammenstellung von Rackspace

Die häufigsten Multi-Cloud-Mythen

Chief Technology Officer (CTO) bei Rackspace
Die Definition der „Cloud" war zu Beginn für viele unklar. Mittlerweile herrscht ein weit verbreitetes Verständnis über die Bedeutung, Vorteile und Einsatzgebiete einer Cloud, da fast jedes Unternehmen sie in irgendeiner Form verwendet.
Multi-Cloud ist auf dem Vormarsch
Multi-Cloud ist auf dem Vormarsch
Foto: ProStockStudio - www.shutterstock.com

Wenn heute Cloud-Services genutzt werden, dann ist es wahrscheinlich, dass mit mehr als einer Cloud - also einer Multi-Cloud - gearbeitet wird. In der Tat: Multi-Cloud ist auf dem Vormarsch und wird zum neuen Mainstream. Viele Unternehmen stellen in ihren Umgebungen bereits Anwendungen auf zwei oder mehreren Cloud-Plattformen bereit. Indem sie eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Konfiguration von Cloud-Plattformen und Technologien wählen, sei es eine Kombination aus öffentlicher oder privater Cloud und dedizierten Servern, profitieren sie von einer höheren Leistung und Kosteneffizienz.

Laut dem Rightscale's 2016 State of the Cloud Report arbeiten Nutzer im Durchschnitt mit sechs voneinander getrennten Clouds. Das kann viele IT-Abteilungen überraschen. Trotz dieser wachsenden Verbreitung verstehen einige CIOs nicht, was Multi-Clouds für eine Wertschöpfung für das weitläufige Geschäft bedeuten.

Als Apple Anfang 2017 Schlagzeilen mit dem Umzug der iCloud-Services auf die Google Cloud Plattform machte, dachten viele, dass dies ein einzigartiges Ereignis darstellt. Das ist jedoch weit von der Realität entfernt und fordert eine Klarstellung der Multi-Cloud und seiner Mythen.

Die Multi-Cloud war zu lange der schlafende Riese in der Cloud-Computing-Welt. Selbst viele IT-Vordenker haben die Bedeutung falsch interpretiert und deswegen geglaubt, sie würde gar nicht existieren - auch innerhalb ihres eigenen Unternehmens. Für Unternehmen, die Multi-Cloud oftmals 'aus Versehen' verwenden, weil andere Abteilungen Cloud-Services ohne ihr Wissen einsetzen, ist es umso wichtiger, dass die Multi-Cloud verstanden und verwaltet wird. Lässt man sie zu lange ruhen, kann das zu unnötigen Herausforderungen im weiteren Verlauf in Bezug auf Sicherheit und Übereinstimmung führen."

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Channel meets Cloud, 22. Februar 2018

Systemhäuser müssen Cloud-fähig werden, um ihren Kunden die passenden Lösungen anzubieten. Bei Channel meets Cloud am 22. Februar 2018 in München zeigen Service Provider, wie das Cloud- und Managed-Service-Geschäft gelingt.

Die häufigsten Mythen rund um den Einsatz von Multi-Cloud-Diensten sind:

1. Mein Unternehmen nutzt zurzeit nicht die Multi-Cloud

Sicher? Viele Unternehmen nutzen die Multi-Cloud, ohne es zu merken. Diverse Teams in einem Unternehmen melden häufig spezielle Dienstleistungen an, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Das passiert dann meist ad hoc und mit wenig oder gar keinem Input aus der IT, was dann als Schatten-IT bezeichnet wird. Zum Beispiel nutzt das Marketing eine Cloud und die Abteilung Human Resources eine andere - ohne dass die IT davon weiß. Multi-Cloud ist daher etwas, das oft durch Zufall geschieht, ohne viel Planung und den weit verbreiteten Mangel an Bewusstsein erklärt.

Anstatt sich gegen den MultiCloud-Trend zu stellen und zu versuchen, die volle Kontrolle zurück zu erlangen, sollten IT-Abteilungen sich darauf konzentrieren, Stakeholder in ihrem Geschäft und bei ihrer Wahl zu unterstützen.

Das beinhaltet unter anderem, eine Auswahl von Cloud-Anbietern zur Verfügung zu stellen, die von der IT-Abteilung recherchiert und genehmigt wurden.

2. Man braucht ein großes Unternehmen, um von der Multi-Cloud zu profitieren

Der Mythos, dass Multi-Cloud nur für große Unternehmen lohnenswert ist, hat sich etabliert. In Anbetracht dessen, dass in größeren Unternehmen eine Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen vorherrschen, was die Mitarbeiter verwenden wollen, ist das richtig. Es ist daher nur natürlich, dass dort mehr als nur ein Cloud-Service verwendet wird. Damit generiert man die Vorteile einer Multi-Vendor-Strategie, wie etwa Kosteneinsparungen, mehr Innovation und Risikomanagement.

Solche Vorteile sind jedoch nicht nur etwas für die großen Player auf dem Markt. Wie schon erwähnt, entstehen Multi-Clouds manchmal nur durch Zufall. Nur, weil sie häufiger in größeren Organisationen vorkommen, können sich trotzdem auch kleinere Unternehmen ebenfalls auf den Multi-Cloud-Weg begeben.

Beispielsweise können kleinere Unternehmen mit einer Drittanbieter-Agentur oder einem Drittanbieter zusammenarbeiten, um eine App erstellen zu lassen, die eine andere Cloud-Plattform verwendet, als jene, die bereits genutzt wird. Das würde bedeuten, dass das Unternehmen mit der Verwaltung mehrerer Clouds beginnen muss. Die Verwendung von Multi-Clouds ist einfach, solange man klein anfängt und verschiedene Anbieter für verschiedene Anwendungen genutzt werden.

3. Die Nutzung einer Multi-Cloud ist unsicher

Mehr Clouds, mehr Probleme? Dieser Mythos konzentriert sich auf die Tatsache, dass mit der zunehmenden Komplexität von mehreren Clouds ein größeres Risiko an Sicherheitsproblemen besteht. Bei einer zuverlässigen Verwaltung ist das jedoch nicht zwingend wahr. Stattdessen lohnt es sich, das aus einer anderen Perspektive zu betrachten - wie kann eine Multi-Cloud-Strategie Ihnen helfen, sicherer und kompatibler zu sein?

Die ordnungsgemäße Verwendung von mehreren Clouds kann zum Beispiel dazu beitragen, das Risiko eines großflächigen Datenverlusts oder einer Ausfallzeit, aufgrund eines lokalisierten Ausfalls, zu minimieren.

Die Multi-Cloud kann ebenso dabei helfen, spezifische, regionale Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Führende Cloud-Anbieter verfügen alle über Rechenzentren auf der ganzen Welt, so dass Unternehmen, die Daten für spezifische Workloads benötigen, innerhalb nationaler Grenzen bleiben und diese Anforderungen durch eine Multi-Cloud-Strategie leichter erfüllen können.

4. Ist das nicht dasselbe wie eine Hybrid Cloud?

Ganz und gar nicht. Die Multi-Cloud hilft, eine gemeinsame Architektur zu beschreiben und impliziert typischerweise wesentliche Unterscheidungsmerkmale aus dem ebenfalls häufig verwendeten Begriff "Hybrid-Cloud". Obwohl einige Analysten die Begriffe immer noch austauschbar verwenden, ist die Hybrid-Cloud eigentlich eine spezifische Art der Multi-Cloud-Architektur. Es bezieht sich typischerweise auf eine Umgebung, die öffentliche oder private Cloud-Dienste mit traditionelleren Bereitstellungsmodellen kombiniert, wie beispielsweise premise computing oder managed Hosting und umfasst die Orchestrierung zwischen den verschiedenen Plattformen.

5. Das technische Know-How für eine Multi-Cloud ist das größte Hindernis für eine umfassende Strategie

Es stimmt, dass das Erlernen der Besonderheiten dieser Infrastruktur und der Fachsprache von mehr als einer Cloud eine Herausforderung sein kann, vor allem für ein kleineres Unternehmen. Größere Unternehmen stehen mittlerweile in einem harten Wettbewerb, um spezialisierte Multi-Cloud-Ingenieure und -Architekten zu gewinnen. Das bedeutet, dass auch sie oft kämpfen, um die erforderlichen Fähigkeiten zu halten. Das ist allerdings keine Last, die IT-Abteilungen alleine schultern müssen und es hält auch nicht von der Rentabilität der Multi-Cloud ab.

Ein erster Schritt sollte die Prüfung spezifischer Cloud-Services sein, die Mitarbeiter nutzen. Auf Basis der gelieferten Ergebnisse kann das Niveau der Expertise abgeschätzt und bewertet werden, welches bereits im Unternehmen vorhanden ist. So können die noch vorhandenen Lücken erkannt werden. Von dort aus kann dann auch ein Blick nach außen gewagt und überlegt werden, ob Cloud-Broker oder Managed Cloud-Provider benötigt werden, um Multi-Clouds erfolgreich zu verwalten. Das kann die Belastung von einem Team nehmen und zur Zeitoptimierung beitragen, damit man sich auf die Tätigkeiten konzentrieren kann, die das Geschäft vorantreiben. (rw)

 

Doppelzweier

Es bleibt zu beachten, dass die "alten A4 Ordner/"Speicher", eine 100% Zuordnung hatten und mit dem Safe auch sicher waren. Noch kann Google nicht Mutter und Mutter zuordnen. Soll heißen, alle Langzeit Ablagen benötigen mehr als "Karin" oder ähnlich.

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