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AVM Fritz DECT 200, 210 und 300 im Test

Die Heizung mit der Fritzbox steuern

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Nicht jeder braucht komplexe Smart-Home-Lösungen. Einen einfachen Einstieg für Verbraucher und Fachhändler bietet AVM mit Komponenten die sich über DECT steuern lassen.

Lösungen zur Heimautomatisierung und Smart-Home-Szenarien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Nach oben gibt es keine Grenzen. Alles lässt sich mit allem vernetzen. Durch diese Vielfalt werden die Installationen aber auch extrem komplex. Durch unterschiedliche Standards sind die Geräte häufig nicht oder nur unzureichend kombinierbar. Die Komplexität wirft zudem auch Sicherheitsfragen auf, die selbst versierte Laien längst überfordern. Das klingt nach einem idealen Betätigungsfeld für den Spezialisten aus dem Fachhandel.

AVM legt Adapter für die gängigsten Ventile bei. So kann der FritzDect 300 an den meisten Heizkörpern angebracht werden.
AVM legt Adapter für die gängigsten Ventile bei. So kann der FritzDect 300 an den meisten Heizkörpern angebracht werden.

Doch es gibt auch Kunden, die nicht im schicken Eigenheim wohnen, sondern nur eine Möglichkeit suchen, in ihrer Mietwohnung die Heizung von unterwegs anzuschalten oder die Kaffeemaschine zu starten. Für diese Zielgruppe hat AVM eine Produktfamilie aufgelegt, die auf dem von schnurlosen Telefonen bekannten DECT-Standard aufsetzt. Der Einsatz einer Fritzbox ist allerdings Voraussetzung.

Einfacher Einstieg in die Heimautomatisierung

Die Fritz!DECT-Familie umfasst den intelligenten Heizkörperregler Fritz!DECT 300, die schaltbare Steckdose Fritz!DECT 200, ihre spritzwassergeschätzte Schwester Fritz!DECT 210 sowie den DECT-Repeater Fritz!DECT Repeater 100 zur Erweiterung der Reichweite.

Für Reseller, die sich noch nicht intensiv mit Smart-Home-Installationen auseinandergesetzt haben, ergibt sich hier die Chance, Kunden einen einfachen Einstieg in die Heimautomatisierung anzubieten. Allerdings sollten dabei auch Sicherheitsaspekte angesprochen werden. Ist die Fritzbox nicht vor fremdem Zugriff geschützt, öffnet man ansonsten Manipulationen der angeschlossenen Fritz!DECT-Geräten Tür und Tor.

Die Installation der Geräte ist einfach. Sie lassen sich über die DECT-Taste an der Fritzbox leicht verbinden. Über den Menüpunkt "Smart Home" in der Browser-basierten Oberfläche der Fritzbox sind nun die angeschlossenen Komponenten aufgelistet. Nun können die einzelnen Heizkörperregler und Steckdosen konfiguriert werden.

Steuerung mit dem Smartphone

Die Steuerung per App ist allerding rudimentär und beschränkt bei den Steckdosen auf das Ein- und Ausschalten. Zudem lassen sich Leistungsaufnahme und aktuelle Raumtemperatur ablesen. Beim Thermostat kann ebenfalls die Raumtemperatur ermittelt werden. Verändert man in der App die Solltemperatur, steuert der Regler die Heizung entsprechend. Weitere Einstellmöglichkeiten bietet nur die Benutzeroberfläche der Fritzbox, die aber auch über eine Fernzugriffsmöglichkeit über das Myfritz-Portal bietet.

Wer eine Fritzbox im Einsatz hat und sich mit einer einfachen Fernsteuerung von Steckdosen und Thermostaten zufrieden gibt, ist mit der Fritz!DECT-Familie gut bedient. Für komplexere Lösungen im smarten Heim reicht der Funktionsumfang jedoch nicht.