Die Karriere des Ex-Compaq- und Dell-Managers Härtner bei GFT ist vorbei

01.07.2002
Nur ein Satz, kein Wort des Dankes, kein Ausdruck des Bedauerns. Nur dieser Satz: "Roland Härtner, Mitglied des Vorstands, wird das Unternehmen verlassen." Diese knappe Formulierung zeigt an, dass die Trennung des IT- und Internet-Dienstleisters GFT AG von seinem Vorstandsmitglied nicht ganz harmonisch war. Die Trennung ist nun offiziell, Härtners Nachfolgerin heißt Marika Lulay und kommt vom amerikanischen Systemintegrator Cambridge Technology Partners. Der frühere Compaq- und Dell-Manager Härtner wurde Mitte letzten Jahres in den GFT-Vorstand berufen (ComputerPartner berichtete). Vorher war Härtner Chef der Emagine-Gruppe, einer IT-Tochter der Deutschen Bank mit rund 900 Mitarbeitern. Emagine war im Sommer vergangenen Jahres von GFT übernommen worden. Damit begannen nach einem Bericht des Manager-Magazins die Probleme für Härtner. Bisher hatte Emagine exklusiv interne Kunden der Deutschen Bank betreut, aufgrund des neuen Kostenbewusstseins holten die Frankfurter Banker aber plötzlich auch Angebote aus dem freien Markt ein. In diesem Wettbewerbsumfeld soll Härtner nicht immer sehr gut ausgesehen haben. "Härtner fehlte die Akzeptanz bei der Deutschen Bank und bei seinen eigenen Mitarbeitern", zitiert das Manager-Magazin einen GFT-Insider. (sic)

Nur ein Satz, kein Wort des Dankes, kein Ausdruck des Bedauerns. Nur dieser Satz: "Roland Härtner, Mitglied des Vorstands, wird das Unternehmen verlassen." Diese knappe Formulierung zeigt an, dass die Trennung des IT- und Internet-Dienstleisters GFT AG von seinem Vorstandsmitglied nicht ganz harmonisch war. Die Trennung ist nun offiziell, Härtners Nachfolgerin heißt Marika Lulay und kommt vom amerikanischen Systemintegrator Cambridge Technology Partners. Der frühere Compaq- und Dell-Manager Härtner wurde Mitte letzten Jahres in den GFT-Vorstand berufen (ComputerPartner berichtete). Vorher war Härtner Chef der Emagine-Gruppe, einer IT-Tochter der Deutschen Bank mit rund 900 Mitarbeitern. Emagine war im Sommer vergangenen Jahres von GFT übernommen worden. Damit begannen nach einem Bericht des Manager-Magazins die Probleme für Härtner. Bisher hatte Emagine exklusiv interne Kunden der Deutschen Bank betreut, aufgrund des neuen Kostenbewusstseins holten die Frankfurter Banker aber plötzlich auch Angebote aus dem freien Markt ein. In diesem Wettbewerbsumfeld soll Härtner nicht immer sehr gut ausgesehen haben. "Härtner fehlte die Akzeptanz bei der Deutschen Bank und bei seinen eigenen Mitarbeitern", zitiert das Manager-Magazin einen GFT-Insider. (sic)

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