Solar-Initiativen bei Wortmann

Die Sonne lacht über Hüllhorst

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Seit über zehn Jahren produziert IT-Fertiger und Distributor Wortmann mit Photovoltaikanlagen auf den Firmengebäuden eigenen Strom. Mit Ladesäulen für E-Autos wandeln die Hüllhorsten nun ihre Energie in Mobilität um.

An Dachflächen herrscht bei Wortmann in Hüllhorst kein Mangel. Fast alle Gebäude von Administration, Produktion und Logistik haben Flachdächer und bieten so jede Menge Platz für Solarmodule.

Der Großteil der Wortmann-Gebäude im westfälischen Hüllhorst sind auf den Dächern mit Solarmodulen ausgestattet.
Der Großteil der Wortmann-Gebäude im westfälischen Hüllhorst sind auf den Dächern mit Solarmodulen ausgestattet.
Foto: Wortmann

Seit gut einem Jahrzehnt nutzt man bei Wortmann die Kraft der Sonne, um Elektrizität zu erzeugen. Die Photovoltaikanlagen auf den Dächern am Firmensitz im westfälischen Hüllhorst erzeugt dabei mehr Strom, als das Unternehmen verbraucht. Da liegt es nahe, die Energie auch für die Fahrzeugflotte zu nutzen.

Im Zuge von Überlegungen, was man als Unternehmen gegen die Klimawandel darüber hinaus tun kann, wurden im hauseigenen Fuhrpark immer mehr E-Autos angeschafft und sechs Ladesäulen rund um das Firmengelände eingerichtet. Im Laufe des Jahres sollen weitere auf dem weitläufigen Gelände folgen, alle gespeist mit eigenem, umweltfreundlichen Solarstrom.

Lange Tradition bei Green IT

Svenja Wortmann, CMO und Mitglied des Aufsichtsrats der Wortmann AG hat das Umweltengagement eine lange Tradition im Unternehmen. Bereits 1995 brachte die Wortmann Terra Impex Computer- und Datenverarbeitungs GmbH den ersten Terra Green PC auf den Markt. "Wir kommen aus einer ländlich geprägten Region", erklärt die Aufsichtsrätin. Daher sei das Zusammenspiel von Industrie und Ökologie seit je her wichtig.

Um den selbst produzierten Strom auch für die Fahrzugflotte zu nutzen, wurden auf dem Wortmann-Firmengelände Ladesäulen installiert.
Um den selbst produzierten Strom auch für die Fahrzugflotte zu nutzen, wurden auf dem Wortmann-Firmengelände Ladesäulen installiert.
Foto: Wortmann

Mittlerweile setzt man noch weitere Projekte um: Innerhalb der Wortmann Gruppe werden nun auch LED-Leuchten hergestellt und vertrieben. Die so entstehende Energieeffizienz ist für die Firma ein weiterer kleiner Baustein auf dem Weg zu noch mehr Green IT. "Wenn gleichzeitig Arbeitsplätze entstehen und Umsatz generiert wird, ist das natürlich gut für die heimische Wirtschaft und stärkt den Standort Ostwestfalen", betont Svenja Wortmann. Zudem verwendet das ostwestfälische IT-Unternehmen seit über drei Jahren nur noch zweifarbig bedruckte Monitor-Verpackungen. "Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, kann gemeinsam etwas erreicht werden", ist sie sich sicher.

Auch bei der neusten Vertriebspromotion für die Partner stehen die Zeichen auf Strom: Seit über zehn Jahren verlost Wortmann jeden Monat ein Auto. Seit Januar 2021 gibt es nun eine wichtige Neuerung: Ab sofort gibt es keine herkömmlichen Verbrenner mehr zu gewinnen. Stattdessen lockt mit dem Smart EQ ein E-Fahrzeug.

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