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Kriminelle im digitalen Untergrund

Die vier wichtigsten Hacker-Typen

Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT. Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.
Michael Veit, Sicherheitsexperte bei Sophos, stellt die wichtigsten Hacker-Typen vor, beschreibt ihre Motive und Fähigkeiten und empfiehlt Maßnahmen zum Schutz.
Hacktivist, Wirtschaftsspion, Infrastruktur-Hacker und Spammer: Wir stellen die vier wichtigsten Hacker-Typen vor.
Hacktivist, Wirtschaftsspion, Infrastruktur-Hacker und Spammer: Wir stellen die vier wichtigsten Hacker-Typen vor.
Foto: frank_peters - www.shutterstock.com

Cyber-Kriminelle halten die Welt in Atem und aufgrund der guten Verdienst- und schlechten Arrestquoten werden ihre Aktivitäten uns auch künftig beschäftigen. Eine Verteidigung gestaltet sich schwierig und Privatpersonen ebenso wie Unternehmen beobachten nervös, welche Form der Malware und des Datendiebstahls als nächstes die Schlagzeilen füllt.

Die Liste der Stichworte ist lang wenn es darum geht, die vielen digitalen Gefahren aufzulisten, die Unternehmen aktuell drohen. Daten werden gestohlen, um sie dann auf den Verkaufstresen des Dark Webs anzubieten oder um sie für erpresserische Zwecke zu verwenden. Kriminelle schleichen sich in Unternehmensnetzwerke um dort entweder alles lahm zu legen, oder heimlich, still und leise über einen langen Zeitraum Daten auszulesen.

Staaten bezichtigen sich gegenseitig der Duldung und der Unterstützung von schlagkräftigen Hackerteams, damit diese unerwünschte Parteien oder Organisationen im In- und Ausland ins Visier nehmen und ihnen größtmöglichen Schaden zufügen.

In einem Punkt herrscht allerdings Einigkeit: Es werden Hacker gesucht.

Hacker - verzweifelt gesucht.

Hacker werden weltweit gesucht - sei es, um kriminelle Handlungen zu begehen oder um sie zu verhindern. Denn der Begriff "Hacker" ist im Bewusstsein der Öffentlichkeit zwar zunehmend negativ besetzt, eigentlich handelt es sich jedoch um einen Computerexperten. Er überprüft Netzwerke, Programme und Systeme, um sie bei Bedarf zu verbessern. Dieser "gute" Hackertyp - Fachleute reden auch von White-Hats oder Ethical Hacking - ist rechtschaffend und gesetzestreu und wird daher in der folgenden Typisierung nicht berücksichtigt.

Black-Hats, also die Mitglieder der Hackergruppe mit unethischen oder kriminellen Absichten, unterscheiden sich in ihren Motiven und Fachkenntnissen und auch bei der Wahl ihrer Kooperationspartner oder Auftraggeber stark voneinander. Die vier, in Unternehmensnetzwerken am häufigsten anzutreffenden Hackertypen möchten wir Ihnen vorstellen.

1. Der Hacktivist

Der Cyber-Aktivist oder auch Hacktivist nutzt Computer und Computernetzwerke als Protestmittel, um seine Meinung zu verbreiten, bestimmte Missstände aufzuzeigen oder manchmal auch Forderungen durchzusetzen.

Fähigkeiten

Die meisten Hacktivisten verfügen über wenig Technikwissen. Ihnen geht es hauptsächlich um die Botschaft und wie sie diese im und durch das Netz verbreiten können.

Motiv

Zwar ähnelt die Vorgehensweise des Cyber-Aktivisten der eines Kleinkriminellen, doch ihm geht es nicht um Geld - er hat politische und soziale Motive. Er möchte aufklären und auf Missstände aufmerksam machen.

Techniken

Cyber-Aktivisten nutzen verschiedene Tools und Techniken. Die benötigte Software ist teilweise frei im Internet erhältlich. Zu den Techniken gehören die Veränderung von Startseiten, um der jeweiligen Organisation Schaden zuzufügen (Defacement), DDoS-Attacken, mit denen Webseiten lahmgelegt werden, oder Spam-Attacken.

Schutz

Jede zwingend erforderliche Maßnahme zum Schutz der IT-Systeme.