6 Vorgesetzte, die keiner will

Diese IT-Manager sind einfach schlecht



Florian beschäftigt sich mit vielen Themen rund um Technologie und Management. Daneben betätigt er sich auch in sozialen Netzen.

Der Überraschungskandidat

Wenn ein Entwickler aus Ihrem Team ins Management berufen wird, könnten Sie unter Umständen mit steigender Aggression zu kämpfen haben. Schließlich mangelt es dem frischgebackenen Boss - überraschenderweise - an Erfahrung und Praxiswissen.

Nach Ansicht von Taylor McCaslin, Produktmanager bei WP Engine, ist es trotzdem angebracht, Ihrem Ex-Kollegen zuallererst auf die Schulter zu klopfen: "Es ist generell ein gutes Zeichen, wenn eines Ihrer Teammitglieder befördert wird. Das spricht schließlich für den Erfolg Ihrer gemeinsamen Arbeit. Es könnte natürlich sein, dass Sie weder Details noch den Kontext kennen, weswegen diese Beförderung stattgefunden hat. In der Regel gibt es für solche Handlungen aber gute Gründe. Vielleicht waren Sie nur nicht privilegiert genug, um eingeweiht zu werden. Aber das ist schon okay. Wenn man mal etwas Abstand gewonnen hat, sieht man in aller Regel auch ein, dass ein IT-Manager nicht dieselben Fähigkeiten wie ein guter Programmierer braucht."

Und der Überraschungskandidat kann immer noch ein besserer Manager werden. Möglicherweise. Zur Führungskraft geboren werden eben nur die wenigsten Menschen und Leadership-Skills fallen auch nicht vom Himmel, wie Law mit einem Beispiel verdeutlicht: "Egal ob beim Tennis oder der Mitarbeiterführung - jeder stößt irgendwann an die natürlichen Grenzen seiner Fähigkeiten. Aber: Training und Coaching hilft in beiden Fällen weiter."

Wenn ein "neuer" Chef sich in seine Rolle verbeißt und nur noch das tut, was er glaubt, als Manager tun zu müssen, kann das ein Problem werden, fügt Patric Palm hinzu: "Das sind keine bösen Absichten, sondern einfach nur ein Mangel an Erfahrung. Geben Sie Ihrem Vorgesetzten Feedback und helfen Sie ihm dabei, besser zu werden. Bauen Sie Vertrauen auf. Wenn das klappt, werden Sie eine starke Verbindung haben. Wenn nicht, sollten Sie vielleicht an seiner Stelle stehen."

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