Fujitsu PFU SP-1120N, SP-1125N und SP-1130N

Dokumentenscanner der Einsteigerklasse

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die Fujitsu-Scanner-Tochter PFU hat drei neue Dokumentenscanner im Einsteigersegment aufgelegt. Mit den Newcomern soll die kostengünstige Digitalisierung von Papierdokumenten erleichtert werden.

Mit den kompakten Dokumentenscannern SP-1120N, SP-1125N und SP-1130N legt Fujitsu PFU die zweite Generation der SP Serie auf. Die Modelle sind für die dezentrale Erfassung von Papierdokumenten konzipiert. Dabei sind sie aber nicht auf einen PC-Arbeitsplatz beschränkt. Durch die LAN-Anbindung lassen sich die Erfassungsgeräte auch mit mehreren PCs, beispielsweise in kleinen Arbeitsgruppen, einsetzen. Zudem können die Geräte auch per USB angeschlossen werden.

Mit der zweiten Generation der SP Serie erweitert Fujitsu PFU sein Portfolio an Dokumentenscannern im Einsteigersegment.
Mit der zweiten Generation der SP Serie erweitert Fujitsu PFU sein Portfolio an Dokumentenscannern im Einsteigersegment.
Foto: Fujitsu PFU

Die Scanner sind mit der Software-Suite PaperStream von PFU ausgestattet. PaperStream Capture automatisiert und optimiert den Erfassungsprozess und bietet den Anwendern so schon nach kurzer Einarbeitung und mit minimalem Aufwand die Möglichkeit, Daten in Workflows einzuspeisen. Die Bildbereinigung des PaperStream IP-Treibers soll dafür sorgen, dass nachfolgende Prozesse wie die optische Zeichenerkennung, die Erstellung von durchsuchbaren PDF-Dateien oder bearbeitbaren Word-, Powerpoint- und Excel-Dateien optimal möglich sind.

Automatische Profilerkennung

Durch die Einbettung von PaperStream IPNet in PaperStream IP sorgt zudem dafür, dass Anwendern auf einem beliebigen Computer im Netzwerk mit dem entsprechenden Gerät schnell eine Verbindung herstellen können. Allerdings werden nur Windows-Systeme unterstützt.

Laut PFU hat man sich bei der Entwicklung auf die grundlegenden Erfassungsfunktionen konzentriert. Mit profilbasierten Menüs und One-Touch-Bedienung direkt am Scanner eignet sich demnach die SP Series vor allem für die Automatisierung von Prozessen - vom Scannen über das Extrahieren der relevanten Daten und das direkte Einspeisen der erfassten Informationen in die Workflows. Die automatische Profilerkennung greift auf vordefinierte Formulare zurück und verarbeitet Informationen entsprechend den voreingestellten Erfassungsoptionen.

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Die drei Modelle unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Erfassungsgeschwindigkeit. Während der SP-1130N 30 Seiten in der Minute im Simplex-Modus oder 60 Bilder in der Minute im Duplex-Modus schafft, liegt der Wert beim SP-1125N bei 25 / 50 Seiten und beim SP-1120N bei 20 / 40 Seiten. Alle drei Scanner erfassen wahlweise in Farbe, Graustufen und Schwarzweiß bei 200 oder 300 dpi.

Der automatische Dokumenteneinzug (ADF) fasst bis zu 50 Blatt. Die Geräte verarbeiten Dokumente der maximalen Standardformate von A4 Hochformat (210 x 297 Millimeter) oder Legal-Format (215,9 x 863,6 Millimeter). Zudem können Vorlagen mit einer maximalen Länge von 3.048 Millimetern gescannt werden. Die minimale Größe muss A8, entweder im Hoch- oder Querformat (52 x 74 Millimeter) betragen.

Die empfohlenen Verkaufspreise betragen 379 Euro für den SP-1120N, 429 Euro für den SP-1125N sowie 549 Euro für den SP-1130N.