Verbesserter Schutz vor Netzstörungen

Eaton bringt zweite Generation der 5PX-Serie auf den Markt



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die neuen 5PX-USVs der zweiten Generation bieten laut Hersteller mehr Leistung, Flexibilität und Sicherheit. Sie sind bereits verfügbar.
Eines der neuen 5PX Gen2 Batterieerweiterungsmodule (EBM) von Eaton.
Eines der neuen 5PX Gen2 Batterieerweiterungsmodule (EBM) von Eaton.
Foto: Eaton

Der Spezialist für Energiemanagement Eaton hat die Generation 2 seiner 5PX-USVs (Unterbrechungsfreie Stromversorgungen) vorgestellt. Im Vergleich zu den Vorgängern hat der Hersteller nach eigenen Angaben vor allem die Bedienbarkeit vereinfacht, die Betriebskosten gesenkt und die Service Continuity sowie die Sicherheit der Geräte verbessert. Einsatzbereiche sind sowohl Enterprise- als auch Edge-IT-Umgebungen.

Umfangreiche Ausstattung

Die 5PX Gen2 hat einen Leistungsfaktor von 1,0 und kann daher laut Eaton rund 11 Prozent mehr Energie an angeschlossene Server liefern als vergleichbare Modelle. Die Energie lässt sich über jede einzelne Steckdosengruppe messen und auf dem integrierten LCD-Display darstellen. Die Daten können auch im Intelligent Power Manager von Eaton angezeigt werden. Dazu kommen Tools für Remote Monitoring, Remote Deployment und die Integration in bestehende IT-Umgebungen.

Die Konfiguration der neuen USVs ist nach Angaben von Eaton Dank einem leicht zu verstehenden Assistenten einfach und intuitiv. Optional verfügbar ist eine Gigabit-fähige Netzwerkmanagementkarte für die Verwaltung aus der Ferne und das Einspielen von Firmware-Updates. Angeschlossene Geräte lassen sich über die verfügbare Software priorisieren, so dass besonders kritische Dienste bei der Energieversorgung bevorzugt werden können.

Die Netpack-Modelle können mit der Cyber Secured Monitoring Cloud von Eaton verbunden werden. Außerdem sind sie nach UL 2900-1 sowie IEC 62443-4-2 zertifiziert und tragen das Energy-Star-2.0-Label. Die 5PX Gen2 werden teils im RT2U- als auch im RT3U-Format angeboten. Damit eignen sie sich sowohl für Rack- als auch Tower-Umgebungen. Zum mitgelieferten Zubehör gehören Sockel- und Schienen-Kits.

Insgesamt bietet Eaton vier neue Modelle mit Leistungsstufen zwischen 1.000 und 3.000 VA (Voltampere) an. Nach Angaben der Handelsvergleichsplattform ITscope sind sie bereits zu HEKs ab etwas über 650 Euro bei einigen Anbietern und Distributoren verfügbar.

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