AMD Radeon HD 7950

Eher Zwilling als kleiner Bruder (ausführlicher Test)

31.01.2012
Als Grafikkarte der Mittelklasse preist AMD das 7950er-Modell an. Doch die kleine Version weiß zu überraschen.
Zeigt, dass AMD derzeit die 3D-Krone gebührt: die Grafikkarte "Radeon HD 7950"
Zeigt, dass AMD derzeit die 3D-Krone gebührt: die Grafikkarte "Radeon HD 7950"

Nach dem Flaggschiff "Radeon HD 7970" schickt AMD die leistungsreduzierte Version "Radeon HD 7950" ins Rennen. Die Technik der 7950er-Karte unterscheidet sich dabei von den Spezifikationen her nur marginal von der 7970, da das neue Modell den gleichen 28-Nanometer-Grafikchip nutzt.

AMD hat lediglich die Taktrate der GPU von 925 MHz auf 800 MHz heruntergeregelt. Doch wie schon bei der 7970 soll es nach Herstellerangaben wieder möglich sein, die Karte auf über 1 GHz zu übertakten. Außerdem befinden sich auf der Tahiti-GPU etwas weniger Shader-Einheiten: 1.792 statt 2.048.Die restlichen Einheiten des Shader-Clusters, die Textur- und Rasteroperations-Einheiten, bleiben jedoch gleich. Genau wie die gewaltige Anzahl an Transistoren – 4,3 Milliarden.

Das 384 Bit breite Speicherinterface steuert aber wie gewohnt 3 GB GDDR5-Videospeicher an, welcher jedoch über einen etwas geringeren Werkstakt von 1.250 MHz (effektiv 5.000 MHz) verfügt. Die aktuellen Techniken, die der Hersteller mit der Radeon HD 7970 eingeführt hat, wie AMD Eyefinity, HD3D, PowerTune und ZeroCore Power gehören auch weiterhin zu den Funktionen der kleineren DirectX 11.1-Grafikkarte. Die Anschlüsse für die Ausgabe sind ebenfalls gleich geblieben: zwei Mal Mini-Displayports, einmal HDMI und einmal DVI.