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Bitcoin, Ether & Co.

Eset: 2017 war das "Jahr der virtuellen Bankräuber"

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Wie war 2017 und wie wird 2018? Eset hat analysiert, welche Methoden Hacker im vergangenen Jahr vor allem verwendet haben, um virtuelle Währungen zu stehlen. Darüber hinaus gibt das Unternehmen Tipps, wie sich Crypto-Wallets vor Angreifern schützen lassen.

Trotz aller Kursschwankungen boomen Krypto-Währungen wie Bitcoin und Ether. Das hat sie auch zu einem begehrten Ziel für Cyber-Kriminelle gemacht, die im vergangenen Jahr laut Eset virtuelle Coins im Wert von mehreren Millionen Euro gestohlen haben sollen. Das Unternehmen nennt 2017 deswegen das "Jahr der virtuellen Bankräuber".

"Kryptowährungen haben 2017 einiges abbekommen." Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset
"Kryptowährungen haben 2017 einiges abbekommen." Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset
Foto: Eset

Blickt man bis 2011 zurück, ist der Schaden sogar noch weit höher. So seien seit damals fast eine Million Bitcoins gestohlen worden. Das entspreche mehreren Milliarden US-Dollar, so Eset. Neben den Wallets, virtuellen Geldbörsen, der Nutzer nahmen die Kriminellen im vergangenen Jahr auch zunehmend Krypto-Handelsbörsen mit DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) ins Visier. Außerdem nutzen sie Social Engineering, Phishing sowie Fake-Apps, um Bitcoins zu stehlen.

Zugenommen hat laut Eset auch das heimliche Schürfen nach Krypto-Währungen auf fremden Rechnern. Zumeist werden dafür die Browser der Nutzer missbraucht. Auch für die Bezahlung von Ransomware-Angriffen werden Bitcoins weiter genutzt. "Kryptowährungen haben 2017 einiges abbekommen. Das lässt erst einmal nichts Gutes für das neue Jahr erhoffen", kommentiert Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset, die Entwicklung.

Auf der anderen Seite gebe es auch Positives zu berichten. "Die zahlreichen Vorfälle bedeuten auch, dass der Cyber-Sicherheit von virtuellen Währungen nun - zu Recht - mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird."

Anwendern rät Uhlemann, auf die Crypto-Wallets genau so aufzupassen, wie auf die echte Brieftasche. Er empfiehlt dazu den Einsatz von starken Passwörtern, Zwei-Faktor-Authentifizierung und eine Ablage der Wallets in verschlüsselten Systemen.

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