Nun auch Microsoft Teams und SharePoint

Eset erweitert Schutz für Microsoft-365-Umgebungen



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Die Cloud-Security-Lösung ECOS kann neben Exchange Online und OneDrive nun auch Microsoft Teams sowie SharePoint vor Spam, Phishing und Malware schützen.
Eset hat den Schutz für Umgebungen erweitert, die auf Microsoft 365 basieren.
Eset hat den Schutz für Umgebungen erweitert, die auf Microsoft 365 basieren.
Foto: Alberto Garcia Guillen - shutterstock.com

Der Sicherheitsanbieter Eset hat seinen Microsoft-365-Schutz ausgebaut. Die Lösung Eset Cloud Office Security (ECOS) sichert ab sofort nicht mehr nur Exchange Online sowie OneDrive vor Malware, Phishing und Spam ab, sondern auch Microsoft Teams und SharePoint. Bisherige ECOS-Kunden erhalten die erweiterten Funktionen automatisch und kostenfrei, teilte das Unternehmen mit.

Umfassender Schutz für die Cloud

Das Hauptaugenmerk von ECOS liegt nach Angaben des Anbieters auf dem Scannen von E-Mails sowie freigegebenen und gespeicherten Dateien in OneDrive, SharePoint und Teams. Der Schutz richte sich zum Beispiel an Firmen, die aufgrund der Corona-Pandemie verstärkt auf verteilte Arbeitsstrukturen setzen. Diese lassen sich laut Michael Schröder, Security Business Strategy Manager bei Eset Deutschland, nun "umfassend und ressourcenschonend" schützen.

Mit ECOS könne man die Security-Lösungen für File- und Mail-Server ersetzen, die nun von vielen Unternehmen komplett oder teilweise in die Cloud verlagert wurden. Die Lösung kann zusammen mit Endpoint-Security-Produkten des Anbieters und der Managementkonsole Eset Protect oder auch unabhängig davon und gemeinsam mit Produkten anderer Hersteller eingesetzt werden.

Für MSPs ist interessant, dass ECOS Multimandanten-fähig ist und dass das Reporting erweitert wurde. Die Berichte enthalten nun unter anderem auch Daten über die Anzahl der gescannten E-Mails, Dateien, erkannter Malware sowie über die Zahl der erkannten Phishing- und Spam-Nachrichten. Auch etwa welcher Empfänger die meisten unerwünschten Nachrichten erhält, lässt sich nun dokumentieren.

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