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Tipps vom Sicherheitsanbieter

Eset warnt vor Angriffen auf das Smart Home



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Das Smart Home gerät zunehmend ins Visier von Cyber-Kriminellen. Eset gibt Tipps, mit denen sich das smarte Zuhause absichern lässt.

Hacker konzentrieren sich nach Angaben des Sicherheitsanbieters Eset zunehmend auf das Smart Home und die damit verbundenen Geräte. "Wenn Cyber-Kriminelle die Kontrolle über das Smart Home gewinnen, können sie nicht nur weitere Geräte innerhalb des gleichen Netzwerks angreifen, sondern auch ihre Opfer ausspionieren, um an sensible und persönliche Daten heranzukommen," warnt Thomas Uhlemann, Eset Security Specialist. Die dadurch gesammelten Daten seien Gold wert.

Smarte Haushaltsgeräte müssen daher nach Uhlemanns Angaben ebenso abgesichert werden wie das Smartphone oder der Windows-PC. Der Sicherheitsexperte: "Alles andere wäre fatal." Der Preisdruck bei smarten Geräten habe Schattenseiten. Um ihre Geräte preiswert am Markt anbieten zu können, würden viele Hersteller so günstig wie möglich produzieren. Bei der Entwicklung komme deswegen das Thema Sicherheit oft zu kurz. Künftige Updates seien teilweise gar nicht erst vorgesehen.

"Wenn Cyber-Kriminelle die Kontrolle über das Smart Home gewinnen, können sie ihre Opfer ausspionieren." Thomas Uhlemann, Eset Security Specialist
"Wenn Cyber-Kriminelle die Kontrolle über das Smart Home gewinnen, können sie ihre Opfer ausspionieren." Thomas Uhlemann, Eset Security Specialist
Foto: Eset

Auch im privaten Bereich reiche es deswegen nicht mehr aus, lediglich Einzelgeräte abzusichern. Das Heimnetzwerk und alle daran angeschlossen Geräte seien angreifbar. Uhlemann hat einige Tipps zusammengefasst, mit denen sich das Smart Home sichern lässt:

  • Regelmäßige Installation verfügbarer Updates, im Idealfall per automatischer Update-Funktion.

  • Abschalten von Webcam und Mikrofon. Das gelte auch für Sprachsteuerungen.

  • Abschalten von HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV). Die Technik dient auf smarten Fernsehern dazu, zum Beispiel zusätzliche Informationen über das gerade laufende Programm abzurufen. Laut Eset lassen sich damit aber auch Daten zum Nutzungsverhalten sammeln. Außerdem gelte HbbTV als potentielles Angriffsziel für Hacker, um Malware einzuschleusen.

  • Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren und zudem eine dedizierte Sicherheitslösung verwenden.

  • Keine vertraulichen Daten eingeben und auf TV-Browser verzichten, da diese meist nur selten aktualisiert würden.

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