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PGP, AES, SSL und Co.

FAQ - Was Sie über Verschlüsselung wissen sollten

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.

Was ist ein Zertifikat?

Zertifierungsstellen stellen ein Zertifikat aus, das die Identität des Teilnehmers mit dem öffentlichen Schlüssel verknüpft. Sie veröffentlichen das Zertifikat in einem allgemein zugänglichen Verzeichnis.
Zertifierungsstellen stellen ein Zertifikat aus, das die Identität des Teilnehmers mit dem öffentlichen Schlüssel verknüpft. Sie veröffentlichen das Zertifikat in einem allgemein zugänglichen Verzeichnis.

Ein Zertifikat ist ein digitaler Datensatz, der bestimmte Eigenschaften von Personen oder Objekten bestätigt und dessen Authentizität und Integrität durch kryptografische Verfahren geprüft werden kann. Das digitale Zertifikat enthält insbesondere die zu seiner Prüfung erforderlichen Daten.

Was versteht man unter einer Public-Key-Infrastruktur?

Eine Public-Key-Infrastruktur stellt die Ressourcen bereit, die erforderlich sind, um sinnvoll Zertifikate ausstellen zu können. Dazu gehört ein Satz Regeln, für welche Personen oder Instanzen Zertifikate ausgestellt werden und unter welchen Bedingungen. Hinzu kommt die Überprüfung der Identität der Zertifikatnehmer, meist auch die Veröffentlichung der ausgestellten und gegebenenfalls auch der widerrufenen Zertifikate. Wichtig sind auch geeignete Methoden, Zertifikate so zu erstellen, dass sie selbst vertrauenswürdig sind. Insbesondere darf dazu der signierende Rechner in aller Regel nicht über das Internet erreichbar sein.

Abschließend ein Hinweis

Wer sich mit dem Thema Verschlüsselung näher beschäftigen möchte, sollte einen Blick auf die Lernsoftware CrypTool werfen. CrypTool ist ein kostenloses Programm, mit dessen Hilfe sich kryptografische Verfahren praktisch kennenlernen und anwenden lassen. Es stehen sowohl klassische Verfahren wie die Cäsar-Verschlüsselung als auch moderne Methoden wie RSA und DES zur Verfügung. (wh)